Eckhardt Rehberg / Burkard Lenz: Verbot der Freizeitfischerei auf der Ostsee wäre herber Schlag für die Küste Mecklenburg-Vorpommerns

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Eckhardt Rehberg / Burkard Lenz: Verbot der Freizeitfischerei auf der Ostsee wäre herber Schlag für die Küste Mecklenburg-Vorpommerns Eckhardt Rehberg - Deutscher Bundestag - Achim Melde
(BUP) Der Vorsitzende der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Eckhardt Rehberg, und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Burkhard Lenz,  kritisieren die Restriktionen, die mit der in den Verordnungsentwürfen des SPD-geführten Bundesumweltministeriums zur Ausweisung der Gebiete Kadettrinne und Pommersche Bucht-Rönnebank als Naturschutzgebiete in der Ostsee einhergehen:
 
„Wenn sich Bundesministerin Hendricks durchsetzt und dadurch die Freizeitfischerei in diesem Bereich in der Ostsee verboten wird, verlieren die Küstenregionen unseres Landes erheblich an touristischer Attraktivität. Es gibt zudem derzeit keinerlei Daten über das Ausmaß und die Wirkungen der Freizeitfischerei in diesen Gebieten. Dies hätte wissenschaftlich fundiert nachgewiesen werden müssen. Wir fordern deshalb, das Verbot der Freizeitfischerei zu streichen.
 
In den vergangenen Jahren sind erhebliche private und öffentliche Mittel in die Freizeitfischerei investiert worden. Viele Sportboothäfen, Marinas sowie deren Infrastruktur wurden neu erbaut bzw. umfangreich modernisiert. Gleichzeitig haben sich etliche Gastronomen, Pensionen, aber auch ehemalige Fischer auf den Angeltourismus eingestellt und eine wachsende touristische Nische erschlossen. Mit der Freizeitfischerei gehen daher auch zahlreiche Arbeitsplätze in der Region (Schiffe, Boote, Unterbringung) einher.
 
Am 1. März 2016 werden wir mit dem Landesanglerverband und weiteren Betroffenen ein Gespräch führen, um uns detailliert über die Auswirkungen einer solchen Entscheidung zu informieren. Aktuell laufen die Anhörungen der Verbände. Zugleich haben sich die Vorsitzenden der Landesgruppen Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sowie die betroffenen CDU-Wahlkreisabgeordneten in einem gemeinsamen Schreiben an Bundesministerin Hendricks gewandt und sich gegen das Verbot der Freizeitfischerei auf Nord- und Ostsee ausgesprochen“, erklären die CDU-Politiker abschließend.

Quelle: cdu.landtag-mv.de

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