(BUP) In Mecklenburg-Vorpommern gab es in diesem Jahr bisher vier Vorfälle, bei denen Wölfe verschiedene Nutztiere gerissen haben. Dies wurde aktuell durch genetische Analysen des Senckenberg-Instituts in Gelnhausen bestätigt. In drei Fällen waren Schafhaltungen betroffen: Anfang Februar südlich des Saaler Boddens, Mitte Februar in der Nähe von Bützow und bei Löcknitz, nahe der polnischen Grenze. Ende Februar drang ein Wolf in ein gut gesichertes Damwildgatter in Pampow (nordöstlich Löcknitz) ein und riss mehrere weibliche und junge Damhirsche. „Insgesamt gab es bei den Übergriffen 20 tote und 8 verletzte Tiere. Im Bereich des Saaler Boddens und bei Bützow sind derzeit keine…
(BUP) „Hochwasser hält sich nicht an Ländergrenzen. Insofern muss der vorsorgende Hochwasserschutz auch länderübergreifend betrachtet und organisiert werden. Aus diesen Gründen hat Mecklenburg-Vorpommern ein erhebliches Interesse daran, dass bereits im Oberlauf der Elbe alles getan wird, um die Hochwassergefahren im Unterlauf zu mindern“, sagte der Minister für Umwelt und Landwirtschaft Dr. Till Backhaus heute auf der Burg Lenzen (Brandenburg) anlässlich der feierlichen Unterzeichnung der Vereinbarung zum Projekt „Flutungspolder Lenzer Wische“. Wie auch schon mit der Flutung der Havelpolder 2002 und 2013 unter Beweis gestellt wurde, sind Flutpolder ein wirksames Mittel für die Absenkung des Hochwasserscheitels. Das ist vor allem wichtig…
(BUP) Schneeschmelze und Regenfälle lassen Elbpegel in Dömitz und Boizenburg steigen - Gefährdungen werden nicht erwartet. Das in den letzten Tagen im gesamten Einzugsgebiet der Elbe zu verzeichnende Tauwetter, einhergehend mit zum Teil ergiebigen Niederschlägen, hat zu einem Anstieg der Wasserstände der Elbe und ihren Zuflüssen geführt. Die Wasserstände betrugen heute um 06.00 Uhr in Dömitz 344 cm und in Boizenburg 298 cm am Pegel. Zum Vergleich waren es Anfang vergangener Woche (20.02.2017) in Dömitz und Boizenburg jeweils noch 136 cm. „Während die Pegel im Oberlauf schon wieder fallen, wird nach der aktuellen Hochwasservorhersage der Hochwasserzentrale Magdeburg der Hochwasserscheitel, am…
(BUP) Der Einsatz von Forstpferden im Wald bietet noch heute auf schwer zugänglichen Standorten eine Alternative bodenschonend, im Einklang mit der Natur und als Ergänzung zur modernen Waldbewirtschaftung bei der Holzrückung, aber auch bei anderen Transportarbeiten sowie der Waldverjüngung zu arbeiten. Bei der Landesforstanstalt sind beispielsweise heute noch 8 Pferde im Einsatz. „Von den Waldbesitzern wird heute mehr erwartet, als reine Holzproduzenten zu sein. Die nachhaltige Holzproduktion, der Wald als Erholungsraum, Klimastabilisator, Wasserspeicher, Luftfilter sowie als Lebensraum für eine biologisch vielfältige Pflanzen- und Tierwelt sind weitreichende Aufgaben“, betonte Umweltminister Dr. Till Backhaus.Von 2004 bis 2013 war im Rahmen der GAK…
(BUP) Angesichts der aktuellen Diskussion zur Entwicklung der Wolfsbestände in der Leussower- und Mallißer Heide (Truppenübungsplatz Lübtheen) und der damit einhergehenden Probleme für Anwohner, Nutztierhalter und Jäger, erklärt die artenschutzpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Beate Schlupp, dass die Menschen vor Ort mit ihren Problemen nicht im Stich gelassen werden dürfen: „Vor dem Hintergrund, dass es in dem Gebiet der Leussower Heide regelmäßig zu Übergriffen auf Nutztiere und Annäherung von Wölfen gegenüber Menschen kommt, müssen zügig Maßnahmen ergriffen werden, um dieses Verhalten zu unterbinden. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob eine einzelne Region und die dort wohnenden Menschen aus artenschutzrechtlichen Gründen überproportionalen…
(BUP) Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann hat bei der Grundsteinlegung für eine Biomethanlage im Industriegebiet Borkenstraße in Torgelow das Vorhaben begrüßt: „Ich freue mich sehr, dass die Anlage in meiner Heimatstadt errichtet wird. Sie bringt die Wirtschaft in der Region voran und schafft Arbeitsplätze. Jede Investition in Vorpommern ist willkommen und wird gebraucht.“ Die Anlage bringe für Torgelow einen doppelten Vorteil. „Wir haben die erste erfolgreiche Ansiedlung in unserem neuen Industriegebiet. Und die Bürgerinnen und Bürger können künftig ihre Grünabfälle direkt in der Annahmestelle der neuen Anlage abgeben“, sagte Dahlemann. „Die Stadt hat ihre Hausaufgaben gemacht. Mit Unterstützung…
(BUP) „Der Verlust an geeigneten Lebensräumen sowie ein hoher Prädationsdruck müssen als die wohl wichtigsten Ursachen für den Rückgang unseres Niederwildes, wie zum Beispiel Rebhuhn, Fasan oder Hase, genannt werden“, machte Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus in Linstow im Rahmen des Symposiums zur Förderung des Niederwildes in M-V auf die angespannte Situation dieser Spezies in unserer Kulturlandschaft aufmerksam. Mit der Veranstaltung unter dem Motto „Unser Niederwild – Was ist zu tun?“ sollen Wege aufgezeigt werden, wie dieser Entwicklung Einhalt geboten werden kann. „Dabei setze ich auf eine enge Kooperation von Jägerinnen und Jägern mit den Grundeigentümern und Bewirtschaftern“, so…
(BUP) Angesichts der Ausbreitung des Bibers in Deutschland und der damit einhergehenden Probleme ist eine Anpassung des Schutzstatus für den Biber zwingend notwendig, erklärte die artenschutzpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Beate Schlupp, anlässlich der Veröffentlichung ihrer Onlinepetition und sagte: „Die Biberpopulation hat nach Auskunft der Bundesumweltministerin bereits heute den guten Erhaltungszustand erreicht. Um schnell und unbürokratisch eingreifen zu können, wenn land- und forstwirtschaftliche Flächen, aber auch Straßen, Bahnlinien oder Wege durch die „Bautätigkeit“ des Bibers in Mitleidenschaft gezogen werden, ist eine Umstufung der Schutzkategorie auf europäischer Ebene (Übertragung des Bibers aus den Anhängen 2 und 4 der FFH-Richtlinie in den Anhang…
(BUP) Als übertriebene Panikmache und gezielte Desinformation bezeichnet Umweltminister Dr. Till Backhaus die am 9. Februar 2017 in der Ostseezeitung veröffentlichten Darstellungen über „Rostocks tickende Gift-Bombe“, die ehemalige Riedelsche Dachpappenfabrik am Dierkower Warnowerufer. In dem Zeitungsartikel war von einer „Verseuchung“ der Warnow und der Stadthafensedimente durch diese Altlast die Rede. „Diese Aussage ist falsch.“, so der Minister. Richtig ist, dass die Sedimentbelastungen im Bereich des Stadthafens auf die jahrhundertelange Nutzung im Rostocker Hafen- und Stadtgebiet und damit vielfältige Quellen zurückzuführen sind. Hingegen stehen die lokalen Teerbelastungen, die in der Warnow vor der Riedelschen Dachpappenfabrik vorgefunden werden, in keinem stofflichen und…
(BUP) Seit dem gestrigen Mittwoch ist die neue Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern 100 Tage im Amt. Am 1. November 2016 hatte Ministerpräsident Erwin Sellering sein neues Kabinett vereidigt. Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus nahm dies zum Anlass, um die Arbeit seines Ressorts zu bilanzieren: „In den ersten 100 Tagen mussten wir uns vor allem den Herausforderungen der Natur stellen. Bereits am 10. November hatten wir hierzulande den ersten amtlichen Nachweis der Geflügelpest bei einer Reiherente auf der Insel Riems. Am Folgetag wurde das hochansteckende Virus in einem kleinen, privaten Nutztierbestand in Mesekenhagen festgestellt. Mittlerweile sind hierzulande 15 Nutztierbestände betroffen, darunter…
(BUP) In der Kalißer Heide hat sich an der Grenze zu Brandenburg ein weiteres Wolfsrudel etabliert. Das belegen aktuelle Bilder einer Wildkamera, auf denen 5 Wölfe abgelichtet wurden. Nach den seit 2014 bestehenden Wolfsrudeln in der Lübtheener Heide und in der Ueckermünder Heide ist dies das dritte Rudel, das schwerpunktmäßig in Mecklenburg-Vorpommern lebt. Als Rudel werden Wolfsfamilien mit den Elterntieren und deren Nachwuchs bezeichnet. Auch im Bereich der Brohmer Berge (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) gibt es Nachweise von einem Wolfspaar, das dort gegenwärtig offenbar ein neues Territorium etabliert. In der Nossentiner Heide sprechen wiederholte Belege durch Wildkameras über einen längeren Zeitraum…
(BUP) „Die Stiftung hat sich stabilisiert, deutlich weiterentwickelt und steht für neue Aufgaben bereit. Das sind gute Voraussetzungen dafür, den Naturschutz im Land Mecklenburg-Vorpommern weiter voranzubringen“, sagte der Minister für Landwirtschaft und Umwelt Dr. Till Backhaus heute in Schwerin anlässlich der Kuratoriumssitzung der Stiftung Umwelt- und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern (StUN). „In den vergangenen fünf Jahren hat die Stiftung Umwelt- und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern eine Entwicklung genommen, die von stetigem Wachstum und einer Erweiterung des Aufgabenspektrums und Wirkungskreises gekennzeichnet ist“, so der Minister. Der Flächenbestand der Stiftung ist von 7.300 Hektar im Jahr 2011 auf 8.300 ha im Jahr 2016 in 126 unterschiedlichen…
(BUP) In dem Putenmastenbetrieb bei Tribsees wurde nach abschließender Untersuchung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) auf der Insel Riems das hochpathogene Virus H5N8 amtlich festgestellt. „Der Betrieb ist gesperrt, die Tötungsaktion läuft, die betrieblichen Untersuchungen in einem Umkreis von drei Kilometer laufen“, sagte Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus. Einsatzkräfte der Polizei und des Technischen Hilfswerks haben die Straßen rund um den Betrieb abgesperrt, damit die Fahrzeuge der Spezialfirma, die die Keulung der Tiere durchführt, ungehindert passieren können.Epidemiologen vom Landesamt für Lebensmittelsicherheit, Landwirtschaft und Fischerei sind vor Ort und betreiben Ursachenforschung. In den nächsten Tagen werden sie von einem Team des FLI…
(BUP) „Mir ist bewusst, dass wir mit derzeit über 15.000 Brutpaaren eine fischereiwirtschaftliche Belastungsgrenze erreicht haben. Sie alle wissen, dass ich mich seit Jahren auf allen Ebenen für die Belange unserer Fischerei einsetze, dazu gehört auch die Kormoranproblematik. Aber wir können uns nun mal nicht über geltendes Recht hinwegsetzen. Der Kormoran ist eine nach Europäischem Artenschutzrecht in besondere Weise geschützte Art, der Vergrämung und dem Abschuss sind enge Grenzen gesetzt. Und derzeit gibt es auf EU-Ebene keine Mehrheiten dafür, am Schutzstatus des Kormorans etwas zu ändern“, sagte Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt, heute im Landtag zum Antrag…
(BUP) Zur heutigen Diskussion im Landtag zu den Themen Risiken der Windkraft sowie der Energiewende erklärt der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Philipp daCunha:„Das Festhalten an Kohle, Öl und Gas würde für die Menschen im Land zu einer riesengroßen Wette auf dauerhaft niedrige Preise für mineralische Brennstoffe. Die Preisentwicklung der letzten Wochen zeigt aber, dass diese Wette verloren wird, die Preise wieder deutlich steigen. Das trifft zuallererst die Menschen, die sowieso nur wenig zum Leben haben.Es geht bei der Energiewende im Kern darum, alle Menschen in Mecklenburg-Vorpommern dauerhaft und sicher mit günstiger und bezahlbarer Energie zu versorgen. Das funktioniert nur, wenn…