Klare Mehrheit in MV steht hinter Energiewende

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Klare Mehrheit in MV steht hinter Energiewende Christian Pegel - spd-mv.de
(BUP) Eine repräsentative Umfrage belegt, dass 80 Prozent der Menschen im Land es für richtig halten, aus der Atomenergie auszusteigen und die künftige Energieversorgung auf Erneuerbare Energien umzustellen.

Auch wenn diese grundsätzliche Zustimmung im Einzelfall abnimmt, wenn gefragt wird, ob man Anlagen in unmittelbarer Nähe seines Wohnorts akzeptiert, erteilen die Menschen im Land Kernkraftwerken sowie Kohle- und Gaskraftwerken eine deutliche Absage. Die größte Zustimmung ernten Solaranlagen auf Hausdächern. Fast jeder Zweite würde Windräder in unmittelbarer Nähe akzeptieren.

Drei Viertel der Befragten finden es richtig, dass Bürger und Gemeinden in der Nähe von Windparks an diesen beteiligt werden. Entsprechend hoch ist dementsprechend auch die Zustimmung zu dem, von der Landesregierung im Landtag eingebrachten Bürger- und Gemeindebeteiligungsgesetz.

Die Umfrage verdeutlicht zudem, dass neben der wirtschaftlichen Teilhabe die Menschen mehr direkte Informationen wollen. Es sind 75 Prozent, die angeben, dass Informationsveranstaltungen vor Ort die Akzeptanz für neue Windkraftanlagen erhöhen. Zehn Prozent weniger glauben, dass es die Akzeptanz steigern würde, wenn solche Anlagen besichtigt werden könnten. Überregionale Informationsveranstaltungen und die Bereitstellung von Informationen per Internetsind für weniger als die Hälfte vorrangig.

„Ich bin sicher, dass wir mit dem Beteiligungsgesetz auf dem richtigen Weg sind. Damit überzeugen wir keinen eingefleischten Gegner der Windkraft, aber eine große Mehrheit der Menschen fordert einen konkreten wirtschaftlichen Nutzen, den wir mit dem Gesetz bieten werden. Überdies vermissen die Menschen augenscheinlich die direkte Ansprache. Es ist ein klarer Appell an die Branche, zügig und direkt auf die Betroffenen vor Ort zuzugehen, wenn Pläne konkret werden. Mit dem Beteiligungsgesetz verpflichten wir Windparkprojektierer genau dazu. Sie müssen künftig frühzeitig mit einer Veranstaltung in die betroffenen Orte kommen“, so Energieminister Christian Pegel.

Quelle: regierung-mv.de

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