„Kein Bisphenol A in unseren Lebensmitteln“ / Rosi Steinberger fordert Verbot des Hormongifts und Herausgabe der Studien des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
„Kein Bisphenol A in unseren Lebensmitteln“ / Rosi Steinberger fordert Verbot des Hormongifts und Herausgabe der Studien des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Rosi Steinberger - rosi-steinberger.de
(BUP) „Hormonell wirkende Substanzen haben in unseren Lebensmitteln nichts verloren“, kommentiert die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Rosi Steinberger, den Nachweis des Hormongifts Bisphenol A (BPA) in Lebensmittelkonserven durch den Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND). BPA ist Ausgangsstoff für die Kunststoffe, mit denen häufig das Innere von Konservendosen ausgekleidet wird. „Bisphenol A ist hormonell wirksam und damit besonders für Kinder gefährlich – wir sollten nicht warten, bis der Streit, welche Dosis denn genau gesundheitsschädlich ist, entschieden ist – Bisphenol A muss verboten werden.“
 
Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) habe in seinen Jahresberichten zwar regelmäßig angegeben, es führe Studien zur „Verfügbarkeit von Bisphenol A in Lebensmittelverpackungen“ durch und das seit 2011. „Bisher kennen wir keine Ergebnisse, obwohl die Studien längst abgeschlossen sein müssten.“

Rosi Steinberger fordert die Herausgabe der LGL-Studien und ein Verbot von Bisphenol A in Lebensmittelverpackungen, insbesondere in Konservendosen: „Bevor es zu einem bösen Erwachen kommt, weil Bisphenol A schädlicher ist als angenommen oder noch nicht erforschte Wechselwirkungen hat, sollten wir im Sinne des Verbraucher- und Gesundheitsschutzes handeln.“

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesUmweltPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.