Aktionsstand am Internationalen Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt: Gemeinsam mehr Natur wagen, damit es weiter brummt und summt

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Aktionsstand am Internationalen Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt: Gemeinsam mehr Natur wagen, damit es weiter brummt und summt Ursula Hammann - gruene-hessen.de
(BUP) „Wir wollen mehr Natur wagen und die Menschen für die Natur vor ihrer Haustür  begeistern“, so die GRÜNEN im Landtag. Mit einem Aktionsstand rund um einen überdimensionalen Marienkäfer machten die GRÜNEN am Dienstag anlässlich des Internationalen Tags zur Erhaltung der Artenvielfalt in der Wiesbadener Innenstadt auf das Insektensterben und den Artenverlust aufmerksam. „Naturschutz geht uns alle etwas an, denn das Netz der Artenvielfalt trägt auch uns Menschen. Ohne Bienen, Hummeln und andere Bestäuber gibt es kein Obst und Gemüse. Und ohne Insekten gibt es keine Singvögel“, betont Ursula Hammann, naturschutzpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN. „Deshalb sind wir froh über die Entscheidung auf EU-Ebene für ein Freilandverbot der drei besonders schädlichen Insektengifte auf Basis der sogenannten Neonikotinoide. Auch der Europäische Gerichtshof hat dies bestätigt und die Klagen der Pflanzenschutzmittelhersteller Bayer und Syngenta gegen die EU-Kommission über die Einschränkung dieser Neonikotinoide im vollen Umfang zurückgewiesen. Wir GRÜNE wollen, dass dieses Verbot noch weitreichender geht, auch in Gewächshäusern gilt und auch die noch zugelassenen Wirkstoffe einschließt.“

In Hessen werde durch zahlreiche Mitmachaktionen wie der jüngst vorgestellten Naturschutzkampagne „Für Natur. Für Vielfalt. Für uns.“, der Kampagne „Wildes Hessen“ sowie der Kampagne „Bienenfreundliches Hessen“ zum aktiven Naturschutz angeregt. „Gerade auch eine umweltverträgliche Landwirtschaft mit Zwischenfrüchten, Blühstreifen und Brutplätzen für Vögel in Feldern trägt zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Hier freuen wir uns, dass viele Bäuerinnen und Bauern bereit sind, den Naturschutz in ihre Betriebsplanung mit aufzunehmen“, ergänzt Hammann. Bereits 1.073 landwirtschaftliche Betriebe haben auf 1.868 Hektar insektenfreundliche Blühflächen angelegt. Sie werden im Hessischen Programm für Agrarumwelt- und Landschaftspflegemaßnahmen (HALM) mit rund 1,2 Millionen Euro gefördert.

„Aber auch Jede Hessin und Jeder Hesse kann einen Beitrag leisten, damit es in unseren Gärten, Parks und auf den Wiesen mehr summt und brummt. Dazu reicht schon eine kleine Wildblumenecke, die von Schmetterlingen, Bienen, Hummeln und auch Käfern, Lurchen und Vögeln angenommen wird.“  Die GRÜNEN verteilten dazu Wildblumensamen und Informationsblätter mit hilfreichen Tipps, wie sich Bürgerinnen und Bürger für mehr Artenvielfalt vor der eigenen Haustür engagieren können.

Quelle: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag

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