Zulassung der Tierschutzpartei zur LTW Ba-Wü in Rekord-Anzahl

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Zulassung der Tierschutzpartei zur LTW Ba-Wü in Rekord-Anzahl Matthias Ebner - tierschutzpartei.de - Eigenes Foto
(BUP) Gesternwurde die Tierschutzpartei (voller Name: PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ) in 20 von 21 Wahlkreisen zugelassen, in denen der Landesverband Baden-Württemberg Kandidierende zur Landtagswahl aufgestellt hatte. Dies ist ein neuer Rekord. Bei der letzten Teilnahme der Partei an der Landtagswahl 2006 waren es nur 17 Wahlkreise. 2011 war die Tierschutzpartei aufgrund des extrem undemokratischen Wahlrechts in Baden-Württemberg gar nicht angetreten.

Für die 20 Wahlkreise haben die Aktiven des Landesverbands nun ca. 4.000 Unterstützungsunterschriften (inkl. ungültigen und Puffern) gesammelt, um auf den Wahlzettel zu kommen. Zum Vergleich: Um bei der Europawahl teilnehmen zu dürfen, muss eine Partei, die noch nicht im Europaparlament vertreten ist, genauso viele Unterstützungsunterschriften sammeln, allerdings für ganz Deutschland.

Für die anstehende Wahl steht die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ nun in folgenden Wahlkreisen auf dem Stimmzettel:
•    Breisgau
•    Emmendingen
•    Enzkreis
•    Freiburg I & II
•    Freudenstadt
•    Karlsruhe I & II
•    Kirchheim
•    Konstanz
•    Lahr
•    Offenburg
•    Pforzheim
•    Schorndorf
•    Stuttgart I - IV
•    Tuttlingen
•    Vaihingen

Die 10 wichtigsten Ziele der Partei zur Landtagswahl sind:
•    Mehr Volksentscheide auf Landesebene, Abschaffung oder deutliche Reduzierung der Quoren bei Bürgerentscheiden
•    Einführung eines Gesundheits- und Ernährungsunterrichts
•    Informationsfreiheitsgesetz für Baden-Württemberg
•    Verbesserung des Mitwirkungs- und Verbandsklagerechts in Baden-Württemberg
•    Abschaffung von Tierversuchen, insbesondere in der Lehre an baden-württembergischen Hochschulen und Universitäten sowie der Primatenversuche in Baden-Württemberg
•    Massentierhaltung bekämpfen, bio-vegane Landwirtschaft fördern
•    Tötung frisch geschlüpfter männlicher Küken verbieten
•    Stärkere Kontrollen bei der Einhaltung des Tierschutzgesetzes
•    Ausbau und bessere Vernetzung des öffentlichen Personenverkehrs
•    Ausbau und Förderung von erneuerbaren Energien wie Solarenergie, Wasser- und Windkraft, nicht nur für Großanlagen, sondern auch insbesondere im Bereich der regionalen Energieerzeugung direkt am Wohnort

Quelle: tierschutzpartei.de

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