Großschutzgebiete stärken, statt die Abteilung aufzulösen – Bündnisgrüne fordern eine Umkehr vom Personalabbau

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Großschutzgebiete stärken, statt die Abteilung aufzulösen – Bündnisgrüne fordern eine Umkehr vom Personalabbau Clemens Rostock - gruene-brandenburg.de
(BUP) Zum Europäischen Gartenpreis 2018/2019 für das Biosphärenreservat Spreewald und das Lausitzer Seenland erklärt Clemens Rostock, Brandenburger Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Der Europäischen Gartenpreis in der Kategorie „Beste Entwicklung einer für das europäische Kulturerbe bedeutenden Kulturlandschaft“ an das Biosphärenreservat Spreewald und das Lausitzer Seenland ist ein positives Zeichen mit Tragweite, denn es würdigt die Bemühungen, die durch Tagebaue ausgebeutete Landschaft mit riesigen Gruben und Kratern einer kulturellen nachhaltigen Nutzung als Seenlandschaft zuzuführen. Dies trifft unsere bündnisgrüne Forderung, die Biosphärenreservate und Naturparke zu Modellregionen der Nachhaltigkeit zu fördern.  Zwar hatte sich die rot-rote Landesregierung dies auch zum Ziel gesetzt, aber das Gegenteil ist leider der Fall: In den letzten 15 Jahren hat das Umweltministerium gravierend Personal gekürzt. Im April hat der Umweltminister die Abteilung Großschutzgebiete im Landesumweltamt aufgelöst – das war ein Fehler und muss rückgängig gemacht werden.  

Wir fordern, die Großschutzgebiete tatsächlich zu stärken und deren Verwaltungen personell und strukturell deutlich besser auszustatten. Wir fordern die erheblich Aufstockung der Stellen der Naturwacht in Abhängigkeit von Flächengröße und Komplexität der jeweiligen Großschutzgebiete. Die Großschutzgebiete müssen in einer organisatorischen Einheit mit fachlich-strategischer Koordinierung im Geschäftsbereich Umwelt/Landwirtschaft wieder zusammengeführt werden. Ökologische und soziale Ziele in den Großschutzgebieten müssen in Einklang gebracht werden, indem man die ökologische Landwirtschaft und den Naturtourismus stärkt, die Hotspots der biologischen Vielfalt in Brandenburg schützt, landwirtschaftliche Produkte regional weiterverarbeitet und vermarktet sowie regionale Wirtschaftsräume und Stadt-Land-Partnerschaften schafft.“

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg

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