(BUP) Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler begrüßte die aktuelle Information aus dem Bundesministerium für Gesundheit an die Länder, ein Verbot der Herstellung sowie der Anwendung von Frischzellen und sogenannten xenogenen Organextrakten gesetzgeberisch auf den Weg bringen zu wollen.Bereits vor geraumer Zeit hatte sich Bätzing-Lichtenthäler mit Blick auf mögliche Infektionsgefahren und Immunreaktionen der Frischzellentherapie an Bundesgesundheitsminister Gröhe gewandt, mit der Bitte, eine gesetzliche Regelung auf Bundesebene herbeizuführen. Frischzellen, die aus Tierföten gewonnen werden, werden unter anderem im Rahmen von Schönheitstherapien injiziert. Medizinische und klinische Untersuchungen bestätigten bestehende Risiken einer Übertragung von Krankheitserregern sowie Allergierisiken durch eine derartige Therapie, ohne einen Nutzen…
(BUP) „Keine Naturkatastrophe hat die deutschen Wälder in der jüngeren Vergangenheit so durchgerüttelt wie das Orkan-Tief Kyrill. Kyrill hat allen deutlich gemacht, dass reine Nadelwälder dem Klimawandel zukünftig nicht standhalten können. Kyrill hat auch gezeigt, dass der Weg zurück zu Mischwäldern mit heimischen Baumarten und eine naturnahe Bewirtschaftung unsere Wälder erhalten und im Klimawandel stärken“, erklärte Forstministerin Ulrike Höfken anlässlich des morgigen 10. Jahrestages des Sturmtiefs Kyrill. In der Nacht vom 18. Januar 2007 verwüstete der Orkan große Waldgebiete in Deutschland. In Rheinland-Pfalz traf der Sturm vor allem den Westerwald, aber auch die Hochlagen von Hunsrück und Eifel. Kyrill hinterließ…
(BUP) Bei Proben aus einem Rassegeflügelbestand in Wörth, im Kreis Germersheim, hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) gestern Abend die niedrigansteckende Vogelgrippe-Variante des Typs H5 bestätigt. Am Wochenende hatte das Landesuntersuchungsamt bei mehreren Tieren aus dem Betrieb mit zum Teil seltenen Rassen das Geflügelpest-Virus nachgewiesen und den Verdacht auf Vogelgrippe festgestellt. Die Experten des Umweltministeriums haben die für Seuchenbekämpfung zuständige Kreisverwaltung auf die geltende Rechtslage wie auch auf die rechtlichen Bedingungen für Ausnahmemöglichkeiten hingewiesen, aber entgegen den Verlautbarungen aus dem Kreis keine Weisung gegeben. „Gerade im Hinblick auf seltene Rassen wollen wir, dass in den Kreisen die Möglichkeiten genutzt werden können, die…
(BUP) „Wir brauchen eine bundesweit verpflichtende und klare Kennzeichnung, die die Qualität der Tierhaltung bei Lebensmitteln tierischer Herkunft sichtbar macht“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken heute bei der Veranstaltung „Kennzeichnung des Tierwohls“ in Mainz. „Der Einstieg über ein freiwilliges Label zum Tierwohl kann dabei nur ein erster Schritt auf dem Weg in die richtige Richtung sein. Wir werden uns deshalb für eine Stufenlösung hin zu einer verpflichtenden Kennzeichnung einsetzen“, so Höfken.Die Nachfrage der Verbraucherinnen und Verbraucher nach tiergerecht erzeugten Lebensmitteln steige und die Forderung nach Rückverfolgbarkeit und Transparenz werde lauter. Das bestätigt auch das Nutztiergutachten des Wissenschaftlichen Beirates des Bundesministeriums für…
(BUP) Noch immer sind Krebserkrankungen nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Um die Versorgung krebskranker Patientinnen und Patienten in Rheinland-Pfalz weiter auszubauen und zu verbessern, hat das Land gemeinsam mit der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz 2014 die Krebsregister Rheinland-Pfalz gGmbH gegründet. „Das neue Krebsregister hat die Aufgabe, flächendeckend Patientendaten über Auftreten, Behandlung und Verlauf von bösartigen Neubildungen zu erfassen, die Daten auszuwerten und an die meldenden Ärztinnen und Ärzte zurückzumelden. Damit wird die Versorgung der Patientinnen und Patienten nachhaltig verbessert“, erklärte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler anlässlich der Pressekonferenz zum aktuellen Stand der Einrichtung des Krebsregisters. Rheinland-Pfalz hat im vergangenen…
(BUP) Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hat den Verdacht der Vogelgrippe des Typs H5 in einem Rassegeflügelbestand in Wörth bestätigt. Dabei handelt es sich nach bisher vorliegenden Ergebnissen vermutlich nicht um die aktuell kursierende hochansteckende Variante des Typs H5N8. Das LUA hat die Proben zur weiteren Untersuchung an das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf die Insel Riems geschickt. Mit Ergebnissen des FLI kann Mitte der Woche gerechnet werden.„Wir haben die Kreisverwaltung Germersheim gestern Abend über den Verdacht informiert. Sie wird umgehend alle notwendigen Maßnahmen einleiten“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken heute. Rund 540 Tiere, zum Beispiel Enten und Gänse, müssen bedauerlicherweise zum Schutz der weiteren…
(BUP) Die Verdachtsfälle der Vogelgrippe in Rheinland-Pfalz haben sich bestätigt. Das teilte Umweltministerin Ulrike Höfken heute mit. Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hatte bei verendeten Wildvögeln in Koblenz und am Laacher See das Geflügelpest-Virus H5N8 nachgewiesen. Weitere Untersuchungen des Friedrich-Loeffler-Instituts ergaben jetzt, dass es sich um die hochansteckende Variante von H5N8 handelt. Höfken: „Es war zu erwarten, dass die Geflügelpest auch Wildvögel in Rheinland-Pfalz erreicht. Wir haben daher bereits im November die Kreise aufgefordert, die Aufstallung in Risikogebieten anzuordnen. Jetzt gilt es vor allem mit den Maßnahmen in den betroffenen Kreisen die Nutzgeflügelbestände im Land zu schützen.“Im betroffenen Kreis Mayen-Koblenz besteht bereits…
(BUP) Zu aktuellen Entwicklungen in der Forstpolitik erklärt der forstpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Nico Steinbach: „Rheinland-Pfalz hat im Bundesrat einen Erfolg errungen: Die Landesregierung mit Umweltministerin Ulrike Höfken hat die Mehrheit der Bundesländer hinter einer Änderung des Bundeswaldgesetzes versammelt. Die Folge ist, dass die Gemeinschaftsforstämter in Rheinland-Pfalz nun wohl ihre erfolgreiche Arbeit fortführen können – für die Waldbewirtschaftung, die Holznutzung, den Tourismus, die Naherholung und die Umweltbildung.“ Steinbach betont: „Der Wald ist von ökonomischer, ökologischer und gesellschaftlicher Bedeutung. Die erfolgreiche Bewirtschaftung des Waldes ist jedoch in Gefahr, wenn Gemeinschaftsforstämter nicht mehr bestimmte Dienstleistungen für kommunale und private Waldbesitzer erbringen dürfen.…
(BUP) Online-Shopping bedeutet für viele Menschen ein Komfort- und Zeitgewinn – und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Über 50 Millionen Internet-Nutzer in Deutschland kaufen mittlerweile online ein. Das ist nicht verwunderlich – Online-Shopping funktioniert schnell und einfach: Ein paar Klicks im Internet und schon ist die Ware bestellt. Gerade zur Weihnachtszeit haben Internetbestellungen Hochkonjunktur. Die Kehrseite des Online-Shoppings: „Online-Shopping verursacht auch klimaschädliche Treibhausgase. Denn fast die Hälfte aller Bestellungen wird wieder zurückgeschickt“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken anlässlich der Veröffentlichung des Flyers „Online-Shopping – Was hat das Klima davon?“. Außerdem belaste das Verpackungsmaterial sowohl die Ressourcen als auch die Umwelt.Das Gute:…
(BUP) „Der Wald ist nicht nur ein wichtiger Speicher für das klimaschädliche Kohlendioxid: Holz spielt auch als ressourcenschonender Baustoff eine zentrale Rolle. Denn durch seine Verwendung ersetzt er klimabelastende Materialien wie Beton, Stahl oder Aluminium. Zudem kann Holz wiederverwendet oder energetisch genutzt werden“, sagte Forstministerin Ulrike Höfken heute anlässlich der Mitgliederversammlung des Waldbesitzerverbandes in Boppard. „Wer mit Holz baut, schützt also das Klima“, so die Forstministerin. „In unserem Klimaschutzgesetz ist verankert, dass der Einsatz von Holz bei Baumaßnahmen künftig forciert werden soll“, ergänzte Höfken. Auch der Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung hebt auf die Klimaschutzleistung der Wälder und die effiziente Nutzung…
(BUP) „Nach wie vor sind 73 Prozent der Waldbäume in Rheinland-Pfalz geschädigt. Der Anteil deutlicher Schäden ist zwei Prozent höher als 2015. Insgesamt hat sich der Zustand des Waldes gegenüber dem Vorjahr damit geringfügig verschlechtert“, berichtete Forst- und Umweltministerin Ulrike Höfken heute und stellte in Mainz den Waldzustandsbericht 2016 vor. Verschlechtert hat sich insbesondere der Kronenzustand bei den Buchen. Vor allem, weil die Buche in diesem Jahr viele Früchte getragen und dadurch weniger Blätter entwickelt hat. Bei der Eiche und Lärche haben sich die Kronen etwas verbessert. Fichte und Kiefer zeigen kaum Veränderungen. Aber auch in diesem Jahr bestätigt sich,…
(BUP) „Der Naturpark Rhein-Westerwald verbindet als einer der ältesten Naturparke Deutschlands seit mehr als 50 Jahren Mensch und Natur“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken heute als Schirmherrin des Naturpark-Regionalforums in Waldbreitbach. „Den Erhalt der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft zwischen Rhein und Westerwald verknüpft der Naturpark mit Zielen wie naturverträgliche Landnutzung, Umweltbildung und nachhaltige Regionalentwicklung“, so Höfken. Er bietet mit seinen charakteristischen Streuobstwiesen und seiner ausgedehnten Waldlandschaft Rückzugsräume für heimische Tiere und Pflanzen. Bienen und Schmetterlingen eröffnet der Naturpark Rhein-Westerwald zum Beispiel durch Blühstreifen und Blühwiesen einen neuen Lebensraum. Wanderer und Naturinteressierte erhalten hingegen einen Einblick in die heimische Flora und Fauna.…
(BUP) „Die Klärschlammverbrennungsanlage ist ein zentraler Baustein für die Energieneutralität der Kläranlage Mainz. Sie wird nach Fertigstellung einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten“, sagte Umweltstaatssekretär Thomas Griese heute beim Besuch des Wirtschaftsbetriebs Mainz. Kläranlagen seien oftmals die größten Energieverbraucher in Kommunen, erklärte der Staatssekretär. Daher sei es für die Landeshauptstadt entscheidend, die Anlage künftig energieeffizient zu betreiben. Und nicht nur das Klima hat etwas davon: „Die energieneutrale Kläranlage wird auch für stabile Gebühren für Bürgerinnen und Bürger sorgen“, so Katrin Eder, Dezernentin für Umwelt, Grün, Energie und Verkehr der Stadt Mainz. Die Bauarbeiten für die Klärschlammverbrennungsanlage werden voraussichtlich im kommenden…
(BUP) „Das Gemeinschaftsforstamt in Rheinland-Pfalz ist ein Erfolgsmodell. Die Dienstleistungsangebote reichen von der Waldentwicklung über den gemeinschaftlichen Holzverkauf bis zum Schutz des Waldes mit all seinen wichtigen Funktionen für Mensch und Umwelt. Die Akzeptanz in den Kommunen, bei der Bevölkerung, den Waldbesitzern und in der Holzwirtschaft ist daher sehr groß“, erklärte Forstministerin Ulrike Höfken heute auf der Bundestagung des Gemeinsamen Forstausschusses „Deutscher Kommunalwald“ in Wittlich. Der Ausschuss ist ein Gremium des Städte- und Gemeindebundes und vertritt die Interessen waldbesitzender Kommunen in Deutschland. In Rheinland-Pfalz ist knapp die Hälfte des Waldes Kommunalwald und je etwa ein Viertel Staatswald und Privatwald. Hier…
(BUP) „Unsere gemeinsamen Aktivitäten zur Verbesserung des Hochwasserschutzes am Oberrhein zeigen Wirkung“, sagte Umweltstaatssekretär Thomas Griese heute. Das bestätigt ein Zwischenbericht zum Wirksamkeitsnachweis, den Delegierte der „Ständigen Kommission“ aus Deutschland und Frankreich vergangene Woche verabschiedet haben. „Unsere geplanten Maßnahmen zur Hochwasserrückhaltung in Frankreich und in den Bundesländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sind notwendig, um den Hochwasserschutz unterhalb der Staustufe Iffezheim wiederherzustellen“, so Griese. Dieser habe sich durch den Ausbau des Oberrheins verschlechtert. 1982 haben sich die Länder Frankreich und Deutschland darauf geeinigt, den Hochwasserschutz durch gemeinsame Maßnahmen wieder herzustellen. „Rheinland-Pfalz hat in den vergangenen Jahren sein Bauprogramm mit Ausnahme des beklagten…