(BUP) Einige Vogelarten, darunter Störche, Kraniche und Wasservögel, können mit Stromleitungen kollidieren, weil sie die relativ dünnen Erdseile auf der obersten Ebene der Freileitungen schlecht wahrnehmen können. Um die Vögel in Zukunft besser vor einer Kollision zu schützen, hat das Forum Netztechnik/Netzbetrieb (FNN) des Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) mit Unterstützung des NABU und der Deutschen Umwelthilfe (DUH) sowie Vertretern von Netzbetreibern, Herstellern und Behörden einen Vorschlag zu besseren Vogelschutzmaßnahmen an Freileitungen erarbeitet. Er sieht vor, die Stromleitungen mit sichtbaren Markierungen auszustatten, damit die Vögel sie frühzeitig erkennen und sicher überfliegen können.„Die gemeinsame Veröffentlichung hilft zu entscheiden, in welchen…
(BUP) Das deutsche Mehrwegsystem ist ein Vorzeigebeispiel für Abfallvermeidung und Umweltschutz. Davon konnten sich die Teilnehmer bei der heute von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und der Stiftung Initiative Mehrweg (SIM) veranstalteten Mehrweg-Informationsreise mit Stationen in Lünen und Bochum überzeugen. Mehrweg ist ebenfalls ein Garant für Qualität, Getränkevielfalt und regionale Arbeitsplätze.Durch ihre häufige Wiederbefüllung sparen Mehrwegflaschen im Vergleich zu Einweggetränkeverpackungen wertvolle Rohstoffe und Energie ein. Damit Verbraucher am Getränkeregal auch tatsächlich zu umweltfreundlichen Flaschen greifen können, fordern DUH und SIM von Umweltministerin Barbara Hendricks die sofortige Einführung einer Kennzeichnung von Einweg- und Mehrweggetränkeverpackungen. „Immer häufiger versuchen Einwegabfüller gezielt durch missverständliche und…
(BUP) Am vergangenen Montag kam im Berliner Zoo ein weibliches Orang-Utan-Baby zur Welt und wurde sogleich von seiner Mutter Djasinga verstoßen. Jetzt soll das Affenkind von Tierpflegern aufgezogen werden. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. führt die Ablehnung des Babys auf völlig unzureichende Haltungsbedingungen zurück. In der Natur sind Orang-Utans Einzelgänger – in der Berliner Gruppenhaltung in stark veralteten Betonbauten lebend, können die Tiere kein natürliches Sozial- und Aufzuchtverhalten erlernen. Eine artgerechte Haltung ist in Gefangenschaft nicht möglich und Verhaltensstörungen sowie die Ablehnung des eigenen Nachwuchses sind häufig vorprogrammiert. PETA fordert daher ein Import- und Nachzuchtverbot für Menschenaffen in zoologischen Einrichtungen,…
(BUP) Deutsche Umwelthilfe begrüßt die nationale Stickstoffstrategie des Sachverständigenrats für Umweltfragen und fordert von der Regierung Maßnahmen für den Agrar- und Verkehrssektor.Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) unterstützt die heute in Berlin vorgestellte nationale Stickstoffstrategie des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU). Gleichzeitig fordert die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation die Bundesregierung auf, den Empfehlungen des SRU zu folgen und einen verbindlichen Zeitplan für die Reduktion der Stickstoffbelastung in Deutschland festzulegen.Tatsächlich ist die Grenze der ökologischen Tragfähigkeit für Stickstoff weltweit bereits überschritten. Stickstoff verschmutzt die Luft, schadet der Gesundheit, verunreinigt das Wasser, trägt zum Verlust der Biodiversität bei und ist mit verantwortlich für den Klimawandel. Die…
(BUP) Tödlicher „Freizeitsport“: Ab Donnerstag findet auf dem Augsburger Messegelände die Messe „Jagen und Fischen“ statt. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. kritisiert die Veranstaltung und rät von einem Besuch der Messe ab. Hobbyjäger töten Tiere vornehmlich im Rahmen einer „Freizeitbeschäftigung“ und fügen den empfindsamen Lebewesen dabei häufig erhebliche Schmerzen zu. Obgleich die Jagd Studien und renommierten Wildbiologen zufolge unnötig ist, werden in Deutschland jedes Jahr mehr als fünf Millionen Wildtiere sowie schätzungsweise 350.000 Hunde und Katzen von Jägern getötet. PETA fordert ein Verbot der Hobbyjagd in Deutschland. „Das Erschießen von Tieren als eine Art unterhaltsamen Freizeitsport anzupreisen ist geschmacklos“, so…
(BUP) Augenwischerei durch Sprache: Analog zur Verkündung der sprachkritischen Aktion „Unwort des Jahres“ veröffentlicht die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. heute „PETAs Unwort des Jahres“ und damit das tierfeindlichste Wort 2014. Über PETAs Veganblog und die Facebook-Seite konnten Interessierte ihre Vorschläge einreichen. Eine interne PETA-Jury wählte aus hunderten Begriffen den zweifelhaften Gewinner. Gegen starke Konkurrenten durchgesetzt hat sich das Wort „Fairmast“. Der verharmlosende Begriff steht für Tierquälerei und Verbrauchertäuschung durch das sogenannte Tierschutzlabel. Er prägte umfangreiche Tierschutz-Diskussionen des Jahres 2014, nicht zuletzt durch PETAs Undercover-Recherche im Oktober 2014, die zeigt, wie Arbeiter eines zertifizierten Betriebs Hühner beim Ausstallen grob packen, werfen…
(BUP) Zöllner des Hauptzollamts Singen haben ermittelt, dass eine polnische Staatsbürgerin 14 Hundewelpen im Stadtgebiet von Konstanz vermutlich illegal an Schweizer Kunden verkauft hat.Die Geschichte kam ans Tageslicht, weil ein aufmerksamer Bürger die Geschäfte mit den Tieren beobachtet und sich umgehend an das Hauptzollamt Singen gewandt hat.Vor Ort wurden dann eine in Polen ansässige 22-jährige Frau sowie neun Fahrzeuge mit Schweizer Zulassung und die Fahrzeuginsassen angetroffen. Im Kleintransporter der Frau befanden sich mehrere Hundetransportboxen. Ebenfalls fanden die Zöllner vier vorbereitete Kaufverträge, welche bereits alle auf Schweizer Kunden vorausgefüllt waren.Auf Vorhalt gab die 22-Jährige an, insgesamt 14 Junghunde verkauft zu haben.…
(BUP) Angst vor Jägern: Eine Anwohnerin aus Schlieffenberg vermisst seit einiger Zeit sieben ihrer Katzen. Laut Medienberichten vermutet die Frau aufgrund wiederholter Schussgeräusche in der Nähe ihres Grundstücks, die Tiere könnten von Jägern getötet worden sein. PETA Deutschland e.V. kritisiert, dass der Abschuss angeblich „wildernder“ Hunde und Katzen durch Jäger in Mecklenburg-Vorpommern noch immer erlaubt ist, denn er entbehrt jeglicher wissenschaftlicher Grundlage. Baden-Württemberg hat die Jagd auf die sogenannten Haustiere aus diesem Grund mit der Einführung des neuen Jagd- und Wildtiermanagementgesetzes ab April 2015 weitgehend verboten. Auch in NRW sind im Zuge der andauernden Novellierung des Landesjagdgesetzes Verbote oder Einschränkungen…
(BUP) Gefährlicher Fehlschuss: Am späten Mittwochabend durchschlug eine Gewehrkugel den Rollladen und Fensterrahmen eines Hauses in Rockenhausen. Der Schuss traf ein Kinderbett, in dem ein sieben Monate altes Mädchen lag – glücklicherweise blieb der Säugling unverletzt. Die Polizei ermittelt. Laut Medienberichten wurde der Schuss von einem Jäger abgegeben. Derzeit wird geprüft, ob der Mann gegen die Jagdvorschriften verstoßen hat. Im Hinblick auf diesen und ähnliche Jagdunfälle fordert PETA Deutschland e.V. das längst überfällige Verbot der sogenannten Hobbyjagd in Deutschland. Die Tierrechtsorganisation weist darauf hin, dass jedes Jahr neben hunderttausenden Tieren, denen erhebliches Leid durch Fehlschüsse zugefügt wird, auch mehrere Dutzend…
(BUP) Übersät mit Schusswunden: Am vergangenen Montag wurde ein Hund in einem Waldgebiet in Untersimboln bei Salzweg von mehreren Schrotkugeln getroffen. Laut Medienberichten hielt sich das Tier in der Nähe einer Futterstelle auf und wurde möglicherweise durch einen Jäger verletzt. Der Hund konnte zu seinem Halter zurücklaufen und tierärztlich behandelt werden. PETA Deutschland e.V. kritisiert, dass der Abschuss angeblich „wildernder“ Hunde und Katzen durch Jäger in Bayern noch immer erlaubt ist, denn er entbehrt jeglicher wissenschaftlicher Grundlage. Baden-Württemberg hat die Jagd auf die sogenannten Haustiere aus diesem Grund mit der Einführung des neuen Jagd- und Wildtiermanagementgesetzes ab April 2015 weitgehend…
(BUP) „Wie schon in den vergangenen Jahren blieb Baden-Württemberg auch 2014 Schlusslicht beim Ausbau der Windkraft. Schon in den Jahren davor seien die Zahlen mit elf, elf und zwölf neuen Anlagen in 2011 bis 2013 weit hinter den Ankündigungen zurückgeblieben. Dies wird nun mit aktuellen Presseberichten zur Folge mit gerade einmal sieben neuen Anlagen in 2014 sogar noch unterboten. Das gebetsmühlenartig wiederholte Lamento des Umweltministers, der Grund dafür liege in der angeblich verfehlten Politik der früheren Landesregierung, glaubt nach fast vier Jahren niemand mehr“, sagte der energiepolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Paul Nemeth MdL, am Donnerstag (8. Januar). Die Probleme seien…
(BUP) Kein Entkommen: Bei einem Brand in Anlagen eines Gerlinger Kleintierzuchtvereins starben vergangenen Freitag 80 Hasen und insgesamt 120 Hühner und Tauben – die Tiere konnten nach Ausbruch des Feuers nicht rechtzeitig evakuiert werden. PETA Deutschland e.V. hat nun bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart Strafanzeige gegen die Verantwortlichen gestellt. Die Tierrechtsorganisation kritisiert, dass der Brandschutz in Tierställen nach heutigem Wissen und Stand der Technik völlig unzureichend ist. So steht in diesem Fall der nächste zur Rettung der Tiere nötige Wasserhydrant über einen Kilometer von der Tierhaltungs-Anlage entfernt. PETA bemängelt, dass vielfach Bestimmungen zum Brandschutz fehlen, die die Rettung aller Tiere im…
(BUP) Funkensprühen, laute Musik und Scheinwerferlicht – ab heute gastiert die Pferdeshow „Apassionata“ in München. Die Veranstalter werben mit dem Slogan „Die goldene Spur“, doch für die Pferde sieht die Realität keinesfalls glänzend aus: Zuletzt wurden einige der Tiere in der lauten, hektischen Show mit der schmerzhaften Rollkur geritten. Die Rollkur ist eine qualvolle Überdehnung des Halses, bei der der Kopf der Pferde so stark auf die Brust gezogen wird, dass Haltung, Atmung und Orientierung enorm beeinträchtigt werden. Stürze und Verletzungen sind hierbei keine Seltenheit. Eine weitere große Belastung für die bewegungsfreudigen Tiere sind Transport und Unterbringung. Mit bis zu…
(BUP) Vegane Köstlichkeiten für den russischen Staatschef: Berichten zufolge ist die Dezimierung des Fisch-Bestandes im Kaspischen Meer so extrem, dass Russland nun zu Aquakulturen nach vietnamesischen Vorbild übergeht, um so die Lust russischer Bürger auf Kaviar weiterhin stillen zu können. Vor diesem Hintergrund sandte PETA nun einen Präsentkorb mit dem veganen Produkt Cavi-Art® an den russischen Präsidenten Vladimir Putin. Damit verbunden ist ein Anschreiben, das darauf hinweist, dass Russland als historischer Exporteur von Kaviar seiner schwächelnden Wirtschaft wieder Schwung verleihen und zugleich die dezimierten Stör-Populationen schützen könnte, indem sich das Land auf eine pflanzliche – und damit nachhaltige – Version…
(BUP) Entspannt ins neue Jahr: Hunde und Katzen reagieren auf den Jahreswechsel zwar ganz individuell, doch bei vielen Vierbeinern verursachen explodierende Feuerwerkskörper Panik. Neben dem für Tiere ohrenbetäubenden Lärm kann auch der Geruch von gezündeten Feuerwerkskörpern einen Fluchtinstinkt auslösen. Doch Stress zum Jahreswechsel muss nicht sein. Sylvie Bunz von der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. hat einige Tipps für das Silvesterfest zusammengestellt, damit auch Hunde und Katzen einen angstfreien Jahreswechsel erleben. „Silvester birgt für Hunde und Katzen ein hohes Stresspotenzial“, so Sylvie Bunz. „Doch eine gute Vorbereitung und die gehörige Portion Ruhe sind bereits die halbe Miete. Werden die folgenden Regeln…