(BUP) In Niedersachsen gibt es einen dritten Fall von Geflügelpest in einem Nutztierbestand. Betroffen ist ein Betrieb mit 10.000 Mastputen in Dötlingen, Landkreis Oldenburg. Nachdem ein Privatlabor am Freitag bei erkrankten Puten des Betriebes das Aviäre Influenzavirus H5 festgestellt hatte, wurde der Bestand am gestrigen Abend vom Landkreis Oldenburg amtlich beprobt. Das Labor des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hat den Verdacht auf H5 bestätigt. Das nationale Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) hat heute (Samstag) festgestellt, dass es sich um die hochpathogene Form des Virus, also H5N8 handelt. Der betroffene Bestand mit 17 Wochen alten Putenhähnen soll voraussichtlich am Sonntag…
(BUP) Das Wolfcenter Dörverden ist neben dem Wildpark Lüneburger Heide nunmehr offiziell als zweite Wolfsauffangstation des Landes Niedersachsen anerkannt. Am Montag übergab die Staatssekretärin des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz, Almut Kottwitz, den entsprechenden Bescheid vor Ort an den Leiter des Wolfcenters Frank Fass. „Verletzte oder kranke Wölfe können in der Einrichtung kurzzeitig gepflegt und anschließend wieder in die Freiheit entlassen werden. Wir erfüllen damit die Vorgaben des Bundesnaturschutzgesetzes", betonte Kottwitz in ihrer kurzen Ansprache. Der Anerkennung waren einige Umbauten in der Anlage vorausgegangen, die unter anderem dafür sorgen, dass der Kontakt zwischen den aufgenommenen Tieren und Menschen…
(BUP) Der umweltpolitische Sprecher der Freien Demokraten im Landtag Niedersachsen, Gero Hocker, kritisiert die vom Bundesumweltministerium geplante Einführung möglicher Fahrverbote in den Kommunen, um Stickoxide zu reduzieren: „Das ist eine Verschärfung der vollkommen unsinnigen Umweltzonen, deren Existenz bisher schon nicht das Problem der Stickoxidbelastung lösen konnte. Doch statt dieses unwirksame Instrument endlich zu den Akten zu legen, sollen nun, offenbar auf Druck aus den Ländern, generelle Fahrverbote mit Willkür eingeführt werden. Das zeigt, wie weit man sich in der Landes- und Bundespolitik mittlerweile von der Lebensrealität vieler Menschen verabschiedet hat.“Es wäre sinnvoller, stattdessen auf wirksame Instrumente zu setzen, wie beispielsweise…
(BUP) Der umweltpolitische Sprecher der Freien Demokraten im Landtag Niedersachsen, Gero Hocker, kritisiert die Wolfspolitik der Landesregierung: „Die Sympathie der Landesregierung für den Wolf ist mir angesichts der Zunahme von Rissen nun auch großer Tiere vollkommen unbegreiflich. Das Leid der Weidetiere wird ignoriert, der Wolf hingegen auf ein goldenes Schild gehoben. Die Landesregierung sollte sich jedoch nicht von einem romantischen Wolfsbild sondern von den Nöten und berechtigten Sorgen der Weidetierhalter leiten lassen. Dass Umweltminister Wenzel nun ‚Verständnis für die psychologische Belastung der Tierhalter‘ zeigt, wird das Leid der Tiere auch nicht beenden. Hocker appellierte an den Umweltminister, endlich zu erkennen,…
(BUP) In Niedersachsen gibt es einen zweiten amtlichen Verdachtsfall auf Geflügelpest in einem Nutztierbestand. Betroffen ist ein Betrieb mit Mastputen in Damme, Landkreis Vechta. Nachdem ein Privatlabor am Dienstag bei erkrankten Puten das Aviäre Influenzavirus H5 gemeldet hatte, wurde der Bestand wie vorgeschrieben durch das Veterinäramt des Landkreises amtlich beprobt. Das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hat den Verdacht auf Ausbruch der Geflügelpest nun bestätigt. Insgesamt befinden sich 8.400 Putenhähne in dem Bestand, sie werden nun getötet. Weitere Proben wurden zur Bestätigung und weiteren Differenzierung an das nationale Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) geschickt. Das FLI untersucht, ob es sich…
(BUP) Der Niedersächsische Landtag hat mit dem Beschluss einer Stellungnahme gegenüber der Landesregierung jetzt das parlamentarische Verfahren des neuen Landes- Raumordnungsprogramms (LROP) beendet. „In den nächsten Wochen wird durch die Landesregierung das neue Landes-Raumordnungsprogramm in Kraft gesetzt werden“, erläutert der agrarpolitische Sprecher Wiard Siebels. Ziel der Novellierung war unter anderem, den Torfabbau kontrolliert auslaufen zu lassen und die Struktur der Besiedlung in den Städten und Gemeinden Niedersachsens den Anforderungen des demografischen Wandels anzupassen. „Durch die nun umgesetzten Änderungen wird der Torfabbau schrittweise auslaufen. Wir haben das Konzept des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) und des Industrieverbandes Garten in das LROP übernommen. Es…
(BUP) Der umweltpolitische Sprecher der Freien Demokraten im Landtag Niedersachsen, Gero Hocker, beantragte in der Sitzung des Umweltausschusses eine Entlastung für Handwerksbetriebe bei der AbfallverzeichnisVerordnung und eine Anhörung betroffener Verbände. „Die Tatsache, dass bei Abriss- oder Sanierungsarbeiten anfallendes Styropor seit März dieses Jahres getrennt gelagert, gekennzeichnet und verwertet werden muss, ist eine nicht zu stemmende Belastung für unsere Handwerksbetriebe. Noch viel schlimmer: Sie spendet überhaupt keinen Nutzen. Die Deponien sind übervoll und nehmen kein Styropor mehr an, so dass es sich bei den Handwerksbetrieben stapelt und diese deshalb keine neuen Aufträge mehr annehmen können. Das bringt viele von ihnen wirtschaftlich…
(BUP) Der umweltpolitische Sprecher der Freien Demokraten im Landtag Niedersachsen, Gero Hocker, fordert von der rot-grünen Landesregierung ein Umdenken beim Deichgesetz: „SPD und Grüne täten gut daran, mit uns endlich an einem Strang zu ziehen. Die Deichanwohner benötigen dringend einen Bestandsschutz und endlich Rechtssicherheit für bereits existierende Immobilien“ so der Umweltpolitiker. Die neuerliche Umkehr der Regierungsfraktionen sei laut Hocker inakzeptabel. Hocker: „Beide sollten sich daran orientieren, was sie noch vor wenigen Wochen im Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz angekündigt hatten. Es zählt nun, den Menschen vor Ort zu helfen. Dazu gehört, die Nöte aufzugreifen und durch Rechtsverordnung zu regeln, dass…
(BUP) Die umweltpolitischen Sprecher von CDU und CSU haben kürzlich auf ihrer Tagung in Dresden in einer gemeinsamen Resolution ein praxistaugliches Wolfsmanagement in Bund und Ländern gefordert. 46 Wolfsrudel seien in Deutschland inzwischen nachgewiesen, was zur Folge habe, dass es in Gebieten mit Wolfsvorkommen inzwischen einen großen Vertrauensverlust bei den Menschen und insbesondere bei Nutztierhaltern sowie Jägern gebe. „Die Verharmlosung des Wolfes und der zögerliche Umgang zuständiger Behörden mit der Wolfsproblematik vergrößern den bereits eingetretenen Akzeptanzverlust stetig“, heißt es in der „Dresdner Resolution“. Der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Martin Bäumer, hat in Dresden die niedersächsischen Erfahrungen in den Beschluss eingebracht.…
(BUP) Der landwirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, Hermann Grupe, fordert den Aufbau eines aussagekräftigen Nitratmessnetzes in Deutschland: „Mit der von der EU-Kommission eingereichten Klage gegen Deutschland rächt sich nun das veraltete und unausgeglichene Nitrat-Messverfahren Deutschlands. Während alle anderen EU-Staaten die Messstandorte zur Feststellung des Nitratgehalts im Grundwasser gleichmäßig verteilen, um aussagekräftige Durchschnittswerte zu erhalten, geht Deutschland mit seinem Belastungsmessnetz einen Sonderweg. Wenn wir hohe Strafzahlungen an die EU verhindern wollen, muss sich das Messverfahren zukünftig an unseren EU-Nachbarn orientieren. Nur so schafft man eine Vergleichbarkeit bezüglich der Umweltbelastung,“ stellt der Agrarexperte klar. Deutschland sei laut Grupe das einzige…
(BUP) Die Bundesregierung soll erstmalig regeln, wie viel Platz Junghennen und Elterntiere von Masthühnern und Legehennen im Stall mindestens haben müssen und wie künftig Ställe auszugestalten sind. Auf Antrag Niedersachsens stimmte der Bundesrat heute (Freitag) einem Verordnungsentwurf für eine entsprechende Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) zu. Während die Mindestanforderungen bei ausgewachsenen Legehennen und Masthühnern genau geregelt sind, fehlen solche Vorgaben bisher für Junghennen und Elterntiere sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene. „Jede Legehenne war auch mal ein Jungtier, und jedes Huhn hat Eltern“, sagte Agrarminister Christian Meyer. „Es muss daher endlich auch für Hennen im noch nicht legereifen Alter sowie…
(BUP) Über 300 Gäste nahmen an der 4. Regionalkonferenz Klimafolgenanpassung der nord­deutschen Länder nach Hannover. Gastgeber in diesem Jahr war der niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Stefan Wenzel: „Zunehmende Belastungen durch Extremwetter, Hochwasserereignisse, Starkregenniederschläge, längere Trocken­perioden und gesundheitliche Beeinträchtigungen sind bereits spürbare Folgen des Klimawandels - auch in Norddeutschland.“Die diesjährige Regionalkonferenz im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie an die Folgen des Klimawandels hatte zum Ziel, das Bewusstsein für den Klimawandel und seine Folgen insbesondere für die landschaftlich sehr unterschiedlichen norddeutschen Regionen zu schärfen. Stefan Wenzel: „Der Klimawandel lässt sich bremsen, aber nicht abrupt stoppen. Deshalb wird es notwendige Anpassungen…
(BUP) Der Wald in Niedersachsen hat sich im abgelaufenen Vegetationsjahr vom Oktober 2015 bis September 2016 von seiner robusten Seite gezeigt – und den Risiken von Witterung über Schädlinge bis hin zur Belastung durch Umweltgifte getrotzt. Das ist das Ergebnis des diesjährigen Waldzustandsberichts. Demnach stagniert der Anteil schwer geschädigter oder abgestorbener Bäume auf sehr niedrigem Niveau. Auch die Senkung von Schwefelemissionen sowie die Belastung durch Schwermetalle haben im 30-Jahres-Vergleich enorme Verbesserungen gebracht.„Die aktuelle Bestandsaufnahme ist vor allem für den Klimaschutz eine sehr gute Nachricht“, sagte Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer. „Denn der Wald ist ja nicht nur für Menschen ein Ort…
(BUP) Der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Martin Bäumer, fordert die Landesregierung angesichts der heutigen Anhörung im Umweltausschuss zu einer Verbesserung des Hochwasserschutzes auf: „Wenn sich Niedersachsen effektiv gegen Hochwasser schützen will, müssen die Hochwasserschutz-Verbände dringend von bürokratischen Aufgaben entlastet oder mehr Personal bei den Landesbehörden eingestellt werden.“ Das Verfahrensvereinfachungsgesetz nach dem Vorbild Sachsen-Anhalts könnte nach Einschätzung von Bäumer auch für Niedersachsen hilfreich sein.„Niedersachsen muss dringend das Bemessungshochwasser aktualisieren, damit die Deichverbände Klarheit über die erforderliche Höhe der Deiche haben. Hier ist der Umweltminister in der Pflicht, das Thema jetzt mit Priorität anzupacken“, fordert Bäumer. Mehr Tempo erwartet der CDU-Umweltpolitiker auch…
(BUP) Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) plant, Asse-Laugen über eine Einleit-Stelle in Gorleben in die Elbe zu verbringen. Das BfS hat einen Genehmigungsantrag beim niedersächsischen Landesbergamt (LBEG) gestellt. Darüber hat das niedersächsische Umweltministerium heute auf Bitte der rot-grünen Fraktionen im Umweltausschuss informiert. Eine Prüfung unterschiedlicher Entsorgungsoptionen wird demnach vom BfS durchgeführt. Der Umweltausschuss hat sich nun darauf verständigt, sich über die geprüften Alternativen und die angelegten Kriterien vom BfS unterrichten zu lassen. Das sagen die Grünen Miriam Staudte, atompolitische Sprecherin: „Wir erwarten, dass bei allen anstehenden Entscheidungen in Hannover und Berlin die ohnehin schon bestehenden Vorbelastungen des Standorts Gorlebens nicht…