(BUP) Umweltministerin Ulrike Höfken hat die erfolgreiche Online-Petition gegen die in Grenznähe zu Rheinland-Pfalz liegenden Atomkraftwerke Tihange und Cattenom an den Landtag begrüßt. „Die Landesregierung steht fest an der Seite der Menschen in der Grenzregion und setzt sich auf allen politischen Ebenen für die Abschaltung dieser risikoreichen Pannennmeiler ein“, sagte Höfken am Montag. Dass innerhalb kürzester Zeit 18.000 Unterschriften in Rheinland-Pfalz gesammelt werden konnten, zeuge von der berechtigten Sorge und der großen Bereitschaft zum Engagement in der Bevölkerung. Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz prüfe derzeit den Beitritt zur Klage der Städteregion Aachen gegen den Weiterbetrieb des AKW Tihange: „Nach dem vorläufigen…
(BUP) Umweltstaatssekretär Thomas Griese hat am Donnerstag den Jahreskongress der Energieagentur Rheinland-Pfalz in Mainz eröffnet. Angesichts der hohen Schäden durch die Starkregenereignisse der vergangenen Wochen rief er dazu auf, die Energiewende und damit den Klimaschutz in Rheinland-Pfalz voran zu treiben: „In den vergangenen Wochen haben wir in erschreckender Frequenz immer neue Bilder von großer Verwüstung und Zerstörung vor unserer eigenen Haustür zu sehen bekommen. Mit zunehmender globaler Erwärmung müssen wir eine Zunahme solch heftiger Unwetterereignisse einkalkulieren. Dieser Kongress zeigt, was wir im eigenen Land für den Klimaschutz tun können“, so Griese. Mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien und dem Ausstieg…
(BUP) Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Innenminister Roger Lewentz und Innenstaatssekretär Randolf Stich haben sich über das erschreckende Ausmaß der jüngsten Unwetter in Stromberg im Hunsrück (Landkreis Bad Kreuznach) und im Rhein-Hunsrück-Kreis informiert. Auch Umweltstaatssekretär Thomas Griese wird sich im Laufe des Samstag in Stromberg ein Bild von der Lage machen. „Die Gewalt der Unwetter und ihre dramatischen Folgen für die Menschen vor Ort machen mehr als betroffen“, sagte Ministerpräsidentin Dreyer. „Der Einsatz der ehrenamtlichen Helfer, der Rettungs- und Hilfsdienste und vor allem auch im Rahmen der Nachbarschaftshilfe ist ein erfreulicher Lichtblick in der bedrückenden Situation aller Betroffenen“, betonten Dreyer und Lewentz.Ministerpräsidentin…
(BUP) Die meisten Anwohner des Pfälzerwaldes sehen die geplante Rückkehr des Luchses in die Region als Gewinn an. Das zeigt eine Untersuchung der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, die am Freitag in Trippstadt vorgestellt wurde. Demnach empfinden rund 70 Prozent der befragten Menschen ein positives oder sogar sehr positives Gefühl, wenn das Gespräch auf die große Katze kommt. Der Luchs punktet sowohl durch sein gewinnendes Aussehen, seine verwandtschaftlichen Nähe zu den vertrauten Hauskatzen aber auch aufgrund seiner Rolle im Ökosystem. Bei lediglich einem von hundert Befragten löst die Tierart negative Gefühle aus.Die Ergebnisse der Befragung machen auch deutlich, dass bislang…
(BUP) Der landwirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Marco Weber, begrüßt die schnelle Reaktion der Landesregierung auf die von Mehltaubefall betroffenen Winzer in Rheinland-Pfalz. „Peronospora, der falsche Mehltau, ist eine Pilzerkrankung, die in den letzten Wochen Winzer in ganz Rheinland-Pfalz beschäftigt hat. Die feuchtwarme Witterung hat zu einem massiven Befall mit dem Pilz in den Weinbergen geführt“, sagte Weber. Den Winzern in Rheinland Pfalz würden starke Ernteeinbußen bis hin zu Totalausfällen durch den starken Befall drohen. „Im Zusammenhang mit der derzeitigen Erlössituation am Fassweinmarkt drohen Liquiditätsengpässe. Einkommensalternativen fehlen oft. Direktvermarkter, die ihre Kundennachfrage nicht bedienen können, werden langfristig die…
(BUP) Die rheinland-pfälzischen Erfahrungen bei der Weiterentwicklung der Energieversorgung können Vorbild für den Aufbau einer nachhaltigen Energieversorgung in Serbien sein. Das ist das Ergebnis einer energiewirtschaftlichen Konferenz, die im Rahmen der rheinland-pfälzischen Außenwirtschaftsförderung in Belgrad (Serbien) stattfand. Der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien, insbesondere bei der Nutzung von Wasserkraft und Biomasse sind ausdrückliche Ziele der serbischen Energiepolitik. Vertreter der serbischen Ministerien für Landwirtschaft, Umwelt und Energie haben das Interesse des Balkanstaates an einer diversifizierten Energieversorgung auf der Basis der Erfahrungen der Energiewende in Rheinland-Pfalz betont. Dabei soll die hohe Abhängigkeit der serbischen Energieversorger von Importkohle gemindert und die traditionelle Energieversorgung aus…
(BUP) „Der Klimawandel macht Hochwasserschutz und -vorsorge auch an kleinen Gewässern wichtiger als je zuvor“, erklärte Umweltministerin Ulrike Höfken heute in der Gemeinde Grafschaft im Kreis Ahrweiler. Gemeinsam mit Landrat Jürgen Pföhler, Bürgermeister Achim Juchem und SGD-Präsident Ulrich Kleemann informierte sich die Ministerin in der besonders von Starkregen betroffenen Region. Bürgermeister Juchem erläuterte in den Orten Bengen, Nierendorf, Leimersdorf und Niederich die aktuelle Lage. Hier regnete es am Samstag zwischen 14 und 15 Uhr je nach Ortslage zwischen 110 und 150 Liter pro Quadratmeter. Ein solches Extremereignis komme statistisch gesehen seltener als einmal in 100 Jahren vor. „Die Häufung von…
(BUP) Das Umweltministerium unterstützt die rheinland-pfälzischen Kommunen in diesem Jahr bei rund 600 wasserwirtschaftlichen Projekten. „Energieeffizienz, Belastung unserer Bäche und Flüsse, Klärschlammverwertung oder der Umgang mit Mikroverunreinigungen - die Anforderungen beim Gewässerschutz sind gestiegen. Dafür brauchen wir dringend diese Maßnahmen. Nur so können wir die gesetzlichen Vorgaben erreichen“, erklärte heute Umweltministerin Ulrike Höfken. Mit 115 Millionen werden die Projekte gefördert. „Damit schaffen wir mehr naturnahe Gewässer und machen die Kläranlagen, Kanäle und Wasserleitungen im Land fit für die Zukunft“, so die Ministerin. Ab Ende dieses Monats werden den Kommunen nach und nach die Zuwendungsbescheide zu den einzelnen beantragten Maßnahmen zugestellt,…
(BUP) „Im Nationalpark Hunsrück-Hochwald wird der Wald Schritt für Schritt wieder zu unberührter Wildnis entwickelt. Die Beteiligung der Region und der Austausch mit den Kommunen und Waldbesitzern in der Nachbarschaft ist dabei wichtig“, erklärte rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken heute bei der traditionellen jährlichen Exkursion mit Vertretern des Waldbesitzerverbandes, des Städte- und Gemeindebundes sowie der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft. In diesem Jahr hat das Umweltministerium in den neuen Nationalpark eingeladen. Die Teilnehmer informierten sich über die Entwicklung der Natur und der Region sowie der Nutzung von Nadelholz in den nächsten Jahren. Insbesondere die Waldentwicklung an den Grenzen zu Gemeinde- oder Privatwäldern war…
(BUP) „Die Auwälder gehören zu den artenreichsten Gebieten in Rheinland-Pfalz. Schwarzspecht, Kammmolch, Bechsteinfledermaus und Hirschkäfer sind hier zu Hause. Wir wollen diesen Lebensraum schützen und wieder Wildnis zwischen Wasser und Deich zulassen und erhalten“, erklärte Umweltstaatssekretär Thomas Griese heute auf Fachtagung „Auen im Spannungsfeld Mensch-Natur“ in Germersheim. Zur internationalen Veranstaltung hat der Arbeitskreis Flussauen gemeinsam mit dem Forstamt Pfälzer Rheinauen eingeladen. Der Arbeitskreis ist ein Zusammenschluss von Forstleuten, Wasserwirtschaftlern, Botanikern, Geologen und Wissenschaftlern, die die großen Flüsse Europas wie Rhein, Elbe oder Donau repräsentieren. „Wir tragen eine nationale und internationale Verantwortung zum Erhalt dieser Lebensräume“, so Griese und begrüßte die…
(BUP) Anlässlich des „Tags gegen Lärm“ am 27. April hat Umweltministerin Ulrike Höfken auf die hohe Lärmbelastung von Kindern und Jugendlichen hingewiesen. „Menschen, die unter Gehörschäden leiden, werden immer jünger“, sagte Höfken am Dienstag in Mainz. Insbesondere sei dies auf das lange und laute Musikhören mit tragbaren Abspielgeräten sowie laute Discomusik und Rockkonzerte zurückzuführen. Die möglichen Schäden seien immens und nicht reparabel. Höfken appellierte an Kinder und Jugendliche sowie an die Erziehungsberechtigten, die Ohren zu schonen: „Musik spielt im Leben von Jugendlichen eine wichtige Rolle und soll dies auch weiterhin tun. Das Risiko für Gehörschäden sollte aber minimiert werden, indem…
(BUP) Umweltministerin Ulrike Höfken hat das Votum des EU-Umweltausschusses zur Verlängerung der Zulassung von Glyphosat begrüßt. „Nachdem bereits Anfang des Monats die Abstimmung der EU-Mitgliedstaaten vertagt wurde, ist das ein weiterer richtiger Schritt“, so Höfken. Die Ministerin unterstützt die Forderung der EU-Abgeordneten im Ausschuss. In deren Presseveröffentlichung heißt es: „Solange ernsthafte Bedenken über die krebserregenden und hormonellen Auswirkungen des Herbizids Glyphosat nicht ausgeräumt sind, sollte die Zulassung durch die EU-Kommission nicht verlängert werden. Stattdessen sollte eine unabhängige Studie in Auftrag gegeben und alle wissenschaftlichen Erkenntnisse offengelegt werden (…).“ Das EU-Parlament wird im April über die Glyphosat-Zulassung abstimmen. „Wir fordern die…
(BUP) Anlässlich des Fukushima-Gedenktages äußert sich das GRÜNE Spitzenduo zur Landtagswahl: Eveline Lemke:„Die schrecklichen Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima haben gezeigt, dass nur das Risiko sicher ist. Im Jahr 2014 sind wir nur ganz knapp einer atomaren Katastrophe im AKW Fessenheim, direkt hinter der deutschen Grenze, entgangen. Dass dieser Vorfall auch noch vertuscht werden sollte, hat mein Vertrauen in die französische Atomaufsicht nachhaltig erschüttert. Auch die grenznahen Pannenmeiler Tihange, Cattenom und Doel produzieren Störfälle im Wochentakt. Deshalb setzen wir uns mit Nachdruck für eine Abschaltung der grenznahen Schrottmeiler ein und werden den Druck auf die Bundesregierung in dieser Frage hoch…
(BUP) In französischen und deutschen Medien wurde gestern die Nachricht verbreitet, wonach die französische Wohnungsbauministerin Emmanuelle Cosse verkündet hat, dass das Atomkraftwerk in Fessenheim noch in diesem Jahr geschlossen werden könne. Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Energieministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Eveline Lemke reagierten erfreut auf diese Nachricht, unterstrichen aber, dass es nun am Präsidenten der französischen Republik läge, Klarheit zu Fessenheim zu schaffen: „Wir sind sehr erfreut, dass ein Mitglied des französischen Kabinetts verkündet hat, dass noch in diesem Jahr das Abschalten des Atomkraftwerks in Fessenheim möglich sei. Allerdings steht diese Aussage im Gegensatz zu bisherigen Aussagen der zuständigen Umweltministerin Royal.“Umweltministerin…
(BUP) Anlässlich der Anti-Atom-Demonstration vor dem Atomkraftwerk Neckarwestheim, erklären Eveline Lemke, GRÜNE Spitzenkandidatin zur Landtagswahl und Dr. Bernhard Braun, Kandidat auf Listenplatz 4: Eveline Lemke:„Tschernobyl und Fukushima haben gezeigt, dass nur das Risiko sicher ist. Auch der vertuschte Vorfall in Fessenheim und die ständigen Störfalle in den maroden Pannenmeiler Cattenom, Tihange und Doel dokumentieren die große Gefahr, die von der Atomenergie ausgeht. Klar ist auch, dass Strahlung keine Landesgrenzen kennt, weshalb wir uns für die Abschaltung der grenznahen Pannenmeiler und gegen eine Renaissance der Atomenergie einsetzen. Ich bin dankbar für die tatkräftige Unterstützung des BUND und der zahlreichen Bürgerinitiativen, die…