DTV-Statement zur EU-Pauschalreiserichtlinie

Sondermeldung*

„Tourismusorganisationen, die als Reisevermittler tätig sind, können nun endlich aufatmen: Die Gefahr, beim Zusammenstellen und Abrechnen der sogenannten ‚verbundenen Reiseleistungen‘ versehentlich wie ein Reiseveranstalter zu haften, ist gebannt. Statt aufwendig jede Reiseleistung einzeln und getrennt voneinander zu bezahlen, soll am Ende ein gemeinsamer Bezahlvorgang stehen. Jedem Kundengespräch soll zudem ein neutrales Beratungsgespräch vorangehen. Damit ist diese Kuh vom Eis“, sagt Claudia Gilles, Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV). Gestern hatte Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, auf einer...

Hermann Grupe: So sauber ist das Wasser in Niedersachsen – Das NLWKN nennt Fakten

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Hermann Grupe: So sauber ist das Wasser in Niedersachsen – Das NLWKN nennt Fakten Hermann Grupe - FDP Fraktion Niedersachsen
(BUP) Angesichts der aktuell vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) veröffentlichten Zahlen zur Belastung des Trinkwassers mit Nitrat erneuert der agrarpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Hermann Grupe, seine Kritik an der bisherigen Umgangsweise mit dem Thema. „‘Alternative Fakten‘ gibt es nicht erst seit Donald Trump. In der Diskussion um die Nitratbelastung des Trinkwassers in Niedersachsen werden sie seit Jahren verbreitet. Landwirtschaftsminister Meyer hat im Landtag behauptet, mehr als 50 Prozent der Grundwassermessstellen seien oberhalb des zulässigen Grenzwertes von 50 Milligramm pro Liter mit Nitrat belastet. Die jetzige Messung des NLWKN entlarvt das als postfaktischen Unfug“, so Grupe. Laut NLWKN wiesen lediglich sechzehn Prozent der Messstellen Belastungen oberhalb des Grenzwertes auf. Rund 65 Prozent der Messstellen lagen mit zehn Milligramm pro Liter im Bereich unbeeinflussten Grundwassers.

Grupe plädiert daher erneut für eine sachliche Herangehensweise an das Thema. „Wir haben in einigen Regionen massive Probleme. Hier muss gezielt und wirkungsvoll gehandelt werden. Allerdings gibt es schon heute mehr Brunnen mit sinkenden Werten als solche mit steigenden. Die Landwirte wollen dazu beitragen, die Wasserqualität weiter zu verbessern. Es wird heute wesentlich weniger gedüngt bei steigenden Erträgen, was sich positiv auf die Nährstoffbilanz auswirkt. Die Qualität des Wassers wird sich durch die moderne Landwirtschaft noch weiter verbessern“, erklärt Grupe weiter. Wer jetzt mit falschen Fakten eine Wende rückwärts fordere, der erweise nicht nur der Ernährungssicherheit, sondern auch der Umwelt einen Bärendienst.

Quelle: fdp-fraktion-nds.de

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