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Mach mit und hol dir Hotel-Feeling nach Hause!
Minimalistisches Design mit gigantischer Aussicht: In der „Birdbox“ übernachten Reisende inmitten der norwegischen Natur.
Foto: imago images/Zuma Wire
Ein klassisches Ferienhaus für den Urlaub ist dir zu langweilig? Dafür gerätst du beim Anblick dieser zehn Unterkünfte bestimmt aus dem Häuschen. Mit dabei: ein Kloster und Baumhäuser – und sogar ein Ufo!
Christian Carstens
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Auf dem Campingplatz „Mains Farm Wigwams“ in der Nähe von Edinburgh in Schottland kannst du in einer völlig abgehobenen Unterkunft landen. Direkt neben den Stellplätzen für Wohnwagen und Zelte lässt sich ein riesiger Militär-Hubschrauber der Royal Navy zum Übernachten mieten.
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Campingplatz-Chef Martyn Steedman hat den ausrangierten Koloss für umgerechnet etwa 8000 Euro gekauft und zu einer Ferienwohnung mit Schlafkoje, Sofa, Küche und Mini-Bad umgebaut. Das Cockpit ist noch im Original-Zustand – abheben kann der ausrangierte U-Boot-Aufspürer vom Typ Sea King aber natürlich nicht mehr. 
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Das schottische Heli-Abenteuer kostet für zwei Personen rund 200 Euro pro Nacht. Für Kinder kommen jeweils 12 Euro hinzu.
Norwegen wird von Touristinnen und Touristen vor allem wegen der wunderschönen Natur geliebt. Die Gletscher, Berge und Fjorde wie der Geirangerfjord locken Menschen aus der ganzen Welt in das skandinavische Land. In den neuen „Birdbox“-Unterkünften kommen Reisende der Natur besonders nah.
In den „Birdbox“-Kabinen, auf Deutsch „Vogelnest“, kannst du einerseits die Natur genießen, gleichzeitig schläfst du aber komfortabler als beim Camping. So kannst du zum Beispiel morgens aufwachen und beim Frühstück den Sonnenaufgang über dem Fjord genießen.
Birdbox Norwegen
Foto: imago images/Zuma Wire
Die spektakuläre Aussicht hat allerdings auch ihren Preis. Für eine Nacht in einer Box bezahlst du inklusive Servicegebühr auf dem Portal Airbnb 190 Euro. Darin enthalten sind ein Doppelbett, ein kleiner Tisch mit zwei Stühlen, ein Waschbecken.
Eine Dusche und ein WC sind in einer Box in unmittelbarer Nähe untergebracht. Dort sind die Scheiben so getönt, dass Fremde von außen nicht hineinblicken können.
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Du möchtest deine Liebste oder deinen Liebsten mit einer romantischen Auszeit überraschen? Dann bist du im Schweizer Kanton Thurgau an der richtigen Adresse. In den sogenannten Bubble-Hotels schläfst du auf einem Himmelbett mit Rundumblick auf den Sternenhimmel.
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Die Zelte erinnern auf den ersten Blick an Seifenblasen. Die Ausstattung gleicht komfortablen Hotelzimmern – eine luxuriöse und coole Alternative zum Campingurlaub im Iglu-Zelt. Die Zelte stehen unter anderem auf Bauernhöfen, auf Hängen mit Seeblick und auf Obstplantagen. Die Übernachtung für zwei Personen kostet umgerechnet rund 210 Euro inklusive Frühstück und zwei E-Bikes.
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Seit einigen Jahren sind Bubble-Hotels voll im Trend, ob auf den Malediven, auf Island oder zwischen Dschungel-Elefanten in Thailand.
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Noch näher kommst du den Sternen auf dem Gipfel des „Pic du Midi“. Im höchstgelegenen Planetarium Europas übernachten Besucherinnern und Besucher auf 2877 Metern Höhe!
Observatorium Pic du Midi
Foto: imago images/Gonzalo Azumendi
Der Pic du Midi liegt in der Nähe der Stadt Lourdes im Südwesten Frankreichs und wird bei gutem Wetter von Hunderten Tagesgästinnen und ‑gästen besucht, die das Planetarium erkunden, mit dem Mountainbike hinunterfahren oder einfach nur die Aussicht genießen wollen. Auf dem „Balkon der Pyrenäen“ eröffnet sich ein traumhafter Panorama-Blick, vor allem bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang.
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Sonnenuntergang auf dem Pic du Midi.
Foto: imago images/Hans Lucas
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Für Besucherinnen und Besucher gibt es außerdem Astronomie-Workshops, Sternenbeobachtungen mit dem Teleskop, Konzerte und traditionelles Essen im Restaurant.
Die außergewöhnliche Unterkunft ist von April bis November geöffnet und lässt sich am einfachsten mit der Seilbahn erreichen. Der Preis für ein Doppelzimmer inklusive Auf- und Abfahrt, Vollpension, Sternegucken und einer exklusiven Planetariums-Tour kostet 449 Euro.
Die Sichtung von unbekannten Flugobjekten sorgt immer wieder für Furore. Doch anders als sonst besteht an der Existenz dieses „Ufos“ kein Zweifel!
Treehotel in Schweden.
Foto: imago images/Hufton and Crow/VIE
Die schüsselförmige Konstruktion ist zwischen hohen Bäumen in einem abgelegenen Waldstück im hohen Norden Schwedens gelandet, etwa eine Stunde Autofahrt vom Flughafen Luleå entfernt. Auf den ersten Blick wirkt das futuristische Design an diesem einsamen Ort tatsächlich wie von einem anderen Planeten. In Wahrheit wurde die Konstruktion aber nicht von Außerirdischen, sondern von einem Menschen entwickelt: Bertil Harström.
Der berühmte Architekt hat in dem Wald insgesamt 24 futuristische und kuriose Unterkünfte für Übernachtungsgäste konstruiert. Das „Ufo“ ist eines von fünf stylishen Baumhaus-Apartments mit Sauna. Es bietet Platz für fünf Personen.
Treehotel in Schweden.
Foto: imago images/Hufton and Crow/VIE
Besucherinnen und Besucher erklimmen den Eingang über eine elektrisch ausfahrbare Treppe. Der gemütliche und komfortable Innenraum ist mit coolen Möbeln ausgestattet.
Dieses Feriendomizil bei Hollenbek im Südosten von Schleswig-Holstein ist der womöglich abgefahrenste Zug in ganz Deutschland.
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Das „Baumwaggonhotel“ besteht aus drei Zugabteilen mit Bad, Dusche, WC und Frühstücksterrasse für maximal zwölf Übernachtungsgästinnen und ‑gäste. Der irrsinnige Zugnachbau steht krumm und schief auf mehreren Baumstämmen – bis auf die Betten ist nichts, aber auch gar nichts gerade ausgerichtet. Besucherinnen und Besucher fühlen sich nach Angaben des Betreibers, als hätten sie „einen im Tee“. Kinder fühlen sich dagegen wie auf einem lustigem Spielplatz.
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Dabei hat die Idee des „Baumwaggonhotels“ einen tragischen Hintergrund. Im Genehmigungsverfahren für das Gelände stellte sich heraus, dass es dort im Zweiten Weltkrieg ein schweres Zugunglück gab. Ein mit großen Sprengköpfen und mehreren Tankwagen beladener Munitionszug wurde 1945 aus der Luft angegriffen. Die heftige Explosion riss einen 150 Meter langen Krater in die Erde. Die Lokomotive flog etwa 600 Meter weit durch die Luft.
Die Betreiber des Geländes warfen ihre Pläne für ein normales Baumhaus deshalb kurzerhand um und konstruierten einen Nachbau des explodierten Zuges.
Das verrückte „Baumwaggonhotel“ kostet für zwei Personen 144 Euro pro Nacht.
Kein Lärm, kein Handyklingeln, kein Konsumzwang: Wer sich von den Ablenkungen im Alltag wirklich frei machen möchte, findet in der Einsiedelei Eremito in Italien den perfekten Ort zum Abschalten.
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Die spirituelle Einrichtung für Touristinnen und Touristen wurde aus den Ruinen eines 2400 Jahren alten Klosters in einem Tal in Umbrien neu gebaut. Die Zimmer, sogenannte „Celluzze“, sind antiken Mönchszellen nachempfunden. Das wichtigste Ausstattungsmerkmal: Ruhe. Der Geist der Unterkunft lebt von Mystik, Spiritualität und der Suche nach dem Sinn des Lebens und nach Gott. Zwischen den dicken Mauern sollen Gästinnen und Gäste Körper und Geist in Einklang bringen können.
Cooler kann ein Winterurlaub nicht sein: In der Nähe von Innsbruck in Österreich kannst du in echten Iglus übernachten. Schneekünstler haben auf 2000 Metern Höhe im Wintersportort Kühtai ein kreisförmiges Iglu-Dorf erschaffen. Zwölf Iglus bieten Platz für jeweils zwei bis sechs Personen.
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Doch wer will schon ein fertiges Schneehaus, wenn man es auch mit eigenen Händen bauen kann? Die Betreiber bieten dafür Kurse in Inuit-Architektur an und erklären in der Praxis, wie man mit Händen, Schaufeln, Sägen und natürlich jeder Menge Schnee ein eigenes Ferienhäuschen erschafft.
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Tagsüber können Besucherinnen und Besucher zu einer Schlittenfahrt mit Huskys, zu einer Schneeschuh-Wanderung und zu Rodel-Touren aufbrechen. Abends gibt’s ein heißes Käse-Fondue und kühle Drinks an der Schneebar.
Aufwärmen können sich die Iglu-Bewohnerinnen und ‑Bewohner in der dorfeigenen Sauna oder mit Glühwein. Auch die Toiletten und Duschen sind beheizt, befinden sich allerdings in einem eigenen Häuschen. Auf einen Toilettengang solltest du vor dem Schlafengehen deshalb keinesfalls verzichten – sonst droht ein kaltes Erwachen, wenn du aus dem warmen Bett in die frostige Alpennacht hinausmusst.
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Eine Übernachtung gibt es ab 129 Euro pro Person. Aufgrund der Corona-Pandemie wird das Iglu-Dorf Kühtai voraussichtlich erst 2022 wieder öffnen.  
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Meterhoher Beton, Schießscharten, Festungscharakter – das hört sich erst mal nicht nach einem einladenden Ferienhaus an. Auf der britischen Kanalinsel Jersey kannst du aber in genau so einem Turm übernachten. Der „Radio Tower“ in La Corbière an der Westküste der Insel ist ein Stück Geschichte und wurde im Zweiten Weltkrieg von den Nazis erbaut.
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Geschossen wurde aus den Schießscharten aber vermutlich nicht, denn die Kanalinseln waren für die deutschen Truppen eher ein strategischer Punkt. Von dort aus überwachten und lotsten sie ankommende Schiffe, im obersten Stockwerk des Turms befand sich die Funkstation.
Seit 2006 hat der Turm aber eine ganz andere Funktion. Seitdem bietet die Organisation „Jersey Heritage“ den sogenannten „Radio Tower“ nämlich als Ferienhaus an. Schon zuvor wurde an der Spitze des Bauwerks eine gläserne Kuppel errichtet. Diese wurde für die Ferienvermietung mit edlen Möbeln ausgestattet, das Design entspreche dem deutschen Bauhaus-Stil, so die Organisation. 
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Damit sich die Gästinnen und Gäste auch wohlfühlen, wurden die Schießscharten verglast, in den unteren drei Stockwerken wurden jeweils Doppelzimmer und Bäder eingerichtet. Das Highlight bildet der vierte Stock mit seiner rundherum verglasten Kuppel. Hier befinden sich nun die Küche und das Esszimmer des Turms.
Dank der eingebauten Heizung kannst du hier auch im tiefsten Winter den uneingeschränkten Ausblick auf das Meer und den historischen Leuchtturm von La Corbière genießen. Die außergewöhnliche Unterkunft hat allerdings auch ihren Preis: Für sechs Personen zahlst du hier pro Nacht rund 335 Euro.
Viele Menschen träumen von einem Urlaub auf einer einsamen Insel. An der Adria in Kroatien lässt sich der Traum mit wenig Geld erfüllen. Auf Palmen und Sandstrand müssen Reisende allerdings verzichten.
Der Schiffstransfer dauert etwa 30 Minuten. Für die An- und Rückreise solltest du vorsichtshalber einen zusätzlichen Urlaubstag einplanen, weil das Anlegen bei schlechtem Wetter und hohem Wellengang nicht möglich ist.
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Der Leuchtturm Porer (35 Meter hoch) auf der gleichnamigen Insel wurde vor fast 200 Jahren südwestlich des südlichsten Kaps Istriens gebaut. Genau genommen ist es einfach nur ein 80 Meter breiten Felsen etwa 2,5 Kilometer vor der Küste von Premantura. Ein Rundgang dauert deshalb nur wenige Minuten. Doch bei gutem Wetter hat man dafür einen fantastischen Blick auf den Sonnenuntergang.
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Im Leuchtturm gibt es zwei Apartments (42 und 45 Quadratmeter), eines davon (45 Quadratmeter) mit zwei Zweibettzimmern und ein weiteres (42 Quadratmeter) mit einem Zweibettzimmer und einem weiteren Raum mit Etagenbett. Der Preis pro Apartment liegt je nach Saison zwischen 70 und 130 Euro pro Nacht.
Zum Baden eignet sich die Insel nur für erfahrene Schwimmerinnen und Schwimmer. Aufgrund der starken Strömung empfehlen die Betreiber, sich im Wasser nicht weiter als 50 Meter vom Pier zu entfernen. Eine einsame Insel ist Porer übrigens nicht wirklich, da der Leuchtturm von einem Wärter betrieben wird.
Christian Carstens
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