(BUP) Angesichts der jüngsten Berichterstattung über Maßnahmen zur Sicherung des Bahndammes bei Löcknitz erklärt die Artenschutzpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Beate Schlupp, dass Regelungen für ein effizientes Bibermanagement überfällig sind. Sie sagte weiter: „Es ist nicht länger hinnehmbar, dass aufgrund der Entwicklung des Biberbestandes Gefahren durch Schäden an der Infrastruktur wie Straßen und Gleiskörper, entstehen. Fest steht, dass der Biber in Mecklenburg-Vorpommern schon lange den guten Erhaltungszustand gemäß der FFH-Richtlinie erreicht hat. Dies wurde bereits seitens des Bundesumweltministeriums bestätigt. Nun muss ein Antrag der Landesregierung erfolgen, um den Biber aus dem Anhang IV der FFH-Richtlinie in den Anhang V zu übertragen.…
(BUP) Anlässlich der Debatte über die Wiederansiedlung des Baltischen Störs erklärt der fischereipolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Andreas Butzki: „Vor gut hundert Jahren gehörten die Störe noch zu den typischen Fischarten in Deutschland und in Europa. Aus den verschiedensten Gründen und Aktivitäten hat der Mensch den Störbestand drastisch reduziert. Die Hauptursache war die Überfischung. Die meisten Störarten gelten heute als ausgestorben oder zumindest als stark gefährdet. Doch seit 2005 wurden rund 1,8 Millionen Störe im Odereinzugsgebiet ausgesetzt. Durch Wiederfänge wissen wir, dass die Tiere in unseren Gewässern überleben können, dass sie gut wachsen und wandern. Leider wissen wir noch nicht, ob…
(BUP) BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern fordern die Landesregierung auf, sich an der Anti-Kohle-Allianz zu beteiligen, die beim Welt-Klimagipfel in Bonn gegründet wurde. Der Allianz gehören bereits 18 Staaten und zahlreiche Regionen an. Deutschland ist nicht dabei, jedoch zahlreiche Nachbarstaaten wie Frankreich, Österreich, die Schweiz, und Belgien, aber auch Regionen, unter anderem einzelne Bundesstaaten der USA. Dazu sagt Johann-Georg Jaeger, Landesvorsitzender der GRÜNEN MV: „Deutschland ist in den letzten Jahren vom Vorreiter beim Klimaschutz zum Bremser geworden. Wir fordern, dass Mecklenburg-Vorpommern seine Vorreiterrolle bei der Energiewende behauptet und mit dem Beitritt zur Anti-Kohle-Allianz ein deutliches Zeichen setzt! Bei uns in MV…
(BUP) Windparks mit mehr als vier Anlagen müssen in Zukunft technisch so ausgerüstet sei, dass Blinklichter nur aktiv sind, wenn sich Flugobjekte nähern. Dazu erklärt der baupolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Rainer Albrecht: „Wesentlich für den Erfolg der Windenergie ist die Akzeptanz in der Bevölkerung. Als störend empfunden wird vor allem das nächtliche Dauerblinken der Windenergieanlagen, da diese ab einer Gesamthöhe von 100 Meter aus Gründen der Luftverkehrssicherheit optisch gekennzeichnet werden müssen. Mit der Änderung im Landesbaurecht beenden wir das nächtliche Spektakel. Dies gilt für Vorhaben mit mehr als vier Windenergieanlagen an einem Standort. Kleine Windparks mit weniger als fünf Anlagen…
(BUP) Die Artenschutzpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Beate Schlupp, ist erfreut, dass sich der Landwirtschaftsminister in seiner Einschätzung der Bestandssituation beim Wolf und der Notwendigkeit seiner Regulierung weitgehend den Positionen der CDU-Landtagsfraktion angenähert hat. Aber: Grau ist alle Theorie. „Um handlungsfähig zu sein, brauchen wir ein praxistaugliches Konzept mit klaren Regeln. Wenn das angekündigte Konzept des BfN diese Erwartungen nicht erfüllt – und es deutet vieles darauf hin – dann müssen wir auf Landesebene ein eigenes Konzept erarbeiten. Und dabei dürfen wir nicht stehenbleiben: In Anbetracht der Emotionalität dieses Themas und der unbestrittenen Notwendigkeit eines einheitlichen Vorgehens bei der Bewirtschaftung der…
(BUP) In der heutigen Landtagsdebatte zum Thema „Afrikanische Schweinepest“ sagte die CDU-Landtagsabgeordnete, Beate Schlupp: „Die Afrikanische Schweinepest ist eine Viruserkrankung, die bei Haus- und Wildschweinen in einer Woche zum Tod der Tiere führt. Gegen die Erkrankung gibt es bisher keinen Impfstoff. Auch wenn keine Gefahr für Menschen oder andere Tierarten besteht, bedroht sie die Schweinehaltung in Mecklenburg-Vorpommern und somit die Existenz von über 200 Landwirtschaftsbetrieben im Land. Insgesamt wäre bei einem Ausbruch mit einem Verlust an Wertschöpfung im vor- und nachgelagerten Bereich von 1 Milliarde Euro und zahlreichen Arbeitsplätzen zu rechnen.Aktuell hat sich die Afrikanische Schweinepest mit Einträgen in der…
(BUP) Angesichts des erneuten Übergriffes von Wölfen auf Rinder im Landkreis Ludwigslust-Parchim erklärt die artenschutzpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Beate Schlupp: „Seitens der CDU wurden dem Koalitionspartner bereits im Mai weitere Vorschläge zum Schutz vor Wolfsübergriffen auf Weidetiere, zur Prävention vor Wolfsübergriffen und Entschädigung unterbreitet. Nun ist ein umgehendes Handeln des zuständigen Ministers erforderlich. Leider ist bis heute nichts passiert.Mit den vermehrten Übergriffen auf Rinder ist eine weitere Eskalationsstufe im Umgang mit den Wölfen erreicht. Noch vor wenigen Jahren wurde von Befürwortern der Wiederansiedlung des Wolfes ein Übergriff auf Großtiere ausgeschlossen. Nun wird deutlich, dass diese Aussagen „grundsätzlich“ nicht zu halten…
(BUP) Angesichts der dramatischen Entwicklung des Kormoranbestandes in Mecklenburg-Vorpommern mit über 15.400 Brutpaaren und der höchsten Bestandsdichte seit Erfassung in Mecklenburg-Vorpommern, erklärt die Agrarpolitische Sprecherin Beate Schlupp: „Vor dem Hintergrund der insgesamt sehr schwierigen Rahmenbedingungen in der Fischerei führt der Anstieg des Kormoranbestandes zu einer akuten Existenzgefährdung. Die Landesregierung muss endlich Maßnahmen ergreifen, um ein effektives Management der Kormoranpopulation zu gewährleisten. So muss sich die Landesregierung dafür einsetzen, dass der Kormoran in den Anhang 2 der Vogelschutzrichtlinie aufgenommen wird. Nur so ist die Bejagung des Kormorans und eine Bestandsreduzierung möglich. Dies ist auch aus artenschutzpolitischen Gründen notwendig. So werden geschützte…
(BUP) Durch die wieder einsetzende frühsommerliche Witterung steigt auch die Waldbrandgefahr in Mecklenburg-Vorpommern an. Im mittleren und östlichen Landesteil ist die Waldbrandgefahr am höchsten. Dort wurden für das bevorstehende Wochenende die Waldbrandwarnstufen 3 und 4 ausgerufen (mittlere und hohe Waldbrandgefahr). Für den westlichen Landesteil wurden für Sonnabend, den 27. Mai, die Warnstufen 2 (geringe Gefahr) und 3 ausgerufen.Mit Blick auf das bevorstehende Wochenende macht der Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Dr. Till Backhaus, auf die wichtigsten Verhaltensmaßnahmen aufmerksam, um einen Waldbrand gar nicht erst entstehen zu lassen.„Ich bitte die Bürger und Gäste unseres Landes, alles zu unterlassen, was zu einem…
(BUP) Angesichts der heutigen Sitzung des Ausschusses für Landwirtschaft und Umwelt erklärt die artenschutzpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Beate Schlupp, MdL, dass es für den derzeit vorgesehenen Ausgleich für den Pipelinebau durch die Ostsee auf der Insel Rügen sinnvolle Alternativen gibt. „Gerade vor dem Hintergrund, dass derzeit mit dem Polder Bargischow oder der Sanierung des Saaler Boddens ausreichend Kompensationsmaßnahmen zur Verfügung stehen würden, die zum Teil sogar besser geeignet wären, den Eingriff in den marinen Lebensraum auszugleichen, stellt sich die Frage, weshalb hochwertige landwirtschaftliche Flächen in einer Gunstregion zum Ausgleich herangezogen werden sollen? Letztendlich ist es aber die Entscheidung des Investors,…
(BUP) „Wasser ist Leben und hat ein langes Gedächtnis“, sagte Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt heute anlässlich des ersten Bürgerforums in Neubrandburg. In Mecklenburg-Vorpommern sind ausreichend Grundwasservorräte vorhanden. Allerdings sind regionale Unterschiede im Grundwasserdargebot zu verzeichnen: In den östlichen Landesteilen ist der Anteil potentiell nutzbaren Grundwasserdargebots, das für die Versorgung der Bevölkerung vorgehalten und unbedingt geschützt werden muss, deutlich geringer als in den westlichen Landesteilen. Über ein Messnetz finden Beprobungen von 185 Überblicksmessstellen und 148 operativen Messstellen auf Pflanzenschutzmittel statt. Des Weiteren werden für das neue EU-Nitratmessnetz 49 Messstellen beprobt. Im Bereich um Neubrandenburg sind 2 Messstellen,…
(BUP) „Die Jagd steht für Beständigkeit und Tradition. Als wesentlicher Bestandteil des jagdlichen Brauchtums, ist das Jagdhornblasen ständig zu pflegen und zu fördern. Umso mehr freut es mich, dass das Jagdhornblasen in der letzten Zeit einen Aufschwung erlebt.“, sagte der Minister für Landwirtschaft und Umwelt Dr. Till Backhaus heute anlässlich des Jagdhornbläsertreffens in der Hagenower Bekow. Ursprünglich wurde von Tierhörnern die Spitze abgesägt und damit dumpfe Töne erzeugt. Damit diente das Blasen von Jagdhornsignalen der Verständigung bei der Jagdausübung und es konnten während der Jagd Informationen weitergeleitet werden. Bis ins Mittelalter hinein bestanden die Jagdsignale aus einer begrenzten Anzahl von…
(BUP) Bei einem Arbeitsgespräch im Landwirtschaftsministerium in Schwerin hat der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern des Deutschen Tierschutzvereins e.V. kürzlich gemeinsam mit dem Minister für Landwirtschaft und Umwelt Dr. Till Backhaus zahlreiche Fragen des praktischen Tierschutzes in den Tierheimen beraten. „Tierheime leisten durch die Aufnahme, die Pflege, die Betreuung und die Weitervermittlung von Fundtieren oder abgegebenen sowie sichergestellten Tieren einen bedeutenden Beitrag zum Tierschutz vor Ort. Die Ehrenämtler, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern informieren, beraten und schulen über Anforderungen an die Heimtierhaltung oder suchen gemeinsam mit Tierhaltern nach Lösungen für tierschutzrelevante Einzelfälle“, lobte der Minister.Die Tierheime beteiligten sich auch an Projekten mit Tieren, die…
(BUP) Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung hat am 22.03.2017 das von der Wind-Wasserstoff-Projekt GmbH & Co KG beantragte Zielabweichungsverfahren (ZAV) für das Energieinfrastrukturvorhaben „RH2-PTG“ abgeschlossen. Die Wind-Wasserstoff-Projekt GmbH hatte beantragt, bis zu 30 Windenergieanlagen auf Flächen der Gemeinden Pribsleben, Tützpatz und Gültz zu errichten, welche im derzeit verbindlichen Regionalen Raumentwicklungsprogramm Mecklenburgische Seenplatte (RREP MS) nicht als Eignungsgebiete für Windenergieanlagen ausgewiesen sind. Im Rahmen eines Raumordnungsverfahrens wurde geprüft, wie das Vorhaben raumverträglich ausgestaltet werden kann. Des Weiteren war durch das Ministerium als oberste Landesplanungsbehörde im Rahmen eines Zielabweichungsverfahrens für die Flächen auf dem Gebiet der Gemeinde Gültz zu prüfen,…
(BUP) Bei der Firma Rotaria in Rerik informierte sich der Minister für Landwirtschaft und Umwelt Dr. Till Backhaus heute umfassend über die sichere Klärschlammentsorgung in Mecklenburg-Vorpommern sowie über technische Möglichkeiten der Phosphor-Rückgewinnung aus Klärschlamm. Die Firma Rotaria konstruiert und baut derzeit im Auftrag der Chemische Fabrik Budenheim KG aus Rheinland-Pfalz eine Prototypanlage zur Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm nach dem ExtraPhos®-Verfahren. Zur Extraktion der Phosphate wird bei diesem Verfahren ausschließlich Kohlenstoffdioxid verwendet, welches im Prozess im Kreis geführt wird. Ziel ist die Entwicklung eines umweltfreundlichen, nachhaltigen und wirtschaftlichen Verfahrens zum Einsatz in Kläranlagen.„Es freut mich zu sehen, dass Firmen aus…