(BUP) Die geplante Stromtrasse durch den Westen von Thüringen war heute Thema im Landtag. „Die Planung des Netzbetreibers Tennet, eine weitere unnötige Mega-Stromtrasse durch ganz Thüringen bauen zu wollen, ist ein Skandal“, unterstreicht Steffen Harzer, Sprecher für Energiepolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. Der Abgeordnete weist darauf hin, dass durch Thüringen bereits einige Hochspannungstrassen führen. „Eine weitere nicht notwendige Stromtrasse wäre eine klare Fehlentscheidung, die Thüringen schadet: wertvolle Naturräume würden zerschnitten, die Umwelt würde weiter belastet und der Strompreis weiter steigen“, unterstreicht Harzer. Auch die Verlegung des Stromkabels unter der Erde sei keine Lösung des Problems, weil auch…
(BUP) Zu den Ergebnissen einer Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion, wonach das Bundesumweltministerium erhebliche Sicherheitsmängel beim AKW Cattenom sieht, erklärt der Fraktionsvorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion, Hubert Ulrich: „Kein Schutz vor Abstürzen größerer Flugzeuge, mangelnde Erbebensicherheit bei den Notstromturbinen und eine Kühlwasserversorgung, die nicht EU-Standards entspricht: Die Sicherheitsmängel, die das Bundesumweltministerium dem Atomkraftwerk Cattenom bescheinigt hat, machen noch einmal deutlich, dass das Aus für den Pannenmeiler besser heute als morgen kommen muss. Wir erwarten von der Bundesregierung, aus diesen Erkenntnissen die notwendigen Konsequenzen zu ziehen. Diese können nicht nur darin bestehen, sich gegen eine Laufzeitverlängerung für das AKW auszusprechen, wie es Bundesumweltministerin Hendricks gegenüber…
(BUP) 149 Kurzbogenlampen strahlen mit der 10.000 fachen Intensität der normalen Sonnenstrahlung auf der Erde und bilden so die größte künstliche Sonne der Welt. Mit der Anlage sollen vor allem Produktionsverfahren für solar erzeugten Wasserstoff als Treibstoff der Zukunft entwickelt werden, aber sie steht auch Forschern anderer Disziplinen und Industrieunternehmen zur Verfügung. Zur Eröffnung der Anlage des Instituts für Solarforschung beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Jülich hob NRW Umweltminister Johannes Remmel die Bedeutung der Forschung für die Energiewende hervor: "Um die Ziele zum Ausbau der erneuerbaren Energien zu erreichen, brauchen wir den praktischen Ausbau vorhandener Technik. Aber…
(BUP) Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) unterstützt die bereits im Jahr 2007 aus einer Umweltschutzkampagne des WWF Australiens entstandene Initiative „Stunde der Erde“, die vor bereits vor 10 Jahren das Ziel hatte, die CO2-Emissionen in der größten australischen Stadt Sydney innerhalb von 12 Monaten um 5 % zu reduzieren. Durch das einstündige Ausschalten der Beleuchtung sollte symbolisch auf die Energieverschwendung durch unnötige Beleuchtung und anderen Stromverbrauch sowie auf das Energie-Einsparpotential hingewiesen werden. Auch am 25. März 2017 ergeht ab 20.30 Uhr Ortszeit die Aufforderung „Licht aus“. Die Aktion soll das Umweltbewusstsein schärfen sowie das Energiesparen und die Reduzierung von Treibhausgasen symbolisch…
(BUP) Vor 60 Jahren, am 25. März 1957, unterzeichneten in Rom die Staats- und Regierungschefs von sechs europäischen Ländern die Römischen Verträge. Das war die Geburtsstunde der heutigen EU. Dazu erklärt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Die Europäische Union hat sich als Glücksfall für den Umweltschutz erwiesen. Umweltverschmutzung macht nicht an nationalen Grenzen halt. Die Mitgliedstaaten der EU haben früh verstanden, dass wir die Umwelt wirksam nur mit gemeinsamen Regeln und Standards schützen können. Seit dem ersten europäischen Umweltaktionsprogramm von 1973 hat es sichtbare Verbesserungen der Umweltqualität in allen Bereichen gegeben. Luft und Wasser sind an vielen Stellen sauberer geworden. Die EU…
(BUP) Heute verabschiedet der Deutsche Bundestag das Standortauswahl-Fortentwicklungsgesetz in 2. und 3. Lesung. Dazu erklärt die umweltpolitische Sprecherin der CSU-Landesgruppe Marlene Mortler MdB: "Mit dem Standortauswahl-Fortentwicklungsgesetz setzen wir den parteiübergreifenden Konsens in der Endlagersuche fort und beenden eine jahrelange Debatte. Wir übernehmen Verantwortung für die sichere und dauerhafte Lagerung von Atomabfällen. Durch das Gesetz werden das Auswahlverfahren und die dabei zu beachtenden wissenschaftsbasierten Kriterien ‎festgelegt. Für die CSU ist klar: Bei dem Ziel, den bestmöglichen Standort zu finden, wird sich mit Sicherheit ein Standort in einem einschlusswirksamen Gebirgsbereich durchsetzen. Nur so können wir den hohen Ansprüchen an eine sichere Umweltpolitik…
(BUP) Staatssekretär Baake führt heute Gespräche mit Länderministern sowie Bundestagsabgeordneten zu den Stromautobahnen „SuedLink“ und „SuedOstLink“. Er wird darin auf die Notwendigkeit eines zugleich zügigen und sachorientierten Planungs- und Genehmigungsverfahrens für die Vorhaben hinweisen. Gemeinsam mit der Bundesnetzagentur als zuständiger Behörde werden Ablauf und Aspekte der anstehenden Bundesfachplanung erörtert. Staatssekretär Baake: „Ich freue mich, dass die Vorhabenträger ihre Anträge für die wichtigen Stromautobahnen SuedLink und SuedOstLink gestellt haben. Gerade diese Vorhaben sind für die Energiewende enorm wichtig: Sie transportieren den Windstrom von Norddeutschland zu den Verbrauchern in Süddeutschland. Durch Netzausbau beseitigen wir einen Großteil der heutigen Netzengpässe und erhalten die…
(BUP) Zur Aktuellen Stunde „Biosphärenreservat Thüringer Wald – Zukunft wird von Mensch und Natur gemeinsam gemacht“ der Fraktion BÜNDNIS 90/DIR GRÜNEN im Thüringer Landtag erklärt der naturschutzpolitische Sprecher Roberto Kobelt: „Ich hoffe, dass ein jahrelanger moderierter Diskussionsprozess zur Erweiterung des früheren Biosphärenreservats „Vessertal“ jetzt endlich erfolgreich abgeschlossen werden kann. Der Schlusspunkt wäre die internationale Anerkennung für das neue Biosphärenreservat „Thüringer Wald“ durch das zuständige Gremium der UNESCO“, erklärt Kobelt. „Die Vergrößerung des Gebietes auf 34.500 Hektar, die einvernehmliche Erweiterung und die Abstimmung mit den Kommunen, Verbänden, Bürgerinnen und Bürgern sowie die Einrichtung des dauerhaften Informationszentrums „Haus am Hohen Stein“ in…
(BUP) Die Petition „Kennzeichnungspflicht von Echtpelzprodukten“ wurde heute im Petitionsausschuss beraten. Dazu erklären Nicole Maisch, Sprecherin für Tierschutz- und Verbraucherpolitik, und Peter Meiwald, Mitglied im Petitionsausschuss: Wir begrüßen die Petition ausdrücklich. Die Kennzeichnung von Pelzprodukten muss dringend verbessert werden - Tierart, Herkunftsland und die Art der Haltung müssen klar benannt werden. Verbraucherinnen und Verbraucher haben beispielsweise ein Recht zu erfahren, ob Teile einer Mütze oder Jacke aus Fell sind, das von eingepferchten Füchsen aus Russland oder China stammt. Die Koalitionsfraktionen aus CDU/CSU und SPD machen es sich viel zu einfach, wenn sie in der heutigen Sitzung diese Petition nun einfach…
(BUP) Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf besucht Indien - passend zum heutigen Weltwassertag 2017. Im Mittelpunkt steht dabei ein fachlicher Austausch unter dem Motto "Abwasser" über regionale Projekte der Abwasserentsorgung und Wasserversorgung. Auch in den sich schnell entwickelnden Schwellenländern wie Indien rücken Umweltprobleme zunehmend in den Fokus, die sich nicht zuletzt auch global auswirken können. Technisch hoch entwickelte Länder wie Bayern können bei der Bewältigung von Herausforderungen helfen, indem sie zu einer Verbesserung des Zugangs zu sauberem Wasser beitragen. Im Vorfeld ihres Indienbesuchs und der Teilnahme an der indischen Umweltkonferenz "Go Green & Go Organic" betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike…
(BUP) Der Umgang mit Wasser ist auch in Brandenburg eine große Herausforderung. Viele Entscheidungen stehen in diesem Jahr an: die Entscheidung zum Cottbuser Ostsee, Beratungen zum Strategischen Gesamtplan gegen Sulfat und Eisenocker in der Spree und die Novellierung des Brandenburgischen Wassergesetzes. Aber auch die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie, Fragen der Siedlungswasserwirtschaft und des Hochwasserschutzes begleiten uns weiter in diesem Jahr. Ebenso ist der sorgsame Umgang mit der Ressource Wasser wichtig bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie. Das Lebenselement Wasser braucht unsere Aufmerksamkeit. Wir müssen nachhaltig, sorgsam und sparsam damit umgehen, damit auch künftige Generationen es genießen und nutzen können. Insofern geben wir…
(BUP) Die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Bärbel Kofler, erklärt anlässlich des Weltwassertages: Weltweit fließen 80 Prozent des Abwassers ungereinigt ins Ökosystem zurück. Verschmutztes Trinkwasser und schlechte Sanitärversorgung sind unter den wichtigsten Ursachen für Erkrankungen wie Cholera, Ruhr, Typhus oder Polio, an denen noch immer jährlich eine große Zahl von Menschen stirbt. Sicher aufbereitetes Abwasser ist eine erschwingliche und nachhaltige Quelle für Wasser, Energie aber auch Nährstoffe und wiedergewinnbare Materialien, auf die wir in Zukunft nicht mehr verzichten dürfen. Noch immer wird diese Ressource zu wenig genutzt.Hintergrund:Deutschland hat sich international seit 2008 für die Anerkennung der Menschenrechte…
(BUP) „Schöne Worte alleine machen kein sauberes Wasser!“ Die agrarpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Gisela Sengl, und die verbraucherschutzpolitische Sprecherin Rosi Steinberger halten den an diesem Dienstag vorgestellten bayerischen Wasserpakt für eine Fehlkonstruktion. „Wir brauchen ein festes Regelwerk statt freiwilliger Maßnahmen“, fordert Gisela Sengl. Und Rosi Steinberger kritisiert die „enge Aufstellung der Akteure. Ohne Umweltschutzverbände wie den Bund Naturschutz oder den Landesbund für Vogelschutz steht der Pakt letztlich nur auf einem Bein.“ Am Tag vor dem Welttag des Wassers fordern die Landtags-Grünen deshalb erneut verpflichtende Maßnahmen zur Wasserreinhaltung insbesondere für die Landwirtschaft. „Die lange verschleppte und jetzt vor der Verabschiedung stehende…
(BUP) Günther: Bund hat zehn Prozent Wildnisflächen im öffentlichen Wald beschlossen − Anteil beim Sachsenforst nur sechs Prozent. Zum Tag des Waldes zieht Wolfram Günther, umweltpolitischer der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag angesichts der Antworten von Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) auf seine aktuelle Kleine Anfrage ein ernüchterndes Fazit. "Auf Beschluss der Bundesregierung sollten bis zum Jahr 2020 zehn Prozent der Wälder in öffentlicher Hand als Wildnisflächen ausgewiesen sein. Statt der nötigen 20.500 Hektar sind in Sachsen allerdings bisher nur 12.000 Hektar Landeswald ohne forstliche Nutzung. Damit verfehlt die sächsische Staatsregierung dieses Ziel deutlich". "2016 waren lediglich sechs Prozent…
(BUP) Die Thüringer Landesforstanstalt sieht sich von einer breiten Bevölkerungsschicht in ihrem Anliegen kraftvoll unterstützt, die Wälder des Freistaats weiter naturnah zu bewirtschaften. Die Forderung nach zusätzlicher Stilllegung von Waldflächen am Possen wurde zuletzt anlässlich einer Tagung an der Fachhochschule Erfurt, der fast ein Dutzend Landtagsabgeordneten beiwohnten, von Biologen wie auch Forstwissenschaftlern mehrfach in Frage gestellt. Erstmals wurde der volkswirtschaftliche Schaden beziffert, der sich für die Forstunternehmen der Region, aber auch für den Freistaat Thüringen durch jährliche Steuerausfälle ergäbe. Zusätzlich wird durch die geplante Flächenstilllegungen die Klimaschutzleistung der heimischen Wälder spürbar reduziert, wie ein Klimaforscher darlegte.Produktion statt Museum„Das Image von…