(BUP) Laufend Gutes tun: Am 27. September fällt im Bürgerpark am Marcusbrunnen zum 15. Mal der Startschuss für den Solidaritätslauf "Auf zur Venus" – eine gemeinsame Veranstaltung der Bremer Krebsgesellschaft e.V., des Landessportbundes und der Bremer Selbsthilfegruppen, die jedes Jahr am letzten Septemberwochenende stattfindet. Die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, hat die Schirmherrschaft übernommen und wird den Lauf eröffnen.Ab 10.30 Uhr geht es wieder um das Sammeln von Kilometern, die die Distanz von der Erde zur Venus jedes Mal ein Stückweit verkürzen und von engagierten Bremer Bürgerinnen und Bürgern und Unternehmern mit jeweils 50 Cent…
(BUP) Die Freien Demokraten in der Bürgerschaft wollen, dass zukünftig kein weiterer Giftmüll mehr auf der Grauwall-Deponie einlagert wird. Jetzt haben sie eine kleine Anfrage an den Senat gestellt. Der Bremerhavener FDP-Abgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Prof. Dr. Hauke Hilz, erklärt dazu: „Wir wollen, dass der Senat die Öffentlichkeit ausführlich über die bisher eingelagerten Stoffe informiert. Die Anwohner haben ein Recht zu erfahren, was auf der Deponie lagert und was derzeit noch eingelagert wird.“ Dazu wollen die FDP-Abgeordneten den Stand der Planung abfragen.Außerdem hatte es in den vergangenen Monaten immer wieder auf der Deponie gebrannt. „Zum Schutz der Anwohner ist es…
(BUP) Des einen Freud, des anderen Leid, so könnte man die Situation an unseren Gewässern schildern. Aufgrund lang anhaltender Trockenheit und langer Sonnenscheindauer können die Temperaturen in unseren Gewässern erheblich steigen. So können die Wassertemperaturen in den Badeseen deutlich über 20 Grad liegen und zum Baden einladen. In den kleineren fließenden Gewässern und in den Gräben können die Temperaturen zum Teil noch deutlich über denen der Badeseen liegen.Hohe Temperaturen sind allerdings für die Gewässer in Bremen mit erheblichem Stress verbunden; sie beschleunigen den Stoffwechselumsatz im Gewässer mit der Folge, das Bakterien beim Abbau der organischen Substanz den im Wasser gelösten…
(BUP) Im vergangenen Jahr wurden testweise auf zehn Containerplätzen Elektro-Container aufgestellt. Die Testphase verlief so erfolgreich, dass das System jetzt flächendeckend auf insgesamt 84 Containerplätze in Bremen ausgeweitet wurde.Die Ausstattung der Haushalte mit elektronischen Geräten wächst seit Jahren und damit auch die Menge an defekten Geräten. Diese Geräte enthalten viele wiederverwertbare Rohstoffe und zugleich viele Schadstoffe und dürfen nicht über den Restmüll entsorgt werden. Mit dem gewohnten Gang zum Glascontainer können jetzt der kaputte Föhn oder Toaster noch einfacher und bequemer auf einem Containerplatz wohnortnah entsorgt werden.Die neuen Elektro-Container werden über die Abfallgebühr finanziert und stellen ein zusätzliches Angebot dar.…
(BUP) Die Bauarbeiten auf der Recycling-Station Hohentor, Am Hohentorsplatz 8 sind abgeschlossen. Am Freitag, dem 19. Juni, wird die Station um 11 Uhr nach einer zwölfmonatigen Umbauzeit wieder eröffnet.Größer und übersichtlicher und mit dem maximalen Entsorgungsangebot einer Recycling-Station plus können nun auch Sperrmüll bis zwei Kubikmeter, große Elektrogeräte sowie Bauabfälle bis ein Kubikmeter (gegen Gebühr) abgegeben werden. Die An- und Abfahrten zur Station und die Logistikverkehre werden über die Straße Am Hohentorsplatz abgewickelt, so dass das Wohngebiet in der Woltmershauser Allee von diesen Verkehren entlastet wird. Die Recycling-Station fügt sich somit in das Sanierungskonzept rund um den Hohentorsplatz ein. Die…
(BUP) Umweltpreis für die Hafengesellschaft bremenports: Geschäftsführer Robert Howe nahm auf der internationalen Hafenkonferenz in Hamburg die Bronzemedaille des "Port Environmental Award 2015" entgegen. Mit dieser Auszeichnung würdigte die "International Association of Ports and Harbours" (IAPH) das ökologische Pilotprojekt "LNG-Baggerschute". Mit dem Bau dieses Arbeitsschiffs, das im zweiten Halbjahr auf einer niederländischen Werft entstehen wird, beschreiten die Planer von bremenports neue Wege bei der Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes im Hafen."Die Auszeichnung motiviert uns dazu, uns noch stärker für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Hafenbetrieb einzusetzen", sagte Howe in Hamburg. Der Einsatz erneuerbarer Energien in den Häfen stehe erst am Anfang und…
(BUP) Bremen hat im Bundesrat einem Fracking-Verbot zur Mehrheit verholfen. Indem sich die Hansestadt der Linie Niedersachsens und anderer Bundesländer anschloss, spricht sich die Länderkammer jetzt gegen das sogenannte unkonventionelle Fracking aus."Ich freue mich sehr, dass es zu diesem Abstimmungsverhalten gekommen ist", freute sich Umweltsenator Joachim Lohse. "Gerade für das Bremer Trinkwasser und die Bremische Nahrungsmittelindustrie ist es ein wichtiger Schritt, diese umweltgefährdende Technik in unserem dicht besiedelten Land nicht einzusetzen."Lohse hatte bereits im Vorfeld erhebliche Bedenken gegen das von der Bundesregierung vorgelegte Fracking-Gesetzespaket erhoben. Gemeinsam mit anderen Ländern hat Bremen daher im Umweltausschuss des Bundesrates bereits erfolgreich zahlreiche Anträge…
(BUP) "Die Freie Hansestadt Bremen ist dem Europäischen Netzwerk Gentechnikfreier Regionen beigetreten. Die Risiken die beim Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen bestehen sind für Natur und Mensch weiterhin schwer abschätzbar. Der Beitritt bekräftigt den Willen Bremens die aktuelle Debatte zur Gentechnik weiterhin kritisch zu begleiten und gentechnikfreie Gebiete zu fördern. Dies entspricht auch dem klaren Willen der Bevölkerung, die in Umfragen immer wieder ihre ablehnende Haltung gegenüber Gentechnik in Lebensmitteln zum Ausdruck bringt." Diese Botschaft konnten jetzt die für Gentechnik und Landwirtschaft zuständigen Senatoren Dr. Hermann Schulte-Sasse und Martin Günthner verkünden. Zuvor hatte sich auch die Bremische Bürgerschaft für einen…
(BUP) Umweltsenator Joachim Lohse hat heute das frisch revitalisierte Auenstück am Habenhauser Weserufer eröffnet. Das Projekt "Auenrevitalisierung der Weser bei Habenhausen" ist ein Projekt im Rahmen des Konzeptes "Lebensader Weser", mit dem das Bremer Umweltressort u.a. Renaturierungsmaßnahmen an der Weser und ihren Nebenflüssen umsetzt, die gleichzeitig eine naturverträgliche Naherholung zum Ziel haben. Das Konzept wird von der Europäischen Union über EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) gefördert. Projektträger der Maßnahme ist bremenports.Dazu Senator Lohse: "Die Maßnahme, die heute eröffnet wird, ist die größte von insgesamt sechs aus dem Programm "Lebensader Weser". Mit diesem Programm verfolgt Bremen das Ziel, die Weser,…
(BUP) Auf den Recycling-Stationen von Entsorgung kommunal werden von den Bremer Bürgerinnen und Bürgern jedes Jahr etwa 350.000 kleine Elektrogeräte abgegeben. Darunter befinden sich auch viele noch funktionsfähige Geräte. Dieses Potenzial soll nun genutzt werden, um die Umwelt zu entlasten und gleichzeitig gemeinnützige Organisationen zu unterstützen.Auf den Recycling-Stationen Burglesum, Horn und Hulsberg werden ab dem 13. April 2015 funktionsfähige Geräte getrennt gesammelt und mit der Entsorgung Nord GmbH, der GröpelingerRecyclingInitiative e.V. und dem Verein für Innere Mission in Bremen einer Weiterverwendung zugeführt. Diese Elektrogeräte werden auf ihre elektrotechnische Funktionsfähigkeit überprüft und - nachdem ein Elektromeister sie freigegeben hat - an…
(BUP) "Manchmal frage ich mich, wer eigentlich die politischen Entscheidungen in Bremen trifft – eine einzelne Gewerkschaft oder immer noch die gewählten Abgeordneten“, schüttelt die Spitzenkandidatin der FDP, Lencke Steiner, den Kopf. Hintergrund ist die Ankündigung eines Volksbegehrens der Gewerkschaft Verdi gegen die Privatisierung der Müllabfuhr.Statt über die erneute Verstaatlichung der erst vor wenigen Jahren privatisieren Müllabfuhr, sollte Bremen lieber über weitere kostensenkende Privatisierungen nachdenken, fordert die FDP-Frontfrau. „Verdi kämpft für höhere Tarife, nicht für eine Entlastung der Bürgerinnen und Bürger. Jeder, der dieses von einer Einzelgewerkschaft initiierte Müll-Theater mitmacht, sollte wissen, dass die Gebühren bei einer Verstaatlichung der Müllabfuhr…
(BUP) Der Bremerhavener Spitzenkandidat der FDP für die Bremische Bürgerschaft, Prof. Dr. Hauke Hilz, kritisiert Umweltsenator Lohse (Grüne) scharf: „Dass Umweltsenator Lohse jetzt die Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern abgebrochen hat, ist ein Armutszeugnis. Natürlich wollen die Menschen keinen Giftmüll neben ihren Häusern weiter dulden – und zwar zurecht.“ Der Freie Demokrat fordert seit langem ein Ende der Giftmüll-Deponie in Bremerhaven.„Wer Pressewirksam zu einem Bürgergespräch führt, muss auch die Positionen der Gegenseite anhören und respektieren“, findet Hilz. „Aber für Herrn Lohse zählen in diesem Fall schon lange nicht mehr die Interessen der Anlieger. Er nimmt mit seiner Politik, die…
(BUP) Die Ministerinnen und Minister der Flussgebietsgemeinschaft Weser haben nach intensiven Verhandlungen unter Vorsitz Thüringens eine Einigung in der Frage der Reduzierung der Salzbelastungen in Werra und Weser erzielt und damit den Entwurf eines gemeinsamen Bewirtschaftungsplans für die Weser zur Reduzierung der Salzbelastung beschlossen."Für Flüsse gelten keine Landesgrenzen. Auch das schrittweise Reduzieren der Werra-Weser-Versalzung gelingt nur über Landesgrenzen hinweg. Wir haben deswegen in den letzten 3 Monaten hart um eine gemeinsame und nachhaltige Lösung gerungen. Die liegt heute vor", sagte die Vorsitzende der Weserministerkonferenz, Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund.Der Entwurf des Bewirtschaftungsplans sieht vor, bis 2027 in der Weser einen "guten…
(BUP) Zum geplanten Rückzug Bremens aus dem Mittelweserausbau erklärte der FDP-Landesvorsitzende, Prof. Dr. Hauke Hilz: “Die Hälfte der bremischen Wirtschaftsleistung hängt am Export. Neben exzellenten Seehäfen brauchen wir daher eine bestmögliche Hinterlandanbindung. Schiene und Straße gelangen an ihre Grenzen. Unsere Binnenwasserstraßen bieten noch Kapazität. Bremen sollte auch auf Binnenschiffe setzen. Die sind heute schon umweltfreundliches Transportmittel."Wenn Bremen jetzt aus dem Verwaltungsaabkommen mit dem Bund und Niedersachsen und der Finanzierung aussteige, fehle die Möglichkeit die bessere Anbindung an den Mittellandkanal durchzusetzen, so der Chef der Bremer Freidemokraten."Kurzfristig mag es günstiger sein aus der Finanzierung auszusteigen und dafür die Pflege der Wümme…
(BUP) Seit 1990/91 sind Informationen, in welchem öffentlichen Gebäude das gesundheitsschädliche Material Asbest verbaut worden ist, in einem "Asbestkataster" bei Immobilien Bremen (IB) gespeichert. Diese Erkenntnisse sollen nun mit Blick auf die Verwendung von Asbest in Spachtelmassen und Putzflächen in den Kindertagesstätten der Stadtgemeinde Bremen erweitert werden.Den Ausschlag dafür gab die Tatsache, dass in den vergangenen Jahren bei Sanierungsarbeiten in einigen Einrichtungen Asbestfasern auch in Putz und Spachtelmassen entdeckt worden sind. Vor diesem Hintergrund wurde im Rahmen des Senatsbauprogramms 2013 beschlossen, eine systematische Untersuchung hinsichtlich dieser Baustoffe einzuleiten.Dafür entnehmen gegenwärtig Mitarbeiter beauftragter Ingenieurbüros Material-proben in ca. 90 vor 1992 errichteten…