Windkraft-Ausbau in Hessen: Hessen holt beim Zubau der Windenergie im Bundesvergleich auf

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Windkraft-Ausbau in Hessen: Hessen holt beim Zubau der Windenergie im Bundesvergleich auf Angela Dorn - angeladorn.de
(BUP) Die GRÜNEN im Landtag freuen sich darüber, dass Hessen sich im Ländervergleich beim Ausbau der Windkraft um zwei Plätze von Platz 9 auf Platz 7 nach oben gearbeitet hat. „Hessen war viel zu lange in der Schlussgruppe der Bundesländer beim Windkraftausbau. Wir haben uns in der Koalition deshalb ambitionierte Ziele gesetzt. Der aktuelle Ländervergleich zum Windenergieausbau für 2015 zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind“, so Angela Dorn, energiepolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag.

Die Energiewende ist ein zentrales Vorhaben der Koalition aus CDU und GRÜNEN. „Für die Abkehr von der hochriskanten Atomkraft und den fossilen Energieträgern, die das Weltklima gefährlich anheizen, ist in Hessen die Windkraft ein wichtiger Bestandteil“, erklärt Dorn. Nach einem Brutto-Zubau von 211,7 Megawatt 2014 konnten in Hessen im vergangen Jahr Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 207,7 Megawatt neu gebaut werden. Damit wurde zum zweiten Mal in Folge die 200 Megawatt-Marke überschritten.

„Die Energiewende in Hessen hat Fahrt aufgenommen – nun müssen wir dafür kämpfen, dass die Bundesebene uns nicht wieder bremst. Trotz der guten Entwicklung beim Windkraft-Ausbau im Land sehen wir wachsende Unsicherheiten durch die geplante Novelle des EEG. Hier droht eine Abwertung hessischer Standorte gegenüber dem Norden Deutschlands. Außerdem muss sichergestellt werden, dass kleine Marktakteure und Energiegenossenschaften nicht vom Markt verschwinden.“

Künftig soll der Ausbau der Erneuerbaren über eine Teilnahme an Ausschreibungen stattfinden. Dabei besteht die Gefahr, dass hohe Anforderungen große und finanzstarke Investoren begünstigen und kleinere Akteure benachteiligen. „Für die Energiewende ist die Akzeptanz vor Ort essenziell. Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, dass die Kommunen und Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin von den Erneuerbaren profitieren können. Denn nur gemeinsam lässt sich Hessen nachhaltiger und klimagerechter gestalten.“

Quelle: gruene-hessen.de/landtag

5 Kommentare

  • Ellen I

    Der grüne Naturzerstörungswahn im Namen der Klimarettung muss sofort gestoppt werden. Deshalb Grün abwählen!

    Ellen I Donnerstag, 03. März 2016 21:21 Kommentar-Link
  • Ralph W.

    Schliesse mich an: Sofort Grün abwählen. Der Umwelt zuliebe!

    Ralph W. Donnerstag, 03. März 2016 12:23 Kommentar-Link
  • Joachim Back

    Das einzige was hilft ist: Rigoros abwählen!!!

    Joachim Back Dienstag, 01. März 2016 21:38 Kommentar-Link
  • Reinhard Glanzer

    Als weiter heiße Luft verbreiten und auf geduldigem Papier den Laien was vormachen. Die Energiewende ist doch schon längst gefloppt! Rheinland-Pfalz z. B. gibt großspurig an heutzutage bereits 27% des landesweiten Strombedarfs mit Erneuerbaren Energien zu erzeugen. Ha Ha Ha wie denn? Die großspurig verkündete „erneuerbare“ Stromerzeugung mit Windkraft und Photovoltaik, ergibt in den über der Zeitachse aufgetragenen Diagrammen der realen Stromerzeugung großteils nadelförmige Amplitudenausschläge; deren Flächeninhalt die Stromleistung ergibt. Die dazu notwendige, dem jeweiligen momentanen Verbrauch angepasste Glättung der Stromleistung, erfolgt mit den gleichzeitig in Betrieb befindlichen deutschen Atom- und fossilen Kraftwerken in gleichzeitiger Verbindung mit dem europäischen Kraftwerksverbund, durch geregelte Ableitung des deutschen Überschussstromes oder durch den ausgeregelten Stromzufluss aus dem Ausland. Das bleibt so, solange sich die Erde um die Sonne dreht!!!

    Reinhard Glanzer Dienstag, 01. März 2016 14:45 Kommentar-Link
  • Hermann Dirr

    2015 neue 850.000 m² Todeszone für Großvögel und Fledermäuse und die Fledermäuse,
    2014 neue 900.000 m² Todeszone

    dazu zig 1000 m² zerstörte Waldfläche und die Grünen freuen sich.
    Wenn die Zufallswindstromanlagen zuverlässig Strom liefern würden, aber selbst das können sie nicht.
    Und die Grünen freuen sich.

    Hermann Dirr Montag, 29. Februar 2016 21:56 Kommentar-Link

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