(BUP) In der heutigen Sitzung des Untersuchungsausschusses Ei versucht die Opposition schon den ganzen Nachmittag, Kabinettsmitglieder mit der Verbreitung von mit Salmonellen belasteten Eiern im Jahr 2014 in Verbindung zu bringen. „Die Opposition hat auf Biegen und Brechen versucht, der heutigen Umweltministerin ein ‚Gschmäckle‘ anzuhängen. Das war teilweise grotesk und letztendlich erfolglos“, kommentiert Gudrun Brendel-Fischer, Mitglied des Untersuchungsausschusses und stellvertrete Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag.Allgemeines Gelächter erntete zum Beispiel der Freie-Wähler-Abgeordnete Bernhard Pohl. Er wollte von Staatsministerin Ulrike Scharf wissen, wie Verbraucher Eier erkennen sollen, deren Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen sei. „Ob man tatsächlich eine Umweltministerin braucht, um Herrn Pohl zu…
(BUP) Ein Miteinander von Umwelt und Wirtschaft trägt zur langfristigen Sicherung von Arbeitsplätzen und Lebensqualität im Freistaat bei. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute bei der Überreichung von sieben Umweltpakt-Urkunden an den Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler in Herzogenaurach. "Der Umweltpakt Bayern ist der starke Handschlag der Verantwortung zwischen Staat und Wirtschaft. Mit derzeit über 2.200 Teilnehmern gehört der Umweltpakt Bayern zu den erfolgreichsten Umweltvereinbarungen in Europa. Der Schutz unserer Lebensgrundlagen ist die notwendige Grundlage für Wirtschaft und Gesellschaft. Davon sind die Bayerische Staatsregierung und die bayerische Wirtschaft seit mehr als 20 Jahren überzeugt. Mit dem Umweltpakt stellen wir…
(BUP) Der Nationalpark Berchtesgaden ist seit 40 Jahren ein fester Bestandteil der bayerischen Naturheimat. Das unterstrich die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf bei der Auftaktveranstaltung zum Festjahr 2018 in Berlin. "Der Nationalpark Berchtesgaden ist eine tolle Erfolgsgeschichte. Der einzige Alpen-Nationalpark Deutschlands hat sich in den vergangenen vier Jahrzehnten zu einem Besuchermagnet entwickelt. Dieser Leuchtturm des Naturtourismus in Bayern soll zu seinem Jubiläum mit einer großen Veranstaltungsreihe gewürdigt werden. Damit soll der Nationalpark noch bekannter werden." In diesem Rahmen sind unter anderem ein Jubiläumsveranstaltungsprogramm mit zahlreichen Führungen, ein großes Fest für die Bewohner der Nationalparkgemeinden, eine Fotoausstellung und ein wissenschaftliches Symposium geplant.…
(BUP) Naturtourismus bietet Erholung für Urlauber und trägt zum Erhalt der einzigartigen bayerischen Naturheimat bei. Auch wirtschaftlich ist Naturtourismus ein wichtiger Erfolgsfaktor: Er schafft Beschäftigung und Wertschöpfung, ganz besonders in ländlichen Regionen. Der neue Praxisleitfaden "Tipps und Beispiele für erfolgreiche Naturerlebnisangebote" des Bayerischen Umweltministeriums gibt Anregungen für einen zeitgemäßen und attraktiven Naturtourismus, der zu allen Jahreszeiten begeistert. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf bei der Vorstellung des neuen Leitfadens heute in Berlin. Scharf: "Bayerns Natur ist Sehnsuchtsziel für Touristen aus dem In- und Ausland und attraktiver Naherholungsraum. Natur erleben und genießen in Bayern – das heißt Lebensfreude, Bewegung, Entspannung…
(BUP) Nach der neuen Warnung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) vor dem Bienenkiller Neonikotinoid fordert die SPD-Landwirtschaftspolitikerin Ruth Müller ein komplettes Verbot des Pestizids in Europa. "Jetzt muss Schluss sein mit Zuwarten. Die Folgen dieses Pestizids für Bienen, Hummeln und andere Nutzinsekten sowie auch für die Vögel sind verheerend." Ende Januar hatte sich der Landwirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtags bereits einstimmig einer entsprechenden Initiative Müllers angeschlossen. Das katastrophale Bienensterben im Jahr 2008 wurde durch mit Neonicotinoiden gebeiztes Saatgut ausgelöst. Neonicotinoide lähmen oder töten Bienen bereits bei einer niedrigen Dosierung. Sie reduzieren die Fortpflanzungsfähigkeit und schädigen das Immunsystem. Im Jahr 2008…
(BUP) Die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Osteuropa ist ein Damoklesschwert auch für Bayern. Hauptsächliches Übertragungsrisiko ist zwar der Mensch durch Einschleppung über Fahrzeuge, weggeworfene Lebensmittel und ähnliches. Sollte der Erreger allerdings in heimische Wildschweinbestände eingeschleppt werden, verschärft sich das Problem immens. Deshalb und auch wegen der Schäden in der Landwirtschaft muss der Wildschweinbestand dringend abgesenkt werden, so die FREIEN WÄHLER. Hierzu tut die Staatsregierung allerdings viel zu wenig. Mit einem Dringlichkeitsantrag hat die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion heute im Plenum des Landtags gefordert, staatlicherseits weitere konkrete Maßnahmen zu ergreifen. Dazu der Fraktionsvorsitzende Hubert Aiwanger: „Die größten Versäumnisse bei der Wildschweinbejagung haben…
(BUP) Die Starkregenereignisse in den letzten Jahren haben in Bayern viele lokale Hochwasser an kleinen Gewässern verursacht. Mit einem Sonderförderprogramm für die Erarbeitung integraler Konzepte zum kommunalen Sturzflut-Risikomanagement unterstützt das Bayerische Umweltministerium die Kommunen in Bayern bei der Vorsorge direkt vor Ort. Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf hat heute in Landshut Förderbescheide aus dem Programm an die Städte Landshut, Vilsbiburg und Abensberg sowie an den Markt Ergoldsbach überreicht. Scharf betonte: "Der Schutz vor Sturzfluten ist eine neue wichtige Säule des Hochwasserschutzes in Bayern. Zentraler Baustein ist der Hochwasserschutz in den Regionen. Hochwasserschutz ist ein Gemeinschaftsprojekt und kann nur Hand in…
(BUP) „Eichen erholen sich, Schmetterlinge aber sterben für immer aus“: Der Grüne Forstexperte Markus Ganserer und seine unterfränkische Kollegin Kerstin Celina warnen schon jetzt vor dem geplanten, großflächigen Einsatz des Insektengifts Dimilin in nordbayerischen Wäldern. Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) will dort die Schmetterlingsart Schwammspinner auf einer potentiellen Fläche von 1.500 Hektar bekämpfen. „Der flächige Gifteinsatz tötet nicht nur die Raupen des Schwammspinners, sondern auch die Raupen von mehreren hundert Schmetterlingsarten, darunter auch von einigen stark bedrohten“, warnt Markus Ganserer. „Eichen sind die Pflanzen mit der höchsten Anzahl von Schmetterlingsarten in ganz Deutschland. Wenn wir hier Gift…
(BUP) Landwirtschaftsminister Helmut Brunner will die Land- und Forstwirtschaft im Freistaat möglichst schnell für den fortschreitenden Klimawandel rüsten. Dazu soll vor allem die Forschung verstärkt werden, wie Brunner am Montag bei einem Symposium in München ankündigte. „Unsere Bauern, Waldbesitzer, Gärtner und Winzer sind die Hauptbetroffenen des Klimawandels“, so Brunner. Nicht nur, weil die Zunahme von Witterungsextremen zu höheren Produktions- und Ertragsrisiken führe. Sondern auch, weil wegen der steigenden Temperaturen damit zu rechnen sei, dass sich neue Krankheiten und Schädlinge etablieren. Zudem wirke sich der Klimawandel höchst unterschiedlich auf die heute üblichen Frucht- und Baumarten aus. Umso wichtiger ist es laut…
(BUP) Der SPD-Umweltpolitiker Harry Scheuenstuhl warnt vor einem schleichenden Verfall des öffentlichen Abwassernetzes. Wie eine parlamentarische Anfrage des Landtagsabgeordneten ergeben hat, sind 14,5 Prozent der Kanäle sanierungsbedürftig. „Die Kommunen können diese Milliardenkosten nicht alleine stemmen“, betont Scheuenstuhl, „doch das Härtefallprogramm des Freistaats erweist sich mit 70 Millionen Euro als viel zu klein. Das Ergebnis: Immer mehr Kanäle verfallen, das Abwasser versickert im Boden - mit schlimmen Auswirkungen für das Grundwasser.“ Wie eine Studie der Technischen Universität München im Auftrag des Bayerischen Landesamts für Umweltschutz ergeben hat, beläuft sich der Investitionsbedarf für die Sanierung in Bayern im Mittel auf rund 5,8…
(BUP) SPD-Umweltsprecher Harry Scheuenstuhl: Naturfreibäder und Badegewässer müssen vor dem Start der Badesaison überprüft werden. Die rund 300 ausgewiesenen Naturbäder in Bayern müssen rechtzeitig vor dem Start der neuen Badesaison auf antibiotikaresistente und multiresistente Keime überprüft werden. Zudem müssen die Überprüfungen in regelmäsigen Abständen wiederholt werden. Das fordert der Umweltsprecher der SPD im Bayerischen Landtag Harry Scheuenstuhl. Nachdem zuletzt multiresistente Keime in niedersächsischen Gewässern für Wirbel gesorgt hatten, sind antibiotikaresistente Keime nun auch in bayerischen Gewässern nachgewiesen worden, wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mitteilte. "Damit ist nicht zu spaßen", unterstreicht Scheuenstuhl. "Diese Keime gehören nicht in…
(BUP) Die SPD-Fraktion erhebt nach der gestrigen Untersuchungsausschuss-Sitzung zu dem durch Bayern-Ei verursachten Salmonellenausbruch scharfe Vorwürfe gegen das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Nach den Aussagen der Experten des englischen Gesundheitsdienstes Public Health England und des Robert-Koch-Instituts (RKI) ist für den SPD-Verbraucherschutzexperten Florian von Brunn klar: „Es gibt einen eindeutigen und unbestreitbaren Zusammenhang der bayerischen Krankheitsfälle mit Bayern-Ei! Das beweist der übereinstimmende genetische Fingerabdruck der Salmonellenerreger.“ Laut dem Mikrobiologen Dr. Wolfgang Rabsch vom Robert-Koch-Institut konnten 16 bayerische Fälle mit der neuen Methode des Whole Genome Sequencing (WGS) so auf den niederbayerischen Eier-Produzenten zurückgeführt werden. Von Brunn übt in diesem…
(BUP) Die Erfassung der Ultrafeinstaubbelastung an amtlichen Messstellen in Bayern – das forderten die FREIEN WÄHLER am Donnerstag mit ihrem Antrag „Strategie für Ultrafeinstaub-Monitoring beim Luftverkehr entwickeln“ im Landtag. Doch die CSU-Mehrheit im Umweltausschuss stimmte gegen das Monitoring-Konzept. Das stößt bei Benno Zierer, dem umweltpolitischen Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, auf Unverständnis: „Die CSU verschließt völlig die Augen vor diesem immer drängenderen Umweltproblem, denn es ist sogar gut möglich, dass Ultrafeinstaub noch belastender ist als übermäßiger Lärm. Gerade deshalb wäre es so wichtig, dass Bayern bei der Erforschung des Umweltgiftes eine Vorreiterrolle spielt.“ Ultrafeine Staubpartikel mit einem Durchmesser von 0,1…
(BUP) Ehrenamtliche Helfer leisten einen wertvollen Beitrag zur Bewahrung der bayerischen Naturheimat. Deshalb soll auch zukünftig intensiv für das Ehrenamt geworben werden. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf im Rahmen der festlichen Verleihung des "Grünen Engels" an 17 Ehrenamtliche aus Oberbayern. Scharf: "Bayern ist Ehrenamtsland. Ehrenamtliche Helfer sind das Kraftzentrum der bayerischen Naturschutzpolitik. Ihr großartiges Engagement für Natur und Artenvielfalt ist ein Segen für die Naturheimat Bayern. Ihnen gelten unser Dank und unser Respekt. Wir können stolz darauf sein, dass diese Werte im Freistaat tief verwurzelt sind." Über eine Millionen Menschen engagieren sich im Freistaat in einem anerkannten Naturschutzverband,…
(BUP) Seit November 2017 ist bekannt, dass im AKW Gundremmingen fehlerhafte Hüllrohre verbaut worden sind. Ausgetauscht haben die Kraftwerksbetreiber die Rohre bislang nicht. Für den SPD-Landtagsabgeordneten Herbert Woerlein ist das ein unhaltbarer Zustand: „Schon kleine Fehler an diesen Hüllrohren können verheerende Auswirkungen haben – deswegen ist mein Appell, dass diese Rohre unverzüglich ersetzt werden. Pannen gab es im Gundremminger AKW in der Vergangenheit schon zuhauf. Jede weitere muss vermieden werden. Im Idealfall würden die Betreiber ihren Problem-Atommeiler ohnehin schon heute ganz vom Netz nehmen.“ Woerlein sieht auch die Rolle der Staatsregierung in dieser Angelegenheit kritisch: Dort habe man bereits Anfang…