(BUP) Die umweltpolitischen Sprecher von CDU und CSU haben kürzlich auf ihrer Tagung in Dresden in einer gemeinsamen Resolution ein praxistaugliches Wolfsmanagement in Bund und Ländern gefordert. 46 Wolfsrudel seien in Deutschland inzwischen nachgewiesen, was zur Folge habe, dass es in Gebieten mit Wolfsvorkommen inzwischen einen großen Vertrauensverlust bei den Menschen und insbesondere bei Nutztierhaltern sowie Jägern gebe. „Die Verharmlosung des Wolfes und der zögerliche Umgang zuständiger Behörden mit der Wolfsproblematik vergrößern den bereits eingetretenen Akzeptanzverlust stetig“, heißt es in der „Dresdner Resolution“. Der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Martin Bäumer, hat in Dresden die niedersächsischen Erfahrungen in den Beschluss eingebracht.…
(BUP) Der landwirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, Hermann Grupe, fordert den Aufbau eines aussagekräftigen Nitratmessnetzes in Deutschland: „Mit der von der EU-Kommission eingereichten Klage gegen Deutschland rächt sich nun das veraltete und unausgeglichene Nitrat-Messverfahren Deutschlands. Während alle anderen EU-Staaten die Messstandorte zur Feststellung des Nitratgehalts im Grundwasser gleichmäßig verteilen, um aussagekräftige Durchschnittswerte zu erhalten, geht Deutschland mit seinem Belastungsmessnetz einen Sonderweg. Wenn wir hohe Strafzahlungen an die EU verhindern wollen, muss sich das Messverfahren zukünftig an unseren EU-Nachbarn orientieren. Nur so schafft man eine Vergleichbarkeit bezüglich der Umweltbelastung,“ stellt der Agrarexperte klar. Deutschland sei laut Grupe das einzige…
(BUP) Die Bundesregierung soll erstmalig regeln, wie viel Platz Junghennen und Elterntiere von Masthühnern und Legehennen im Stall mindestens haben müssen und wie künftig Ställe auszugestalten sind. Auf Antrag Niedersachsens stimmte der Bundesrat heute (Freitag) einem Verordnungsentwurf für eine entsprechende Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) zu. Während die Mindestanforderungen bei ausgewachsenen Legehennen und Masthühnern genau geregelt sind, fehlen solche Vorgaben bisher für Junghennen und Elterntiere sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene. „Jede Legehenne war auch mal ein Jungtier, und jedes Huhn hat Eltern“, sagte Agrarminister Christian Meyer. „Es muss daher endlich auch für Hennen im noch nicht legereifen Alter sowie…
(BUP) Über 300 Gäste nahmen an der 4. Regionalkonferenz Klimafolgenanpassung der nord­deutschen Länder nach Hannover. Gastgeber in diesem Jahr war der niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Stefan Wenzel: „Zunehmende Belastungen durch Extremwetter, Hochwasserereignisse, Starkregenniederschläge, längere Trocken­perioden und gesundheitliche Beeinträchtigungen sind bereits spürbare Folgen des Klimawandels - auch in Norddeutschland.“Die diesjährige Regionalkonferenz im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie an die Folgen des Klimawandels hatte zum Ziel, das Bewusstsein für den Klimawandel und seine Folgen insbesondere für die landschaftlich sehr unterschiedlichen norddeutschen Regionen zu schärfen. Stefan Wenzel: „Der Klimawandel lässt sich bremsen, aber nicht abrupt stoppen. Deshalb wird es notwendige Anpassungen…
(BUP) Der Wald in Niedersachsen hat sich im abgelaufenen Vegetationsjahr vom Oktober 2015 bis September 2016 von seiner robusten Seite gezeigt – und den Risiken von Witterung über Schädlinge bis hin zur Belastung durch Umweltgifte getrotzt. Das ist das Ergebnis des diesjährigen Waldzustandsberichts. Demnach stagniert der Anteil schwer geschädigter oder abgestorbener Bäume auf sehr niedrigem Niveau. Auch die Senkung von Schwefelemissionen sowie die Belastung durch Schwermetalle haben im 30-Jahres-Vergleich enorme Verbesserungen gebracht.„Die aktuelle Bestandsaufnahme ist vor allem für den Klimaschutz eine sehr gute Nachricht“, sagte Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer. „Denn der Wald ist ja nicht nur für Menschen ein Ort…
(BUP) Der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Martin Bäumer, fordert die Landesregierung angesichts der heutigen Anhörung im Umweltausschuss zu einer Verbesserung des Hochwasserschutzes auf: „Wenn sich Niedersachsen effektiv gegen Hochwasser schützen will, müssen die Hochwasserschutz-Verbände dringend von bürokratischen Aufgaben entlastet oder mehr Personal bei den Landesbehörden eingestellt werden.“ Das Verfahrensvereinfachungsgesetz nach dem Vorbild Sachsen-Anhalts könnte nach Einschätzung von Bäumer auch für Niedersachsen hilfreich sein.„Niedersachsen muss dringend das Bemessungshochwasser aktualisieren, damit die Deichverbände Klarheit über die erforderliche Höhe der Deiche haben. Hier ist der Umweltminister in der Pflicht, das Thema jetzt mit Priorität anzupacken“, fordert Bäumer. Mehr Tempo erwartet der CDU-Umweltpolitiker auch…
(BUP) Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) plant, Asse-Laugen über eine Einleit-Stelle in Gorleben in die Elbe zu verbringen. Das BfS hat einen Genehmigungsantrag beim niedersächsischen Landesbergamt (LBEG) gestellt. Darüber hat das niedersächsische Umweltministerium heute auf Bitte der rot-grünen Fraktionen im Umweltausschuss informiert. Eine Prüfung unterschiedlicher Entsorgungsoptionen wird demnach vom BfS durchgeführt. Der Umweltausschuss hat sich nun darauf verständigt, sich über die geprüften Alternativen und die angelegten Kriterien vom BfS unterrichten zu lassen. Das sagen die Grünen Miriam Staudte, atompolitische Sprecherin: „Wir erwarten, dass bei allen anstehenden Entscheidungen in Hannover und Berlin die ohnehin schon bestehenden Vorbelastungen des Standorts Gorlebens nicht…
(BUP) Das sagen die Grünen Hans-Joachim Janßen, naturschutzpolitischer Sprecher: „Schutz und Entwicklung unserer natürlichen Lebensgrundlagen sind gemeinsame Ziele der rotgrünen Koalition. Mit der neuen Naturschutzstrategie werden wir den Naturschutz in Niedersachsen weiter stärken.“ „Naturnahe Waldbereiche, das Grünland mit seiner Artenvielfalt und reichen Vogelbeständen, Heiden, Moore, das Wattenmeer und viele andere Lebensräume sollen für nachfolgende Generationen erhalten und entwickelt werden. Dafür gilt es, die Naturschutzstrategie zu nutzen und Schutz und Entwicklung der natürlichen Vielfalt in Niedersachsen auf planerischer Grundlage konsequent voran zu treiben.“ Zum HintergrundMit der neuen Strategie werden Ziele und Arbeitsschwerpunkte für den Naturschutz in Niedersachsen verankert. Schwerpunkte sind u.a.…
(BUP) Zu der wiederholt von Umweltminister Wenzel geäußerten Behauptung, konventionell erzeugter Strom aus Kernkraft und Kohle „verstopfe“ die Stromnetze und verursache hohe Kosten für die Netzsteuerung (z.B. Pressemitteilung MU vom 11. Oktober 2016) erklärt der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Martin Bäumer: „Die Argumentation des Umweltministers ist nicht nachvollziehbar. Wir sind mit den erneuerbaren Energien noch lange nicht so weit, dass wir zu jeder Zeit Versorgungssicherheit garantieren können, deswegen sind die konventionellen Energieträger im Moment unverzichtbar für die Versorgungssicherheit. Sie springen ein, wenn nicht genügend Strom aus Wind und Sonne zur Verfügung steht. Sobald im Stromnetz ein Engpass oder ein Überschuss…
(BUP) Um landesweite Erkenntnisse über die Verbreitung von Arzneimitteln in Fließgewässern zu gewinnen, hat der NLWKN ein Forschungsprojekt durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass etwa 30 Prozent der Flüsse in Niedersachsen mit Abwässern in unterschiedlichem Ausmaß belastet sind. Erhöhte und hohe Belastungen gibt es erwartungsgemäß im Raum Hannover/ Braunschweig und Osnabrück. Nur 16 Prozent können als sehr gering oder gering belastet betrachtet werden, zum Beispiel Gewässer im Bereich der Lüneburger Heide. Grund für die Belastung ist, dass bestimmte Arzneimittel für den Menschen (Human-Pharmaka), wie zum Beispiel auch die weit verbreiteten Schmerzmittel, von kommunalen Kläranlagen bislang nicht ausreichend abgebaut werden. Die Höhe…
(BUP) Der Niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel hat an einer Messfahrt des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) auf der Ems teilgenommen. Diese und weitere Messfahrten sind Teil eines umfangreichen Monitoring-Programms, das im Rahmen der Umsetzung des Masterplans Ems 2050 durchgeführt und in den kommenden Monaten noch erweitert wird. Ziel ist die Überwachung der Entwicklung des Ems-Ästuars und die Überprüfung der an der Ems geplanten Maßnahmen. Wesentliche Aufgabe der Messfahrten ist die Erfassung der Dynamik von Flüssigschlick im Ems-Ästuar. Die Messergebnisse werden auch zur Überprüfung von Modellrechnungen verwendet, mit deren Hilfe unter anderem die Variantenprüfung und Betriebsoptimierung von wasserbaulichen…
(BUP) Der niedersächsische Energieminister Stefan Wenzel hat begrüßt, dass die Stromnetz¬betreiber ihre neuen Planungen für eine Nordsüd-Verbindung in der Mitte Deutschlands vorgelegt haben. "Das war überfällig", so Wenzel. Für die Zukunft fordert Wenzel jedoch mehr Transparenz bei Eingriffen der Übertragungsnetzbetreiber zur Vermeidung von Netzengpässen. Die Kosten und die Ursachen müssen genau belegt werden, um schneller Abhilfe leisten zu können. Wenzel fordert eine bessere Überprüfbarkeit der Netzsteuerung. „Schon ein Blick ins benachbarte europäische Ausland zeigt, dass wir bei der Transparenz im Stromnetz hinterherhinken", sagte Wenzel. Technisch sei ohnehin deutlich mehr möglich.Konkret sieht Wenzel vor allem im Hinblick auf die Abregelung Erneuerbarer…
(BUP) Die Landesregierung verbucht die neu vorgelegten Pläne zu dem Höchstspannungsgleichstromleitungen (HGÜ)-Projekt SuedLink als „vollen Erfolg". Denn Niedersachsen hatte sich frühzeitig für die nun geplante vollständige Erdverkabelung ausgesprochen, um mehr Akzeptanz in der Bevölkerung und eine Schonung der Landschaft zu erreichen. „Uns ist die Notwendigkeit des SuedLink-Projekts bewusst, da der Bau ein wichtiger Beitrag für die Energiewende und den vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien ist", sagte Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer, der auch für die Raumordnung zuständig ist. „Bei der Realisierung streben wir aber nicht die einfachste, sondern die bestmögliche Lösung für Raumplanung und Umwelt an. Ich habe mich daher frühzeitig…
(BUP) Im Zusammenhang mit den aktuellen Beratungen über das Pariser Klimaabkommen hat der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Stefan Wenzel die Bundesregierung aufgefordert, sich aktiv für eine schnelle EU-Ratifizierung einzusetzen.Zögerer und Zauderer im Bundeskabinett dürften den nationalen Klimaschutzplan zur Umsetzung des Abkommens jetzt nicht ausbremsen, sagte der Minister am (heutigen) Donnerstag in Berlin. „Der Zustand unseres Heimatplaneten Erde ist besorgniserregend. Das Pariser Klimaabkommen muss jetzt als Notbremse für die Erderwärmung in Kraft treten. Die Umsetzung muss konsequent angegangen werden. Ein weiterer Aufschub ist nicht zu dulden!" Die technischen Möglichkeiten für einen wirkungsvollen Klimaschutz und für die Energiewende seien…
(BUP) Im Zusammenhang mit den aktuellen Beratungen über das Pariser Klimaabkommen hat der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Stefan Wenzel die Bundesregierung aufgefordert, sich aktiv für eine schnelle EU-Ratifizierung einzusetzen.Zögerer und Zauderer im Bundeskabinett dürften den nationalen Klimaschutzplan zur Umsetzung des Abkommens jetzt nicht ausbremsen, sagte der Minister am (heutigen) Donnerstag in Berlin. „Der Zustand unseres Heimatplaneten Erde ist besorgniserregend. Das Pariser Klimaabkommen muss jetzt als Notbremse für die Erderwärmung in Kraft treten. Die Umsetzung muss konsequent angegangen werden. Ein weiterer Aufschub ist nicht zu dulden!“ Die technischen Möglichkeiten für einen wirkungsvollen Klimaschutz und für die Energiewende seien…