DTV-Statement zur EU-Pauschalreiserichtlinie

Sondermeldung*

„Tourismusorganisationen, die als Reisevermittler tätig sind, können nun endlich aufatmen: Die Gefahr, beim Zusammenstellen und Abrechnen der sogenannten ‚verbundenen Reiseleistungen‘ versehentlich wie ein Reiseveranstalter zu haften, ist gebannt. Statt aufwendig jede Reiseleistung einzeln und getrennt voneinander zu bezahlen, soll am Ende ein gemeinsamer Bezahlvorgang stehen. Jedem Kundengespräch soll zudem ein neutrales Beratungsgespräch vorangehen. Damit ist diese Kuh vom Eis“, sagt Claudia Gilles, Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV). Gestern hatte Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, auf einer...

Bäumer: Emissionsfreie Nordseeinseln: Breite Unterstützung für CDU-Modellprojekt bei Anhörung im Umweltausschuss

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Bäumer: Emissionsfreie Nordseeinseln: Breite Unterstützung für CDU-Modellprojekt bei Anhörung im Umweltausschuss Martin Bäumer - cdu-fraktion-niedersachsen.de
(BUP) Die CDU-Landtagsfraktion will die ostfriesischen Nordseeinseln zum Testgebiet für die Umwandlung von Stromüberschüssen in Wärme und Mobilität erklären – einen entsprechenden Antrag hat die Fraktion bereits im vergangenen Jahr in den Landtag eingebracht. In Rahmen der heutigen Anhörung im Umweltausschuss hat die Initiative breite Unterstützung erfahren: „Wir sehen uns durch die Anhörung in unserer Einschätzung bestärkt, dass Niedersachsen beim Zusammenbringen von Angebot und Nachfrage im Strombereich einen eigenen Beitrag leisten kann und muss“, sagt der umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Martin Bäumer. „Sogar die Klimaschutz- und Energieagentur von Umweltminister Wenzel begrüßt das Modellprojekt und würde es im Rahmen ihres Auftrages und ihrer Möglichkeiten unterstützen.“ Zuspruch für das Projekt gab es auch von der Stadt Borkum, dem Landrat von Friesland, der EWE AG und den Unternehmerverbänden.

Ziel des von der CDU-Fraktion entworfenen Modellprojektes ist es, die ostfriesischen Inseln ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energien zu versorgen. „Einige windstarke Regionen entlang der niedersächsischen Nordseeküste erzeugen so viel Energie, dass ihr theoretischer Selbstversorgungsgrad bei über 100 Prozent liegt – der Stromüberschuss muss zum Teil kostenpflichtig abtransportiert werden. Wir wollen, dass die Energie stattdessen sinnvoll genutzt wird“, so Bäumer. „Auch die EWE AG hat in der Anhörung deutlich gemacht, dass sich die Inseln aus ihrer Sicht als klar abgegrenzte Netzbereiche sehr gut eignen, um zu untersuchen, welcher Anpassungsbedarf sich für das örtliche Verteilnetz aus der Elektromobilität ergibt.“ Mit der Insel Borkum und ihrem Bürgermeister Georg Lübben gebe es auch bereits einen potentiellen Partner für den ersten Schritt des Modellprojekts. Bäumer kündigt an, der CDU-Arbeitskreis Umwelt und Klimaschutz werde im Frühjahr auf die ostfriesischen Inseln reisen, um vor Ort weitere Details für eine Realisierung des Modellprojektes zu besprechen.

Quelle: cdu-fraktion-niedersachsen.de

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