Woolrec-Skandal: HR-Dokumentation ,Die Recycling-Lüge‘ muss Konsequenzen haben

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(BUP) In der Dokumentation ,Die Recycling-Lüge‘, die am Wochenende im HR-Fernsehen ausgestrahlt wurde, werden neue schwere Vorwürfe gegen die Firma Woolrec im mittelhessischen Braunfels-Tiefenbach erhoben. Dazu erklärt Marjana Schott, umwelt- und verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Die HR-Dokumentation zeigt das ganze Ausmaß behördlichen Versagens und einen umweltpolitischen Skandal erster Güte. Es ist erschütternd, dass sogar ehemalige Mitarbeiter der Firma davon sprechen, dass krebserregende Stoffe ohne die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen verarbeitet worden sind. Wenn dann noch berichtet wird, dass die Überprüfungen durch das Regierungspräsidium Gießen über Jahre sehr nachlässig ausgefallen sind, zeigt sich zudem, wie lückenhaft die Kontrollkette war.“

Bereits Jahre vor der Schließung von Woolrec hätten Anwohner Zweifel an der Unbedenklichkeit des Firmenprodukts ‚Woolit‘ geäußert, das  die Firma aus krebserregenden Bauabfällen herstellte. Diesen – wie sich jetzt herausgestellt hat – begründeten Befürchtungen sei viel zu spät nachgegangen worden.

Schott: „Die Interessengemeinschaft Tiefenbach fordert unter anderem Biomonitoring der betroffenen Bürgerinnen und Bürger sowie eine unabhängige Untersuchung des Ortes, um für die Anwohner endlich Klarheit über die möglichen Nachwirkungen der ,Woolit‘-Produktion zu schaffen. DIE LINKE unterstützt diese Forderungen ausdrücklich.“

Thomas Klein
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag
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