Entschlammungsmaßnahmen an Fließen im Spreewald werden fortgesetzt

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Entschlammungsmaßnahmen an Fließen im Spreewald werden fortgesetzt pixabay.com
(BUP) Die Entschlammung von Spreewaldfließen ist  nach Beendigung des im Jahr 2017 erfolgreich abgeschlossenen Pilotprojekts zur Entschlammung der Spreewaldfließe jetzt regulärer Bestandteil der Gewässerunterhaltungsplanung für die Gewässer I. Ordnung im Spreewald. 2018 sind Entschlammungsmaßnahmen auf 2,5 Kilometern geplant.  Für die Abschnitte im Oberspreewald am Bürgergraben, am Dorotheengraben und im Unterspreewald an der Quasspree West sowie am Dressler-/ Puhlstrom sind die Planungen bereits weit fortgeschritten. Für die Folgejahre sind weitere Maßnahmen  unter anderem an der Quasspree Ost und in der Hauptspree bei Schlepzig vorgesehen. Auf der Grundlage des in diesem Jahr abgeschlossenen Pilotprojekts „Entschlammung der Spreewaldfließe“ kann die Beseitigung von Schlammablagerungen in den Spreewaldfließen als regulärer Bestandteil der Gewässerunterhaltung geplant und durchgeführt werden. Das Landesamt für Umwelt und die für die Durchführung der Gewässerunterhaltung zuständigen Wasser- und Bodenverbände werden die nach wasserwirtschaftlicher Prioritätensetzung anstehenden Unterhaltungsmaßnahmen zur Beseitigung von Schlammauflagen kontinuierlich umsetzen.

Nach Erteilung der erforderlichen bodenschutz- und naturschutzrechtlichen Zustimmungen und Erlaubnissen wird der Schlamm aus den Spreewaldfließen auf geeigneten angrenzenden Flächen  versprüht.

Im April und Mai 2017 konnten mit dieser Verfahrensweise am Laubengang (Unterspreewald) auf einer Strecke von rund 400 Metern Gewässersedimente entnommen und auf angrenzenden Erlenbruchwaldflächen versprüht werden. Im November und Dezember wurden auf einer Länge von 150 Metern etwa 300 Kubikmeter Sediment aus der Pfahlspree (ebenfalls Unterspreewald) entnommen und auf  angrenzenden Flächen versprüht.

Im Herbst 2018 erfolgt  die Sedimententnahme im Oberspreewald auf einer Strecke von 1.000 Metern am Bürgergraben und auf 1.150 Metern am Dorotheengraben. Dazu kommen im Unterspreewald Abschnitte von 75 Metern an der Quasspree West  und 175 Metern am Dressler-/ Puhlstrom.

Quelle: mlul.brandenburg.de

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