(BUP) In der Landeshauptstadt haben heute zahlreiche Bergbauern für einen besseren Schutz vor Wölfen demonstriert – und stoßen damit ins gleiche Horn wie die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, die schon lange den hohen Schutzstatus von Wölfen kritisiert. „Wölfe sind nicht mehr vom Aussterben bedroht, deshalb ist der jetzige strenge Schutzstatus des Wolfs auch nicht mehr zeitgemäß“, betont der Fraktionsvorsitzende Hubert Aiwanger. „Der Schutzstatus des Wolfs muss von Anhang 4 in Anhang 5 der FFH-Richtlinie geändert werden, wodurch seine Bejagung erleichtert wird. Wolf und Bergweide sind unvereinbar – wir müssen uns für eines entscheiden.“ Dr. Leopold Herz, agrarpolitischer Fraktionssprecher, ergänzt: „Immer mehr…
(BUP) Das Imkern liegt in Bayern im Trend: Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München mitteilte, sind in den vergangenen fünf Jahren 4 000 neue Imkerinnen und Imker in die Bienenhaltung eingestiegen. Damit ist die Anzahl der aktiven Imker auf rund 35 000 angewachsen, das sind so viele wie in keinem anderen Bundesland. Aufgrund des guten Wetters in diesem Sommer hat im Schnitt jedes der von ihnen betreuten rund 300 000 Bienenvölker 27 Kilo Honig eingebracht. Die Ober- und Niederbayern lagen mit 21 und 22 Kilo etwas darunter, Spitzenreiter sind in diesem Jahr die Oberpfälzer Imker mit 41 Kilo pro Bienenvolk.…
(BUP) AKW-Betreiber wollen fehlerhafte Brennstäbe nicht austauschen - Bevölkerung wurde wieder einmal nicht informiert. Der SPD-Politiker Herbert Woerlein fordert die sofortige Abschaltung des Atomkraftwerks in Grundremmingen. Anlass sind fehlerhafte Brennelemente, die nicht ausgetauscht werden sollen. "Ich verstehe nicht, wie man so verantwortungslos mit der Sicherheit der Bevölkerung umgehen kann!", kritisiert der Augsburger SPD-Abgeordnete im Bayerischen Landtag. "Es ist zudem mal wieder typisch, dass die Öffentlichkeit nicht informiert wird und der Fall erst durch die Presse publik wurde. Die Betreiber von Grundremmingen haben offensichtlich aus den Skandalen der letzten Jahre nichts gelernt und bleiben ihrem alten Muster treu: Verschweigen und mauern."…
(BUP) „Im Atomkraftwerk Gundremmingen sind fehlerhafte Brennelemente im Einsatz und der Betreiber RWE lässt die Reaktoren einfach weiterlaufen“, sagt der energiepolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Martin Stümpfig, und verweist auf einen Bericht des Schweizer Fernsehens. Offenbar sind beim Hersteller der Brennelemente, einem französischen Werk der Firma AREVA, über Jahre hinweg immer wieder Fehler bei der Qualitätssicherung vorgekommen. Dort hergestellte fehlerhafte Hüllrohre wurden nicht aussortiert, sondern zur Weiterverarbeitung zur Brennelemente-Herstellung nach Lingen geschickt. Solche fehlerhaften Brennelemente wurden dann unter anderem zum Schweizer Siedewasserreaktor Leibstadt und nach Gundremmingen geliefert. „Im AKW Leibstadt wurden die mangelhaften Brennelemente ausgetauscht und frisch angelieferte Brennelemente mit dem…
(BUP) Immer mehr Kommunen und Unternehmen in Bayern machen mobil gegen die Flut von Coffee-to-go-Bechern. Sie setzen auf Mehrweg und befüllen mitgebrachte Tassen und Becher der Kunden oder bieten sogar eigene Mehrwegbecher an. Das ist eine Erkenntnis des 3. Runden Tisches im Bayerischen Umweltministerium zur Reduzierung der Einwegbecher. Mit Blick auf die laufende Europäische Woche der Abfallvermeidung zog die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute eine optimistische Bilanz: "Fast 3 Milliarden Coffee-to-go-Becher verbrauchen die Deutschen pro Jahr. Wir wollen den riesigen Berg von Einwegbechern in Bayerns Städten abbauen. Coffee-to-go im Mehrwegbecher soll selbstverständlich werden. Das steigende Interesse an unserem Runden Tisch…
(BUP) Ungewohnt scharf haben heute die geladenen Verbände im Landtagswirtschaftsausschuss die 10H-Abstandsregel für Windräder kritisiert – und schlagen damit in dieselbe Kerbe wie die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, die schon lange die Abschaffung der praxisuntauglichen Regelung fordert. „10H ist das Aus für die Windkraft in Bayern, daran dürfte jetzt auch bei den Christsozialen kein Zweifel mehr bestehen“, kommentiert Thorsten Glauber, stellvertretender Vorsitzender und Energieexperte der Fraktion. Er erwarte von der Staatsregierung, dass sie die Beiträge und Stellungnahmen der Experten endlich ernst nehme: „Hoffentlich war das heute keine Show-Veranstaltung der Landtags-CSU.“ Glauber fordert die Staatsregierung auf, sich zeitnah mit allen Beteiligten an…
(BUP) Ultrafeinstaub dringt tief in die Lunge ein, kann sich im gesamten Körper verteilen und die Zellen schädigen. Deshalb steht für Benno Zierer, umweltpolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion fest: „Wir brauchen Grenzwerte zum Schutz der Bevölkerung vor Ultrafeinstaub.“ Für ihn ist das die entscheidende Erkenntnis aus der Expertenanhörung „Feinstaub und Ultrafeinstaub – Ursachen und Gesundheitsrisiken“ im Landtag. Für größere Staubpartikel mit 10 und 2,5 Mikrometern Durchmesser existieren EU-weite Grenzwerte, die von den Experten allerdings als zu hoch eingestuft wurden. Voraussetzung für die Festlegung von Grenzwerten sind medizinische Studien zur Langzeitwirkung von ultrafeinen Staubpartikeln. Dazu fehlt derzeit die Datengrundlage. An…
(BUP) Der Freistaat Bayern setzt sich bei der anstehenden Konferenz der Umweltminister in Potsdam dafür ein, die Finanzierungen von Projekten aus den Bereichen Klima, Umwelt und Naturschutz durch die EU deutlich zu verbessern. Dazu betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute im Vorfeld der Beratungen: "Eine hohe Umweltqualität mit intakten Lebensgrundlagen ist Grundlage für eine zentrale Voraussetzung für nachhaltiges Wachstum und Lebensqualität vor Ort. Die Zukunftsthemen Klima und Umwelt brauchen ein ausreichendes finanzielles Fundament durch die EU. Die Weltklimakonferenz in Bonn erinnert die Staatengemeinschaft an ihre gemeinsame Verantwortung. Die anstehenden Großaufgaben in diesen Bereichen müssen solide finanziert sein. Nur so…
(BUP) Mit der Übergabe der ersten Förderung von 225.000 Euro an die Gemeinde Iphofen startet das Umweltministerium ein neues Förderprogramm, um die Bewässerung im Freistaat auf den Klimawandel vorzubereiten. Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf betonte heute bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids: "Wasser ist unser Lebensmittel und Lebensgrundlage Nummer 1. Ein verantwortungsbewusster Umgang mit wertvollen Ressourcen ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Der Klimawandel bringt Risiken für Landwirtschaft, Gartenbau und Weinbau. Vor allem Franken erinnert sich noch gut an den Trockensommer 2015. Wir brauchen neue Wege, um unsere Kulturpflanzen ausreichend bewässern zu können. Hier müssen alle Beteiligten Hand in Hand…
(BUP) Die Energiebilanz 2014 des Bayerischen Wirtschaftsministeriums kommentiert der energiepolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Martin Stümpfig: „Auch die statistischen Veränderungen, die das CSU-Wirtschaftsministerium nun vorgenommen hat, ändern nichts an dem eklatanten Versagen der CSU-Regierung im Bereich der Stromeinsparung. Durch diese Korrekturen verschwinden ganz plötzlich quasi zehn Prozent beim Stromverbrauch. Trotz der neuen Methodik: Der Stromverbrauch nimmt durch die gescheiterte CSU-Energiepolitik seit Jahren zu. 2012 wurde gemeinsam mit dem Bund Naturschutz und dem Landesbund für Vogelschutz ein Aktionsplan beschlossen, um den Stromverbrauch von damals 86,2 TWh bis zum Jahr 2020 auf 70 TWh zu senken. Momentan liegt der Stromverbrauch bei über 84…
(BUP) Für die vorbildliche Bewirtschaftung und Pflege ihrer Wälder hat Forstminister Helmut Brunner 14 private und kommunale Waldbesitzer aus Bayern mit Staatspreisen ausgezeichnet. „Der Preis ist die verdiente Anerkennung Ihres langjährigen Einsatzes für den Wald und damit auch für unsere Gesellschaft“, sagte Brunner am Freitag beim Festakt in der Münchner Residenz. Nach seinen Worten haben sich die Preisträger seit Jahrzehnten in vorbildlicher Weise für den Aufbau naturnaher und artenreicher Mischwälder engagiert oder Holz innovativ verwendet. Die Auszeichnung wird seit 1997 alle zwei Jahre vergeben. 47 Bewerber hatten sich diesmal dafür qualifiziert. Die von einer Fachjury ausgewählten Sieger erhielten je eine…
(BUP) Die Anzahl der wetterbedingten Schäden durch Starkregen, Überflutung und Stürme hat sich seit 1980 verdreifacht und die durchschnittlichen Temperaturen auf der Erde steigen. „Klimaschutz ist daher eine weltweite Aufgabe, der wir uns stellen müssen. Der aktuelle Stand der Umsetzung ist jedoch mehr als bedenklich“, warnt Dr. Hans Jürgen Fahn, klimaschutzpolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion. Einer der Hauptgründe ist der starke CO2-Ausstoß aus den 150 deutschen Kohlekraftblöcken. „Wir freuen uns über das Ergebnis des Bürgerentscheids in München gegen eine weitere Kohlebefeuerung des Heizkraftwerks Nord. 60 Prozent Zustimmung haben gezeigt, dass die Münchner den Klimaschutz ernst nehmen. Die Bürger erwarten…
(BUP) Trotz Stürmen und Schädlingsbefall: Bayerns Wäldern geht es heuer wieder besser. Sie erholen sich allmählich von den Folgen des extrem trockenen Sommers 2015. Das geht aus dem aktuellen Waldbericht hervor, den Forstminister Helmut Brunner am Mittwoch im Bayerischen Landtag in München vorstellte. Danach ist der durchschnittliche Nadel- und Blattverlust der Waldbäume gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozentpunkte auf 20,7 Prozent zurückgegangen. Der Anteil deutlich geschädigter Bäume – das sind solche, die mehr als ein Viertel ihrer Blätter oder Nadeln verloren haben – hat sich sogar um 7,3 Prozentpunkte auf 24,6 Prozent verringert. Die Schäden liegen damit wieder auf dem…
(BUP) Der forstpolitische Sprecher und stellvertretende Vorsitzende der BayernSPD-Landtagsfraktion Horst Arnold kritisierte in der heutigen Ausschusssitzung (8. November), dass die von der Staatsregierung gesetzten Ziele zum Waldumbau nicht annähernd erreicht wurden: Statt sturmsicherere und ökologisch sinnvollere Mischwälder auszuweiten, habe die CSU viel zu wenig getan. "Ohne sich selbstkritisch zu fragen, wo der Fehler lag oder gar auf Vorschläge von uns einzugehen, verschiebt die Staatsregierung das Ausbauziel geschmeidig nach hinten." Die SPD-Fraktion fordert die Staatsregierung auf, endlich wirksam für den Waldumbau zu arbeiten und dafür Geld in die Hand zu nehmen. "Es kann doch nicht sein, dass man hier spart, sich…
(BUP) „Finger weg vom Alpenschutzplan“ – das fordern der Fraktionsvorsitzende der Landtags-Grünen, Ludwig Hartmann, und deren parlamentarischer Geschäftsführer und Allgäuer Abgeordnete Thomas Gehring. Im Vorfeld der anstehenden Entscheidungen zur Änderung der entsprechenden Bestimmungen im Landesentwicklungsprogramm (LEP) warnen sie eindringlich vor der negativen Signalwirkung der von der CSU-Mehrheit angestrebten Auflösung des jahrzehntealten Schutzgebiets am Riedberger Horn. „Gewachsene Schutzräume für unsere Vögel, Wildtiere und Pflanzen lassen sich nicht einfach auf der Landkarte umsetzen“, unterstreicht Ludwig Hartmann. „Umweltschutz darf auch nicht in diesem Einzelfall den Geschäftsinteressen einiger Weniger geopfert werden – sonst stehen potenzielle Nachahmer bald Schlange.“ Thomas Gehring nenn das Riedberger Horn…