Ultrafeinstaub: FREIE WÄHLER fordern sofortige Reduzierung – auch ohne Grenzwerte / Zierer: Belastung in Nähe von Flughäfen besonders hoch

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Ultrafeinstaub: FREIE WÄHLER fordern sofortige Reduzierung – auch ohne Grenzwerte / Zierer: Belastung in Nähe von Flughäfen besonders hoch Benno Zierer - FREIE WÄHLER Landtagsfraktion
(BUP) Ultrafeinstaub dringt tief in die Lunge ein, kann sich im gesamten Körper verteilen und die Zellen schädigen. Deshalb steht für Benno Zierer, umweltpolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion fest: „Wir brauchen Grenzwerte zum Schutz der Bevölkerung vor Ultrafeinstaub.“ Für ihn ist das die entscheidende Erkenntnis aus der Expertenanhörung „Feinstaub und Ultrafeinstaub – Ursachen und Gesundheitsrisiken“ im Landtag. Für größere Staubpartikel mit 10 und 2,5 Mikrometern Durchmesser existieren EU-weite Grenzwerte, die von den Experten allerdings als zu hoch eingestuft wurden. Voraussetzung für die Festlegung von Grenzwerten sind medizinische Studien zur Langzeitwirkung von ultrafeinen Staubpartikeln. Dazu fehlt derzeit die Datengrundlage. An den 54 amtlichen Luftgüte-Überwachungsstationen in Bayern wird die Belastung mit ultrafeinen Teilchen jedoch nicht ermittelt. „Hier ist der Freistaat gefordert“, erklärt Zierer. Experten hätten in der Anhörung konkrete Vorschläge gemacht, wie das Messnetz verbessert werden kann.
 
„Bis es einen Grenzwert für Ultrafeinstaub gibt, können Jahre vergehen“, gibt Zierer zu bedenken. „Wir müssen aber schon jetzt damit anfangen, die Emissionen zu reduzieren.“ Dabei gilt es, den Luftverkehr besonders ins Auge zu fassen. Messungen in der Umgebung von Flughäfen haben gezeigt, dass die Belastung dort besonders hoch ist. Deshalb fordert Zierer ein Ende der subventionierten Flüge am Flughafen München und einen Verzicht auf die dritte Start- und Landebahn.

Quelle: FREIE WÄHLER Landtagsfraktion im Bayerischen Landtag

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