DTV-Statement zur EU-Pauschalreiserichtlinie

Sondermeldung*

„Tourismusorganisationen, die als Reisevermittler tätig sind, können nun endlich aufatmen: Die Gefahr, beim Zusammenstellen und Abrechnen der sogenannten ‚verbundenen Reiseleistungen‘ versehentlich wie ein Reiseveranstalter zu haften, ist gebannt. Statt aufwendig jede Reiseleistung einzeln und getrennt voneinander zu bezahlen, soll am Ende ein gemeinsamer Bezahlvorgang stehen. Jedem Kundengespräch soll zudem ein neutrales Beratungsgespräch vorangehen. Damit ist diese Kuh vom Eis“, sagt Claudia Gilles, Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV). Gestern hatte Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, auf einer...

Aufstallungspflicht für Geflügel / Schutzmaßnahmen gegen Geflügelpest gelten auch in Hamburg

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(BUP) Am vergangenen Wochenende wurde der erste positive Befund auf aviäre Influenza (H5N8) bei einem Wildvogel auf Rügen bestätigt. Damit wurde dieser Erreger erstmals in Europa außerhalb der Nutztierhaltung festgestellt. Es handelt sich um eine erlegte Wildente, die keine Krankheitssymptome zeigte. In Abstimmung mit anderen Bundesländern verhängt Hamburg zum Schutz von Geflügel ein Aufstallungsgebot. In der Hansestadt sind rund 900 Geflügelhalter von der Stallpflicht betroffen, Ausnahmen für Hobbyhalter gibt es nicht. Hühner, Puten und Enten und anderes Geflügel müssen in Ställen oder überdachten Volieren untergebracht werden. Bei Nichtbeachtung können Bußgelder von bis zu 30.000 Euro verhängt werden.
Die infizierte Wildente wurde im Rahmen des Wildvogelmonitorings im Landkreis Vorpommern-Rügen erlegt. D.h. deutlich außerhalb des Risikogebietes, das 50 Kilometer rund um einen bislang betroffenen Betrieb in Heinrichswalde, Landkreis Vorpommern-Greifswald, liegt. Dadurch besteht der Verdacht, dass nach den bekannten Ausbrüchen in Deutschland, den Niederlanden und im Vereinigten Königreich, das Erregerreservoir in der Wildvogelpopulation liegt. Bei den Fällen in den Niederlanden und in Vorpommern handelt es sich nach bisherigen Erkenntnissen um eine identische Virusvariante.

Zum Schutz der Nutztierbestände wurde deshalb auch in Hamburg beschlossen, das so genannte „Aufstallungsgebot“ umzusetzen. Alle registrierten Geflügelhalter werden schriftlich informiert und verbindlich aufgefordert, den möglichen Kontakt des Geflügels zu Wildvögeln zu unterbinden. Darüber hinaus gelten allgemeine Schutzmaßregeln wie z.B. Wildvögeln keinen Zugang zu Futter, Einstreu und Gegenständen zu gewähren und Tiere nicht mit Oberflächenwasser zu tränken, zu dem wildlebende Vögel Zugang haben. Daneben sind unklare Krankheits- bzw. Todesfälle bei Geflügel durch eine schnellstmögliche Untersuchung auf Geflügelpest abzuklären. Bei Beständen von über 100 Tieren müssen zudem Aufzeichnungen über verendete Tiere gemacht werden. In allen Verdachtsfällen ist umgehend das zuständige Verbraucherschutzamt der Bezirke zu informieren.

Weitere Informationen stehen auf der Seite der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) unter www.hamburg.de/tiere zur Verfügung.

Pressestelle der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz
Rico Schmidt; Tel.: 040/ 428 37-2332
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Internet: www.hamburg.de/bgv

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