Atomkraftwerke in Bayern: „Laufzeitverlängerung ist keine Option – jetzt nicht und auch in Zukunft nicht“ / Martin Stümpfig fordert klares Bekenntnis zum endgültigen Ausstieg

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Atomkraftwerke in Bayern: „Laufzeitverlängerung ist keine Option – jetzt nicht und auch in Zukunft nicht“ / Martin Stümpfig fordert klares Bekenntnis zum endgültigen Ausstieg Martin Stümpfig - martin-stuempfig.de
(BUP) „CSU-Wirtschaftsminister Pschierer muss sich ohne Wenn und Aber zum Atomausstieg bekennen“, fordert der energiepolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Martin Stümpfig, in einem Schreiben. „Eine Laufzeitverlängerung ist keine Option – jetzt nicht und auch in Zukunft nicht.“ Laut Frankfurter Rundschau* ist für das Wirtschaftsministerium eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke „aktuell keine Option“. Diese sehr zurückhaltende Äußerung irritiert Martin Stümpfig, schließlich wurde der Atomausstieg im Sommer 2011 von der CSU-Regierung noch vorbehaltlos unterstützt: „Das ist ein sehr halbseidenes Bekenntnis zum Atomausstieg – bei solch vorsichtigen Formulierungen schrillen bei mir die Alarmglocken.“ Martin Stümpfig fordert von CSU-Wirtschaftsminister Pschierer ein klares Bekenntnis zu einem endgültigen Atomausstieg und eine unmissverständliche Klarstellung: „Stehen die spätesten Abschalttermine 2021 (Gundremmingen C) und 2022 (Isar 2) unverrückbar fest oder kann sich die CSU-Regierung andere Szenarien vorstellen?“

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag

1 Kommentar

  • Reiner Szepan

    Martin Stümpfig ignoriert den offenkundigen Genehmigungsbetrug von bayerischen Reaktoranlagen durch getürkte Sicherheitsgutachen des TÜV. Es stört ihn auch nicht, dass die bayr. Staatsregierung und Verwaltungsgerichte nukleare Sicherheitsvorsorge als nicht umweltrelevant auffassen. Heuchelei pur!

    Reiner Szepan Dienstag, 10. April 2018 11:38 Kommentar-Link

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