(BUP) Die Krefelder Insektenforscher werden ihre Forschung zum Ausmaß und den Ursachen des Insektensterbens in den nächsten Jahren deutlich ausweiten können. Bundesumweltministerin Svenja Schulze überreichte heute im Rahmen ihrer Sommerreise einen Bewilligungsbescheid an Dr. Martin Sorg vom Entomologischen Verein Krefeld e.V.. Das bereits seit 2016 laufende gemeinsame Forschungsvorhaben wird von ursprünglich 2018 bis 2021 verlängert, ausgeweitet und mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von 150.000 Euro versehen. Im Projekt werden aktuelle und historische Insektenproben der Krefelder Insektenforscher tiefer analysiert, um mehr über das Insektensterben und die Ursachen zu erfahren.Schulze: „Sowohl die Gesamtmenge der Insekten als auch die Vielfalt der Insektenarten ist…
(BUP) Zur heutigen Landtagsdebatte zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) im Ruhrgebiet erklärt der CDU-Abgeordnete Josef Hovenjürgen: „Wir wollen eine Internationale Gartenausstellung, an der die Menschen hier im Land Freude haben und von der das Ruhrgebiet als Region profitiert. Dazu hat sich der Ministerpräsident bekannt und dazu bekennen wir uns auch als CDU-Fraktion. Allerdings muss eine solche Großveranstaltung auch solide finanziert werden. Die rot-grüne Vorgängerregierung hat keinerlei Vorsorge für eine Finanzierung der IGA getroffen, aber vollmundig große Pläne verkündet. Es darf nicht sein, dass die Menschen in Nordrhein-Westfalen auf Grund von unkalkulierbaren Folgekosten am Ende satt draufzahlen müssen. Wir brauchen eine nachhaltige…
(BUP) Vor dem Hintergrund zunehmender Schwierigkeiten, Klärschlamm landwirtschaftlich zu verwerten und den damit verbundenen Herausforderungen der Lagerung, hat das Niedersächsische Umweltministerium jetzt Hinweise zu den rechtlichen Voraussetzungen für eine Zwischenlagerung an die staatlichen Gewerbeaufsichtsämter, Landkreise, Städte und kreisfreien Städte herausgegeben. Darin zeigt das Ministerium Kläranlagenbetreibern Wege und Lösungen auf, anfallenden Klärschlamm zwischenzulagern. Minister Olaf Lies: „In den letzten Monaten hat sich die Situation für unsere Kommunen und die Kläranlagenbetreiber zunehmend verschärft. Die neue Düngeverordnung hat dazu geführt, dass Klärschlamm in der Landwirtschaft nicht mehr in den Mengen eingesetzt werden kann wie bisher. Die neue Klärschlammverordnung sieht zukünftig nur noch für…
(BUP) "Egal, wo man hinschaut: Die CSU steht für ein Bayern von Gestern. Nicht nur in der Migrationspolitik setzt die Landesregierung auf unsinnige Obergrenzen und weltfremde Abschottung. Auch die Energiewende als Modernisierung der Energieversorgung haben Seehofer und Söder mit ihrem bayerischen Sonderweg auf dem Gewissen", kommentiert Eva Bulling-Schröter, bayerische Spitzenkandidatin der Partei DIE LINKE aus Ingolstadt die jüngsten Zahlen zum Windkraftausbau im Freistaat.Bulling-Schröter weiter:"Die Zahlen des Wirtschafsministeriums in München sind knallharter Beleg für den bayerischen Energiewende-Ausstieg. Im ersten Quartal von 2018 wurde im ganzen Bundesland nicht ein neues Windrad genehmigt. 2017 waren es in ganz Bayern nur sieben Neugenehmigungen. 2014…
(BUP) Sowohl in Sachsen-Anhalt als auch in Niederösterreich können die Menschen eine ungemein facettenreiche Gartenwelt genießen. Von prunkvollen Barockgärten über imposante Landschaftsparks oder auch altehrwürdige Stiftsgärten und traditionell gestaltete Bauerngärten finden Gartenliebhaberinnen und Gartenliebhaber aus aller Welt eine Vielfalt an blühenden Ausflugszielen und Erholungsräumen.Anlässlich des Besuches einer Delegation aus Österreich im Dessau-Wörlitzer Gartenreich wird am 12. Juli 2018 ein neues Kapitel der Zusammenarbeit zwischen Sachsen-Anhalt und Niederösterreich aufgeschlagen. Ziel ist die Ausweitung ökologisch bewirtschafteter Grünräume in Europa und die Entwicklung einer gemeinsamen Marketingstrategie im Gartentourismus. Die österreichische Gartendelegation hat der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz zudem eine Eiche geschenkt, die im Herbst 2018…
(BUP) Zu den jetzt in den USA zugelassenen Klagen gegen das Bayer-Tochterunternehmen Monsanto wegen der möglicherweise krebserregenden Wirkung seiner glyphosathaltigen Pestizide erklärt Harald Ebner, Sprecher für Gentechnik- und Bioökonomiepolitik: „Es ist gut, dass die Glyphosat-Prozesse jetzt stattfinden können. Die Frage, ob der Unkrautvernichter Krebs auslöst, ist nach wie vor umstritten. Auch die jetzt beginnenden Verfahren werden sie wahrscheinlich nicht abschließend beantworten können. Aber sie können, zusammen mit dem laufenden Sonderausschuss des Europaparlaments, wichtige Beiträge zur weiteren Aufklärung leisten, vor allem auch über die mindestens fragwürdigen Methoden von Monsanto bei Ghostwriting-Studien und die Einflussnahme auf Zulassungsverfahren. Durch die Monsanto-Übernahme gerät jetzt…
(BUP) Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat sich heute mit Experten des Kompetenzzentrums Naturschutz und Energiewende (KNE) getroffen. Thema der Gespräche war die Frage, wie man den Ausbau erneuerbarer Energien mit dem Naturschutz in Einklang bringen kann. Denn erneuerbare Energien können sich auch auf die biologische Vielfalt und die natürlichen Lebensräume auswirken. Das Kompetenzzentrum hilft dabei, Konflikte zwischen Naturschutz und dem Ausbau der erneuerbaren Energien zu reduzieren. Im ersten Halbjahr hat das KNE 88 Konfliktberatungen vor Ort durchgeführt.Schulze: „Mit der Energiewende haben wir in Deutschland Großes vor. Sie ist aber nur erfolgreich und nachhaltig, wenn sie im Einklang mit Natur und Kulturlandschaft…
(BUP) Zur Forderung mehrerer großer Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels an die EU-Kommission nach einer klaren Regulierung der neuen Gentechnik erklärt Harald Ebner, Sprecher für Gentechnik und Bioökonomiepolitik: Auch in Zukunft muss "Gentechnik" draufstehen, wo Gentechnik drin ist. Gentechnikfreiheit ist das europäische Erfolgsmodell, nicht Gentechnik. Der Appell der großen Lebensmitteleinzelhändler zeigt eindrucksvoll, dass das auch von enormer wirtschaftlicher Bedeutung ist. Eine unregulierte Zulassung von Produkten neuer Gentechnik würde Bauern, Verarbeiter und Handel gefährden, die auf gentechnikfreie Produktion setzen. EU-Kommission und Bundesregierung müssen Vorsorgeprinzip, Wahlfreiheit und Verbraucherschutz ernst nehmen und dürfen die Entscheidung, was wie reguliert wird, nicht an Gerichte abschieben. Dass Befürworter…
(BUP) Über 200 Städte in Deutschland haben sich mittlerweile entschieden, zunehmend auf Glyphosat und andere Pestizide zu verzichten. Dazu zählt auch die bayerische Stadt Dachau. Die Kommune hatte im vergangenen Jahr einen Stadtratsbeschluss gefasst, wonach Landwirte auf städtischen Pachtflächen auf Pflanzenschutzmittel mit dem Wirkstoff Glyphosat und auf Neonikotinoide, eine Gruppe hochwirksamer Insektizide, verzichten zu müssen. Dies gilt jedoch nur für Neuverpachtungen. Bestehende Pachtverträge sind von dem Stadtratsbeschluss nicht betroffen. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium Florian Pronold hat die Stadt heute besucht.Florian Pronold: „Die weitgehend pestizidfreie Kommune ist möglich. Dies setzt ein verändertes Denken hinsichtlich des Schönheitsideals einer Stadt, die Bereitschaft…
(BUP) Zur heute vorgestellten Naturbewusstseinsstudie des Bundesamtes für Naturschutz erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik: Natur- und Umweltschutz genießen bei den Bürgern riesengroßen Rückhalt, wie die neue Naturbewusstseinsstudie zeigt. Gleichzeitig offenbart die Studie die eklatante Lücke zwischen dem Anspruch der Menschen und der politischen Realität. Denn die positive Stimmung für den Umwelt- und Meeresschutz in Deutschland findet im Handeln der Bunderegierung leider keine Entsprechung. Die Studie ist eine deutliche Aufforderung an die Bundesregierung, endlich zu handeln. Besonders den Meeresschutz und der Kampf gegen Müll im Meer schreiben die Bürger der Bundesregierung ins Stammbuch. Während sich die Bürger strengere Regeln in…
(BUP) Scharfe Kritik übt die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier an CDU-Landwirtschaftsminister Hauk aufgrund dessen Verknüpfung der Vergabe der Landesgartenschau mit einer Verlängerung der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) in Ellwangen.„Ich bin fassungslos über diese Verbindung. Dies ist kein Deal, wie das neuerdings in den USA Sitte ist. Die Stadt hat ein herausragendes Konzept für die Ausgestaltung der Gartenschau vorgelegt. Das muss Grundlage für eine Entscheidung sein“, so Breymaier.Die Haltung der Stadt zu einer möglichen Verlängerung müsse der Gemeinderat absolut frei treffen. Diese Art der Erpressung durch den Minister sei unmöglich. „Was wurde von anderen Städten gefordert?“, fragt die SPD-Chefin.Breymaier weiter: „Ich erwarte, dass der…
(BUP) In seiner Rede zu TOP 13+19+40 („Digitalisierung Energiewende/ Bericht Klimaschutz“) erklärt der Parlamentarischer Geschäftsführer und energiepolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Oliver Kumbartzky:„Ich kann die Aufregung von SPD und SSW über die Regionalplanung Wind durchaus nachvollziehen. Es hätte mich auch massiv geärgert, wenn mein Ministerpräsident mir zwei Jahre lang erklärt hätte, dass die von ihm definierten Kriterien bei der Windenergie alternativlos seien. Nun hat die neue Landesregierung Ihnen, meine Damen und Herren von SPD und SSW, gezeigt, dass die Albig-Kriterien eben nicht alternativlos waren. Es ist möglich gewesen, Kriterien zu verschieben, Abstände zu Wohnsiedlungen zu erhöhen und trotzdem das Energieziel zu…
(BUP) Der SPD-Umweltpolitiker Klaus Adelt fordert eine schnelle Erhöhung und bessere Verteilung der staatlichen Mittel für die Sanierung des Kanalnetzes an Kommunen. Ein heute im Umweltausschuss vorgestellter Bericht der Staatsregierung entlarve die bisherige Förderung als nahezu unwirksam. Denn angesichts des riesigen Sanierungsstaus seien nach Meinung Adelts die bisher zur Verfügung stehenden 70 Millionen Euro „nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Zeit drängt: Undichte Abwasserkanäle kommen Menschen und Umwelt teuer zu stehen", stellt Adelt fest.Obwohl laut einer Studie der TU München knapp 15 Prozent des gesamten Kanalnetzes in Bayern sanierungsbedürftig sind und die Kosten auf 5,8 Milliarden Euro geschätzt…
(BUP) In seiner Rede zu TOP 2 (Änderung des Waldgesetzes für Schleswig-Holstein) erklärt der forstpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Oliver Kumbartzky: „Die Entrüstung, die Gintoft wegen der Abholzung des Preesterholts er-schütterte, verstehe ich sehr. Damit solche Vorfälle in Zukunft nicht mehr passieren, legte der SSW einen Gesetzentwurf vor. Die vorgeschlagene Ergänzung ist aber unnötig. Und zwar, weil wir in Schleswig-Holstein im Vergleich der Bundesländer schon heute die striktesten Regelungen für Kahl-schläge und Waldumwandlungen haben. Außerdem ist das MELUND als oberste Forstbehörde nach dem Fall in Gintoft tätig geworden, indem per Erlass die Kriterien für die behördlichen Waldumwandlungsentscheidungen konkretisiert worden sind.Aber kurz…
(BUP) Der Petitionsausschuss im Thüringer Landtag hat die Petition „Schutz des Waldes auf dem Ettersberg“ in der letzten Woche abgeschlossen. Die Bürgerinitiative „proEttersberg“ kann sich über einen Etappensieg freuen, denn die verabschiedete Empfehlung gibt lösungsorientierte Antworten zur weiteren Bewirtschaftung der sensiblen Waldflächen am Ettersberg. Dazu erklären die Abgeordnete für Petitionen, Babett Pfefferlein, und der naturschutzpolitische Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Thüringer Landtag, Roberto Kobelt: „In den vergangenen Jahren mehren sich die Proteste von Bürger*innen gegen die allgemeine Bewirtschaftung des Waldes, insbesondere in sensiblen Schutzgebieten. Grund dafür ist die anhaltende Tendenz zu größeren Forstmaschinen in der Waldbewirtschaftung. Für den…