Hermann Grupe: FDP fordert umfangreiche Maßnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest – Kein Konzept der Landesregierung

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Hermann Grupe: FDP fordert umfangreiche Maßnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest – Kein Konzept der Landesregierung Hermann Grupe - FDP Fraktion Niedersachsen
(BUP) Die FDP-Fraktion hat ein umfangreiches Maßnahmenpaket gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in Niedersachsen und deren Folgen vorgelegt. Darin fordert die Fraktion unter anderem eine vorübergehende ganzjährige Jagdzeit für Schwarzwild mit Ausnahme geschützter Muttertiere. „Wir wollen keine Angst machen, aber es ist eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, dass die Afrikanische Schweinepest auch nach Niedersachsen kommt. Für diesen Ernstfall sollten wir jetzt dringend Vorsorge betreiben, ansonsten werden die Folgen bei rund 8,5 Millionen Mastschweinen im Land dramatisch“, sagte der agrarpolitische Sprecher der Fraktion, Hermann Grupe. Die Landesregierung lasse immer noch jegliche umfassende Strategie gegen die Afrikanische Schweinepest vermissen. Dabei gebe es zahlreiche Maßnahmen, die unbedingt ergriffen werden müssten, um eine Verbreitung zu verhindern und die Jäger bei der Bestandsreduzierung von Wildschweinen zu unterstützen, so Grupe. So fordert die FDP-Fraktion auch den Einsatz von Nachtzielgeräten und Wärmebildkameras. Den Jägern sollen zudem kostenfrei Sammelbehälter zur Verfügung gestellt werden, um die Reste des geschossenen Wildtiers entsorgen zu können. Grupe: „Ein Ausbruch der Schweinepest beträfe schlagartig den gesamten deutschen Schweinebestand. Ich erwarte, dass die Landesregierung alles tut, um diese Katastrophe für die Landwirtschaft, aber vor allem auch für das Tierwohl zu verhindern. Agrarpolitik muss Schweinpest verhindern – und darf sie nicht befördern!“

Quelle: fdp-fraktion-nds.de

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