Klimaschutz: Tränen lügen doch! ÖDP-Bundesvorsitzende fordert deutlich mehr Engagement beim Klimaschutz

Artikel bewerten
(2 Stimmen)
Klimaschutz: Tränen lügen doch! ÖDP-Bundesvorsitzende fordert deutlich mehr Engagement beim Klimaschutz Gabriela Schimmer Göresz - ÖDP Bundespressestelle
(BUP) Beim Pariser Klima-Gipfel schien der große Durchbruch geschafft und es wurde international das Signal aller Staaten ausgesandt: Wir haben verstanden! Tränen sind geflossen ob der von nahezu allen Staaten der Erde geschlossenen Vereinbarung. Inzwischen hat nicht nur Amerika die unverbindliche Erklärung aufgekündigt...und wir wissen nun: Tränen lügen doch! Deutschland wird sein Klimaziel deutlich verfehlen und die künftigen Koalitionäre streiten um die Frage, ob man die Klimaschutzziele umsetzen soll oder umsetzen muss. Welch eine Frage? "Hier steht nicht nur die Glaubwürdigkeit derer, die in Paris geweint haben, auf dem Spiel. Hier steht die Zukunft der Menschheit auf dem Spiel", so die Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Gabriela Schimmer-Göresz, anlässlich des Klimagipfels in Bonn.

Sie erhebt im Namen ihrer Partei unmissverständliche Forderungen, die nicht umgesetzt werden sollen, sondern die umgesetzt werden müssen und zwar „zackig“, wenn es auch künftige Generationen noch einigermaßen "gemütlich" auf dem Planeten Erde haben wollen. So seien in einem ersten Schritt sämtliche klimaschädlichen Subventionen abzuschaffen, beispielsweise beim Luftverkehr, beim Individualverkehr und in der industriellen Landwirtschaft. Gleichzeitig müsse der Ausstieg aus der extrem klimabelastenden Braunkohle zügiger vonstattengehen. Der von der vorherigen Bundesregierung anvisierte Zeithorizont sei viel zu lang bemessen.

Den Überlegungen in Teilen der Union, geäußert anlässlich der aktuell laufenden Koalitionsverhandlungen, erteilt die ÖDP Bundesvorsitzende eine deutliche Absage. „Statt Klimaschutzmaßnahmen in Entwicklungsländer zu verlagern, müssen wir zu allererst unsere Hausaufgaben machen, was bedeutet, dass wir das selbst gesteckte Reduktionsziel (40 Prozent CO²-Rückgang bis 2020 auf Grundlage der Emissionen von 1990)  im eigenen Land erfüllen. Alles andere ist außenpolitisch völlig unglaubwürdig und kann verheerende Auswirkungen haben“, so die ÖDP-Vorsitzende.

Quelle: Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesUmweltPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.