Jahresbericht der Landestierschutzbeauftragten: Hessen geht beim Tierschutz voran

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Jahresbericht der Landestierschutzbeauftragten: Hessen geht beim Tierschutz voran Ursula Hammann - gruene-hessen.de
(BUP) „Hessen zeigt, dass Tierschutz erfolgreich umgesetzt werden kann“, erklären die GRÜNEN im Landtag zum aktuellen Jahresbericht der hessischen Landestierschutzbeauftragten, der heute im Umweltausschuss vorgestellt und diskutiert wurde. „Frau Dr. Madeleine Martin hat an vielen Stellen ihres Berichts die Vorreiterrolle Hessens hervorgehoben und der Landesregierung gute Fortschritte in der Tierschutzarbeit bescheinigt“, betont Ursula Hammann, Sprecherin für Tierschutz der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Vorsitzende des Umweltausschusses im Hessischen Landtag. „Tierschutz ist ein Kernbereich unserer grünen Arbeit und wir nehmen ihn in unserer Regierungsverantwortung sehr ernst. Diese Arbeit gelingt aber nur, wenn viele an einem Strang ziehen und ihre Fachexpertise einbringen. Dr. Martin leistet dafür einen sehr wertvollen Beitrag und wir möchten Ihr für Ihren Bericht und Ihr Engagement in Sachen Tierschutz herzlich danken.“

So hebe die Landestierschutzbeauftragte in ihrem Bericht hervor, dass die Vereinbarungen des Koalitionsvertrags zum Thema Tierschutz Punkt für Punkt abgearbeitet werden. „Tierschutz muss in erster Linie um der Tiere selbst willen geschehen, ist aber auch ein großes Thema in unserer Gesellschaft. Es ist vielen Menschen nicht egal, wie mit Tieren umgegangen wird, zum Beispiel wenn es um Tierversuche oder die Haltung von Nutztieren geht“, erklärt Hammann. „Deshalb setzen wir uns in Hessen für Tiere ein, wie beispielsweise mit der neuen Tierschutzstiftung, die Tierheime besser unterstützt. Auch die zwei Stiftungsprofessuren an der Goethe- und Justus-Liebig-Universität zur Forschung an Alternativen für Tierversuche sind ein wichtiger Schritt. Außerdem trifft der Runde Tisch Tierwohl hilfreiche Handlungsempfehlungen und Vereinbarungen für eine tiergerechtere Haltung von Nutztieren.“

So habe der Runde Tisch Tierwohl unter anderem vereinbart, dass schrittweise auf das Kürzen der Schnäbel bei Legehennen verzichtet werde. Auch das Schlachten von trächtigen Kühen solle künftig vermieden werden, ebenso wie die Vergabe von Antibiotika bei Euterkrankheiten reduziert und Kälber nur noch unter Betäubung enthornt werden sollen. „Auch in Richtung Bundesregierung senden wir von Hessen aus deutliche Signale“, betont Hammann. „So hat der Bundesrat für die Initiativen aus Hessen gestimmt, die bestimmte Zirkustiere und die ganzjährige Anbindehaltung von Rindern verbieten wollen. Jetzt muss die Bundesregierung zeigen, ob sie diese Forderungen der Länder ernst nimmt und wirklich zum Tierschutz steht.“

Quelle: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag

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