(BUP) Für Klimaschutz und gegen dreckige Kohlekraftwerke protestieren Aktivisten von Greenpeace heute vor dem Bundeskanzleramt in Berlin. Mit einem LKW haben die Umweltschützer zehn Tonnen Kohle vor der Einfahrt des Kanzleramts abgeladen. Mit einem Banner fordern die Aktivisten von der Bundeskanzlerin: „Raus aus der Kohle, Frau Merkel!“ Eine heute veröffentlichte Greenpeace-Bilanz belegt das bisherige Versagen der Kanzlerin beim Schutz des Klimas (http://gpurl.de/VFDHZ). „Merkel verspricht viel beim Klimaschutz und hält bisher wenig“, kritisiert Karsten Smid, Klimaexperte von Greenpeace. „Nur mit einem Ausstieg aus dem schmutzigen Kohlestrom ist das Klimaziel der Bundesregierung bis 2020 noch zu erreichen.“Klima- und Energiepolitik stehen heute im…
(BUP) Die Zustimmung zur Jagd auf Zwergwalen ist in Island laut einer Gallup Meinungsumfrage vom Oktober 2017 auf 45,8 Prozent gefallen und liegt damit erstmals unter 50 Prozent. Seit 2005 gibt der IFAW (International Fund for Animal Welfare) regelmäßig Umfragen in Auftrag.Auch die Zustimmung zum Fang von Finnwalen ist weiter gesunken, so waren in der aktuellen Befragung nur noch 35,4 Prozent dafür, 2016 waren es noch 42 Prozent.„Seit einigen Jahren schwindet in Island die Zustimmung sowohl für den Fang von Zwerg- und Finnwalen. Das ermutigt und bestätigt uns“, erklärt Andreas Dinkelmeyer, Leiter der Walkampagne des IFAW in Deutschland. „Es ist…
(BUP) Eine Mehrheit der Abgeordneten des Europäischen Parlamentes sprach sich heute in Straßburg für ein schrittweises Verbot des Totalherbizids Glyphosat bis 2022 aus, einen Tag vor dem beratenden Ausschuss der EU-Mitgliedstaaten. Heike Moldenhauer, Pestizidexpertin des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlands (BUND), kommentiert: „Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments haben sich heute als Volksvertreter im besten Sinne erwiesen und Glyphosat eine Galgenfrist gesetzt. Ab 2018 soll ein Verbot für die Anwendung in privaten Gärten und auf öffentlichen Plätzen gelten sowie für das Spritzen von Getreide direkt vor der Ernte. Nach fünf Jahren soll endgültig Schluss sein mit dem Glyphosateinsatz in der…
(BUP) "Die künftige Bundesregierung tut gut daran, den Konsens mit den betroffenen Regionen, den Gewerkschaften und den Kraftwerksbetreibern zu suchen, denn: Bereits eine erste Analyse des offensichtlich mit heißer Nadel gestrickten Agora-Gutachtens zeigt, mit wie vielen Rechtsunsicherheiten ein Ausstieg ohne Konsens behaftet wäre: Das Gutachten stützt sich bei der Frage der Amortisationszeit für ein Kraftwerk auf durchschnittliche Herleitungen, wie sie auch für die Verhandlungen zum Atomkonsens herangezogen wurden. Eine solche pauschale Durchschnittsbetrachtung verbietet sich aber, wenn Kraftwerke gegen den Willen der Betreiber stillgelegt werden sollen. In diesem Fall müsste jede Anlage für sich betrachtet werden. Dies gilt umso mehr, als…
(BUP) Umwelt- und Entwicklungsverbände sowie Landeskirchen haben ein Klimaschutz-Sofortprogramm vorgelegt. Es enthält konkrete Maßnahmen, um das Klimaziel bis 2020 zu erreichen und 40 Prozent weniger Treibhausgase als 1990 auszustoßen. Darüber hinaus fordern die zivilgesellschaftlichen Organisationen, jetzt die klimapolitischen Weichen für die Folgejahre richtig zu stellen. Geschieht in den kommenden zwei Jahren nichts, so wird Deutschland seine Ziele um mindestens acht Prozentpunkte verfehlen. Das haben Berechnungen des Bundesumweltministeriums ergeben. Dies wäre ein klimapolitischer Offenbarungseid, mit dem auch die internationale Glaubwürdigkeit Deutschlands endgültig verspielt würde.„Um den Pariser Klimavertrag einzuhalten zu können, muss Deutschland sehr schnell einen steilen CO2-Minderungspfad einschlagen. Mit den physikalischen…
(BUP) Im Herbst wird es Zeit, den Garten winterfit zu machen – und zwar so, dass auch die Tiere etwas davon haben. Der Deutsche Tierschutzbund gibt Tipps, wie man Igeln, Eidechsen oder Wildbienen das Überwintern erleichtert und wie man Wildtiere bei der täglichen Nahrungssuche unterstützen kann. „Akkurat angelegte und aufgeräumte Gärten machen es den Tieren schwer, Nahrung oder einen Unterschlupf zu finden“, erklärt James Brückner, Leiter des Artenschutzreferats beim Deutschen Tierschutzbund. „Wer das Laub dagegen liegen lässt – zumindest auf einigen Haufen – bietet Igeln, Reptilien und Kleintieren, wie Regenwürmern oder Käfern, die anderen als Nahrung dienen, ein Versteck.“ Statt…
(BUP) Die Tombola des Wildkatzendorfes anlässlich seines fünfjährigen Bestehens geht in den Endspurt. Seit Ende Mai konnten Tombola- Lose zu Gunsten der Umweltbildung im Wildkatzendorf erworben werden. Jährlich besuchen viele Schulen, Kindergärten und Familien das Wildkatzendorf, um mehr über Wildkatzen und den Urwald mitten in Deutschland zu erfahren. Daher liegt im Wildkatzendorf ein besonderer Fokus auf der Umweltbildung um die junge Generation für den Natur- und Umweltschutz zu begeistern. Auch Sie können die Umweltbildung des Wildkatzendorfes noch in den letzten zwei Wochen mit dem Kauf eines Tombola- Loses für 1 Euro unterstützen. Die Lose gibt es in der Biokiste Eisenach,…
(BUP) „Wir haben es schon lange angenommen! Nun ist es wissenschaftlich belegt: Fluginsekten, die Hauptnahrung von 91 einheimischen Vogelarten haben bundesweit in den letzten 27 Jahren um 75 Prozent abgenommen. Der Einsatz von Pestiziden ist ein wichtiger Grund dafür“, erklärt Tomas Brückmann von der GRÜNEN LIGA. „Wir fordern deshalb eine drastische Reduktion des Einsatzes von Pestiziden in der Landwirtschaft und ein europaweites Verbot von Neonikotinoiden und Glyphosat“, ergänzt der Umweltschützer. „Beides muss eine wichtige Aufgabe der neu gewählten Bundesregierung werden“.Der Dachverband der Deutschen Avifaunisten (DDA) und NABU berichten von einem Vogelsterben vieler Allerweltvogelarten. Eine Ursache dafür soll die Abnahme von…