Beate Schlupp: Wolfsübergriffe auf Rinder nicht hinnehmbar

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Beate Schlupp: Wolfsübergriffe auf Rinder nicht hinnehmbar Beate Schlupp - landtag-mv.de - CDU-Fraktion
(BUP) Angesichts des erneuten Übergriffes von Wölfen auf Rinder im Landkreis Ludwigslust-Parchim erklärt die artenschutzpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Beate Schlupp: „Seitens der CDU wurden dem Koalitionspartner bereits im Mai weitere Vorschläge zum Schutz vor Wolfsübergriffen auf Weidetiere, zur Prävention vor Wolfsübergriffen und Entschädigung unterbreitet. Nun ist ein umgehendes Handeln des zuständigen Ministers erforderlich. Leider ist bis heute nichts passiert.

Mit den vermehrten Übergriffen auf Rinder ist eine weitere Eskalationsstufe im Umgang mit den Wölfen erreicht. Noch vor wenigen Jahren wurde von Befürwortern der Wiederansiedlung des Wolfes ein Übergriff auf Großtiere ausgeschlossen. Nun wird deutlich, dass diese Aussagen „grundsätzlich“ nicht zu halten sind. Um einen praxistauglichen Umgang mit Wölfen auch für die Weidetierhalter zu ermöglichen, hat die CDU konkrete Forderungen gestellt. Hierzu gehören u. a. eine konkrete Definition der Obergrenze der Wolfspopulation innerhalb Deutschlands, die Definition eines „Problemwolfes“ und die 100 %ige Übernahme von Präventionsmaßnahmen und Entschädigungen für Weidetierhalter.

Die CDU-Landtagsfraktion unterstützt die Position der Verbände der Weidetierhalter hinsichtlich der Wolfsproblematik voll umfänglich. Vor dem Hintergrund des jüngsten Übergriffes ist es an der Zeit, dass insbesondere auf Bundes- aber auch auf Landesebene reagiert wird, um einen praxistauglichen Umgang mit den Wölfen im Land zu gewährleisten“.

Quelle: CDU-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesUmweltPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.