Windenergieanlagen: Bisher keine Gesundheitsgefahren durch Infraschall festgestellt / NRW-Umweltministerium veröffentlicht Faktenpapier "Windenergieanlagen und Infraschall“

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Windenergieanlagen: Bisher keine Gesundheitsgefahren durch Infraschall festgestellt / NRW-Umweltministerium veröffentlicht Faktenpapier "Windenergieanlagen und Infraschall“ Johannes Remmel - umwelt.nrw.de - KULNV NRW
(BUP) Nordrhein-Westfalen stellt sich der Verantwortung im Klimaschutz und hat sich 2013 im Klimaschutzgesetz ambitionierte Ziele gesetzt. Unter anderem soll bis 2020 der Anteil der Energie aus Windenergieanlagen auf 15 Prozent steigen. Hierzu hat Nordrhein-Westfalen einiges in Gang gesetzt. Beispielsweise hat die Landesregierung in November 2015 einen überarbeiteten Windenergie-Erlass veröffentlicht, um Hürden bei der Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen abzubauen.

Der Klimaschutz hat einen hohen Stellenwert in der Bevölkerung. Dennoch gibt es immer wieder Befürchtungen der Anwohnerinnen und Anwohner, dass sich die Geräusche von Windenergieanlagen negativ auf ihre Gesundheit auswirken. Aktuell steht hier insbesondere der Infraschall im Zentrum der Diskussion.

Um die häufigsten Fragen zum Thema Windenergie und Infraschall zu beantworten, hat das Umweltministerium ein Faktenpapier "Windenergieanlagen und Infraschall" veröffentlicht. Das Papier gibt auf die häufig gestellten Fragen zu den auftretenden Belastungen, den gesundheitlichen Auswirkungen sowie den gesetzlichen Regelungen und notwendigen Mindestabständen Antworten. Es stützt sich auf den wissenschaftlichen Kenntnisstand und soll zur Versachlichung der Diskussion beitragen.

Umweltminister Remmel: "Der Ausbau der Windenergie spielt eine wichtige Rolle bei der Energiewende. Damit dieser Ausbau nicht an der fehlenden Akzeptanz der Anwohnerinnen und Anwohner scheitert, stellen wir hohe Anforderungen an den Schutz von Mensch und Umwelt. Der Gesundheitsschutz ist in Deutschland durch die Regelungen des Immissionsschutzrechtes gewährleistet. Nach derzeitigem Kenntnisstand konnte bei Einhaltung dieser Anforderungen bisher kein Nachweis einer negativen gesundheitlichen Auswirkung von Infraschall, wie er von Windenergieanlagen ausgeht, erbracht werden. Das Umweltministerium wird neue wissenschaftlichen Erkenntnisse laufend verfolgen und in seinen Überlegungen mit berücksichtigen."

Quelle: umwelt.nrw.de

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