Bundeskartellamt bestätigt harten Wettbewerb im Tankstellenmarkt

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In seinem Bericht zum dreijährigen Bestehen der Markttransparenzstelle hat das Bundeskartellamt den harten Wettbewerb im Tankstellenmarkt bestätigt. „Deutschlands oberste Wettbewerbsbehörde hat in einer bundesweiten Langfrist-Beobachtung ermittelt, dass die Entwicklung der Kraftstoffpreise im Wesentlichen der Entwicklung des Rohölpreises gefolgt ist“, sagte Christian Küchen, Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes. „Das belegt unsere eigenen Untersuchungsergebnisse: In der Konkurrenz um jeden Tankkunden richten sich die Benzin- und Dieselpreise ganz eng an den Einkaufspreisen für Kraftstoffe aus, die wiederum an den Ölpreis gekoppelt sind.“...

Hund in Untersimboln angeschossen: PETA fordert Verbot der Jagd auf Hunde und Katzen

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(BUP) Übersät mit Schusswunden: Am vergangenen Montag wurde ein Hund in einem Waldgebiet in Untersimboln bei Salzweg von mehreren Schrotkugeln getroffen. Laut Medienberichten hielt sich das Tier in der Nähe einer Futterstelle auf und wurde möglicherweise durch einen Jäger verletzt. Der Hund konnte zu seinem Halter zurücklaufen und tierärztlich behandelt werden. PETA Deutschland e.V. kritisiert, dass der Abschuss angeblich „wildernder“ Hunde und Katzen durch Jäger in Bayern noch immer erlaubt ist, denn er entbehrt jeglicher wissenschaftlicher Grundlage. Baden-Württemberg hat die Jagd auf die sogenannten Haustiere aus diesem Grund mit der Einführung des neuen Jagd- und Wildtiermanagementgesetzes ab April 2015 weitgehend verboten. Auch in NRW sind im Zuge der andauernden Novellierung des Landesjagdgesetzes Verbote oder Einschränkungen vorgesehen. Die Tierrechtsorganisation fordert die bayerische Landesregierung nun dazu auf, gleichzuziehen und auch in Bayern ein Verbot der Jagd auf Hunde und Katzen zu beschließen.

„Es ist ein Skandal, dass der Abschuss von Hunden und Katzen in Bayern noch immer erlaubt ist“, so Vanessa Reithinger, Fachreferentin für Wildtiere bei PETA Deutschland e.V. „Den Jägern geht es nicht um Arten- oder Tierschutz, sondern lediglich um Beuteneid und die Lust am Töten.“
Schätzungen zufolge werden in Deutschland jährlich 350.000 Katzen und Hunde durch Jäger getötet. Exakte Zahlen zu den Haustierabschüssen sind nicht erhältlich, weil in den meisten Bundesländern keine Meldepflicht besteht. Da das Töten von tierischen Mitbewohnern durch Jäger in der Bevölkerung auf breite Ablehnung stößt, werden die Vierbeiner nach dem Abschuss meist vergraben, am Straßenrand entsorgt oder sogar zusätzlich überfahren, um einen Unfalltod vorzutäuschen. Begründet wird der Abschuss damit, dass Hunde und Katzen Wildtiere reißen könnten. Dabei sind es die Jäger selbst, die jährlich über fünf Millionen Wildtiere töten und durch häufige Fehlschüsse für großes Tierleid verantwortlich sind.

Quelle: peta.de

4 Kommentare

  • Ralf Mühlmann-Schweigetal

    @Marco Bergmann

    Den Begriff "Holocaust" zu verwenden, ist total deplatziert...

    Zur Studie: Von welcher US-Studie reden Sie, in der Deutschland (!) untersucht wurde? (Bitte einmal Quelle angeben)

    Ralf Mühlmann-Schweigetal Mittwoch, 14. Januar 2015 10:25 Kommentar-Link
  • Marco Bergmann

    @Antonietta
    Ausgehend von einer US-Studie werden in Deutschland bei etwa 11,5 Millionen Hauskatzen ca. 274 Millionen Wildvögel und 1,5 Milliarden wildlebende Säugetiere von diesen Tieren getötet. Wohlwollend heruntergerechnet auf den Anteil an erschossenen Streunern macht das immer noch rund 54 Millionen getötete Wildtiere pro Jahr. Dunkelziffer natürlich höher, weil (leider) nicht alle Streuner aus der Natur entfernt werden. Selbst wenn ihre Ausführungen zur Jägerschaft korrekt sein sollten, wird dadurch noch längst nicht der Holocaust gerechtfertigt, den Haustiere in freier Wildbahn anrichten. Mit welchem Recht lassen Halter ihre Tiere ohne Aufsicht aus dem Haus?

    Marco Bergmann Montag, 12. Januar 2015 19:53 Kommentar-Link
  • Antonietta

    Jahr für Jahr ballern Jäger in Deutschland über 5 Millionen Wildtiere tot. Für das einzelne Tier ist dies meist mit furchtbaren Qualen verbunden, die im Grunde gegen das Tierschutzgesetz verstoßen - von dem die Jäger bezeichnender Weise ausgenommen sind - und die durch nichts zu rechtfertigen sind. Denn die Jagd ist aus ökologischer und biologischer Sicht nicht notwendig, ganz im Gegenteil:
    Jagd schädigt mehrfach das ökologische Gleichgewicht.

    Antonietta Montag, 12. Januar 2015 12:19 Kommentar-Link
  • Marco Bergmann

    Was haben schätzungsweise 350.000 HAUStiere in freier Wildbahn zu suchen? PETA geht es nicht um Tierschutz, sondern um Populismus. Dass der Abschuss von Haustieren auf breite Ablehnung stößt, nutzt PETA schamlos aus und ignoriert dabei die Tiere, die durch wildernde Haustiere getötet werden. Schätzungsweise mehree Millionen von getöteten Wildtieren durch Haustiere sind sehr viel dramatischer als die paar Tausend Haustiere, die nicht getötet werden müssten, wenn ihre Besitzer ihre Aufsichtspflicht nicht vernachlässigen würden. Statt Abschussverbote sollte lieber Leinenzwang beschlossen werden. Dann gäbe es solche Fälle nicht. Und falls doch, regnet es harte Strafen für die verantwortungslosen Tierhalter.

    Marco Bergmann Sonntag, 11. Januar 2015 19:33 Kommentar-Link

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