Schöne Worte alleine machen kein sauberes Wasser / Gisela Sengl und Rosi Steinberger fordern verpflichtende Maßnahmen zur Wasserreinhaltung und warnen vor Folgekosten

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Schöne Worte alleine machen kein sauberes Wasser / Gisela Sengl und Rosi Steinberger fordern verpflichtende Maßnahmen zur Wasserreinhaltung und warnen vor Folgekosten Gisela Sengl - gisela-sengl.de
(BUP) „Schöne Worte alleine machen kein sauberes Wasser!“ Die agrarpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Gisela Sengl, und die verbraucherschutzpolitische Sprecherin Rosi Steinberger halten den an diesem Dienstag vorgestellten bayerischen Wasserpakt für eine Fehlkonstruktion. „Wir brauchen ein festes Regelwerk statt freiwilliger Maßnahmen“, fordert Gisela Sengl. Und Rosi Steinberger kritisiert die „enge Aufstellung der Akteure. Ohne Umweltschutzverbände wie den Bund Naturschutz oder den Landesbund für Vogelschutz steht der Pakt letztlich nur auf einem Bein.“ Am Tag vor dem Welttag des Wassers fordern die Landtags-Grünen deshalb erneut verpflichtende Maßnahmen zur Wasserreinhaltung insbesondere für die Landwirtschaft. „Die lange verschleppte und jetzt vor der Verabschiedung stehende Düngeverordnung muss Wirkung zeigen. Dazu gehört, dass kontrolliert und bei Verstößen auch entsprechend sanktioniert wird“, so Gisela Sengl, „und natürlich müssen unsere Gewässer vor Nitraten und Pestiziden aus den Landwirtschaft besser geschützt werden – etwa durch verpflichtende Gewässerrandstreifen.“

Rosi Steinberger warnt vor einer immer teureren Wasseraufbereitung in den Kommunen. Sie verweist auf Zahlen zu Atrazin-belasteten Brunnen in Niederbayern, Oberbayern und der Oberpfalz, die aus aktuellen Anfragen der Landtags-Grünen (Anlage) hervorgehen. „Der Einsatz dieses Pestizids im Maisanbau liegt Jahre zurück. Jetzt werden Grenzwerte in unseren Brunnen überschritten und die Kommunen stehen vor großen Problemen“, ärgert sich Rosi Steinberger. „Aber auch heute werden noch zu viele Pestizide auf den Äckern ausgebracht. Das sind Gifte, die übermorgen in unserem Grundwasser landen.“

Quelle: gruene-fraktion-bayern.de

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