Krümmel darf nicht zu einem Endlager werden

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Krümmel darf nicht zu einem Endlager werden Bernd Voss - sh-gruene-fraktion.de
(BUP) Zum beginnenden Rückbau des Atomkraftwerks Krümmel sagt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

Der Rückbau des AKW Krümmel ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer atomenergiefreien und sicheren Zukunft in Schleswig-Holstein. Wir Grüne konnten in den letzten Jahrzehnten zusammen mit vielen Bürger*innen, Verbänden und den Unternehmen der Erneuerbaren Energien die Grundlage dafür legen, dass der über mehrere Jahrzehnte dauernde Rückbau endlich beginnen kann.

Gleichzeitig muss jedoch klar sein, dass uns die Atomkraft und ihre Folgen noch mehrere Generationen begleiten werden. Bundesweit wird ergebnisoffen nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle gesucht. Der Standort soll 2031 gefunden sein. Dann wird die Zeit auch eng für die Fertigstellung, da die die Zwischenlager an den Atomkraftwerken nur eine Genehmigung bis 2045 haben. Standortzwischenlager für Atommüll dürfen nicht schleichend zu Endlagern werden. Nicht in Krümel, noch anderswo. Die Bundesregierung muss ihrer Verantwortung endlich gerecht werden.

Quelle: Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Schleswig-Holsteinischen Landtag

1 Kommentar

  • Dipl.-Ing. Volker Goebel

    Das DBHD Endlager für Deutschland ist bereits geplant und hat den thermodynamischen Nachweis bestanden. Wir sind jetzt bei der Grundstücks-Findung in M-V (Super-Welt-Geologie) und dem Langzeitnachweis 1 Mio. Jahre - fragen Sie mal beim BFE in Berlin

    Dipl.-Ing. Volker Goebel Dienstag, 17. Juli 2018 20:16 Kommentar-Link

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