BMU startet neuen Förderaufruf für Modellprojekte im kommunalen Klimaschutz Bundesumweltministerium sucht Projektideen / ab August 2019 können Projektskizzen eingereicht werden

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BMU startet neuen Förderaufruf für Modellprojekte im kommunalen Klimaschutz Bundesumweltministerium sucht Projektideen / ab August 2019 können Projektskizzen eingereicht werden Svenja Schulze - wissenschaft.nrw.de - Dietmar Wadewitz
(BUP) In den Kommunen liegt der Schlüssel für mehr Energieeffizienz und zur Einspa-rung von Treibhausgasen. Um dieses große Potenzial nutzen zu können, unter-stützt das Bundesumweltministerium die Kommunen mit der Neuauflage des För-deraufrufs für innovative Klimaschutz-Modellprojekte. Der Förderwettbewerb wird seit 2016 jährlich durchgeführt und soll nun in den Jahren 2019 und 2020 fortge-setzt werden. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzini-tiative.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „In den drei ersten Runden des Förderaufrufs sind bereits über 30 innovative Projekte in ganz Deutschland gefördert worden. Diese Vorhaben zeigen, wie Klimaschutz durch den Einsatz neuester Technologien gelingen kann. Wir wollen innovative Ideen zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auch weiterhin fördern. Deshalb führen wir den Förderwettbewerb auch in den Jahren
2019 und 2020 durch.“

Ab dem 1. August 2019 können neue Projektskizzen eingereicht werden.
Bewerben können sich Kommunen, kommunale Unternehmen sowie Verbünde von Kommunen, Verbänden, Ver-einen, Religionsgemeinschaften und Hochschulen.
Im Rahmen des Förderwettbewerbs werden diejenigen Projekte zur Förderung ausgewählt, die die besten verfügbaren Technologien und Methoden zum Einsatz bringen und die mit einem möglichst geringen Einsatz von Fördermitteln die höchsten Treibhausgaseinsparungen bringen. Durch ihre bundesweite Ausstrahlung sollen die Vorhaben zur Nachahmung anregen und so weitere Minderungen von Treibhausgasemissi-onen auslösen.

Seit dem Jahr 2016 werden bereits 31 Einzel- und 4 Verbundvorhaben im gesamten Bundesge-biet mit einem Fördervolumen in Höhe von rund 87 Mio.
Euro unterstützt. Gesucht werden besonders Projekte aus den Bereichen Abfallentsorgung, Abwasserbehandlung, Energie- und Ressourceneffizienz, Stärkung des Umweltverbundes und grüne City-Logistik sowie die Umset-zung von Smart-City-Konzepten.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

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