Huber: Neue Kommandozentrale für den Hochwasserschutz / Spatenstich für neue Flussmeisterstelle in Deggendorf

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Huber: Neue Kommandozentrale für den Hochwasserschutz / Spatenstich für neue Flussmeisterstelle in Deggendorf Marcel Huber - bayern.de
(BUP) Der Schutz vor Hochwasser ist eine wesentliche Gemeinschaftsaufgabe. Im Rahmen einer mehrjährigen Baumaßnahme wird in Deggendorf eine neue Flussmeisterstelle inklusive angegliederter Maschinen- und Elektrowerkstatt mit einem finanziellen Gesamtvolumen von 22 Millionen Euro errichtet. Beim offiziellen Spatenstich betonte Umweltminister Dr. Marcel Huber: "Hochwasserschutz kann Leben retten. Dazu braucht es Spezialeinheiten wie die Flussmeisterstellen. Spezialeinheiten müssen perfekt funktionieren und ausgestattet sein. Die Investition in eine neue Flussmeisterstelle ist bestens angelegtes Geld. Die Kolleginnen und Kollegen vor Ort sind bereits in der Vergangenheit bei der Bewältigung von Hochwassersituationen über sich hinausgewachsen. Dabei wollen wir ihnen auch in Zukunft die richtigen Rahmenbedingungen geben." Die Flussmeisterstelle betreut 170 Kilometer Hochwasserschutzdeiche und -mauern, fast 400 Bauwerke und 187 Kilometer Gewässer in staatlicher Unterhaltungslast. Der Neubau wird rund 4500 m2 Nutzfläche umfassen und soll bis 2021 fertiggestellt werden.
 
Der Hochwasserschutz in Bayern läuft mit aktuell rund 250 Projekten auf Hochtouren. 3,4 Milliarden Euro werden dafür bis Ende 2020 investiert. Eine kraftvolle Fortführung des Hochwasserschutzes hat das Kabinett kürzlich beschlossen. Huber: "Bayern ist ein Wasserland. Die Menschen in Bayern sollen sicher sein. Deshalb verstärken wir unsere Anstrengungen beim Hochwasserschutz noch einmal deutlich. Mit unserem neuen Gewässer-Aktionsprogramm 2030 werden wir in Zukunft insgesamt weitere 2 Milliarden Euro in unsere Gewässer investieren. Der neue Dreiklang für den Hochwasserschutz in Bayern lautet Schützen – Schaffen – Schonen. Oberstes Ziel ist der Schutz der Menschen vor Schäden. Gleichzeitig schaffen wir Oasen der Erholung speziell für die Menschen in den Metropolen. Und wir schonen wertvolle Flächen um ihre Funktion für die Artenvielfalt zu stärken." Das neue Gewässer-Aktionsprogramm 2030 knüpft ab 2021 nahtlos an die bisherigen Maßnahmen an. Bis Ende 2030 sollen damit weitere 150.000 Menschen in Bayern geschützt werden.
 
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz - www.stmuv.bayern.de

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