Ministerpräsident Haseloff: Hochwasserschutz hat Priorität

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Ministerpräsident Haseloff: Hochwasserschutz hat Priorität Reiner Haseloff - sachsen-anhalt.de - Staatskanzlei
(BUP) Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff hat anlässlich der Inbetriebnahme einer Hochwasserschutzanlage in Elster/Elbe, an der er gemeinsam mit Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens teilnahm, die große Bedeutung des Hochwasserschutzes für Sachsen-Anhalt hervorgehoben. In seinem Grußwort sagte der Regierungschef: „Hochwasserschutz hat für die Landesregierung Priorität. Nach den schweren Hochwasserereignissen, insbesondere des Jahres 2013, setzen wir alles daran, die Hochwasserschutzanlagen umfassend zu ertüchtigen.“

Der Ministerpräsident verwies auf die aktuelle Hochwasserschutzkonzeption Sachsen-Anhalts und stellte fest: „Die Überarbeitung der Hochwasserschutzkonzeption 2020 und die Maßnahmeplanungen sind abgeschlossen und werden nun konsequent umgesetzt, wie die heutige Inbetriebnahme beweist.“

Haseloff verwies außerdem auf die hohe Verantwortung von Landkreisen, Städten und Gemeinden: „Der Hochwasserschutz ist eine tatsächliche Gemeinschaftsaufgabe. Land und Kommunen arbeiten eng und vertrauensvoll zusammen. Erst dadurch wird es möglich, die angestrebten Ziele auch fristgerecht zu erreichen.“

Für die Zukunft stellte der Regierungschef in Aussicht, dass das Land seine ambitionierten Ziele, Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von fast 800 Millionen € bis zum Jahr 2020 umzusetzen, erreichen werde.

Haseloff: „Nach den verheerenden Hochwassern der Elbe 2002 und 2013 werden wir bis 2020 die Deiche im Wesentlichen DIN-gerecht sanieren oder neu bauen.“

Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens sagte: „Mit der Fertigstellung der sanierten bzw. neu gebauten Hochwasserschutzanlagen sowie dem Schöpfwerk Zugbach erfolgte ein wesentlicher Schritt zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in Elster. Ziel ist es die Gemeinden Elster und Listerfehrda zukünftig vor einem hundertjährlichen Hochwasserereignis HQ100 der Elbe zu schützen.“ Aeikens verwies aber auch darauf, dass es keinen absoluten Hochwasserschutz geben kann. Hochwasser sei ein Naturereignis und als solches nur begrenzt beherrschbar.

Quelle: stk.sachsen-anhalt.de

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