(BUP) Brandenburgs Umweltstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt übergab heute einen neuen Beobachtungsturm an der Oderbrücke bei Mescherin der Öffentlichkeit. Der Turm mit Blick über die Oder und in den Staffelder Polder ist im Rahmen eines deutsch-polnischen INTERREG-Projekts des Nationalparks Unteres Odertal und der Stettiner Regionaldirektion für Umwelt innerhalb der Euroregion Pomerania entstanden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 260.000 Euro.Im Beisein von polnischen und deutschen Vertretern aus Regionalpolitik, Wirtschaft, Tourismus und Naturschutz eröffnete Umweltstaatssekretärin Hartwig-Tiedt heute die neue Attraktion im Nationalpark. „Der Turm ist ein schönes und weithin sichtbares Zeichen für die gute deutsch-polnische Zusammenarbeit im grenzüberschreitenden Schutzgebiet Unteres Odertal. Nicht nur…
(BUP) Unter dem Motto „Volle Fahrt voraus? Aber nur mit Rußfilter!‘“ protestierten Umweltschützer am Freitagvormittag auf der Berliner Museumsinsel gegen die andauernde Feinstaubbelastung durch Binnenschiffe in Städten. Wie hoch die lokalen Belastungen sind, konnte mit einem mobilen Partikel-Zählgerät gemessen werden. Bei der Vorbeifahrt einiger filterloser Binnenschiffe zeigte das Gerät eine 15-mal höhere Konzentration von Feinstaubpartikeln verglichen zu den lokalen Normalwerten an. Zu der Aktion hatten die in der Kampagne ‘Rußfrei fürs Klima‘ vertretenen Verbände BUND, NABU, VCD und DUH aufgerufen.„Jeder Autofahrer braucht einen Rußfilter in seinem Pkw, um in die Umweltzonen der deutschen Städte einzufahren. Dagegen haben Binnenschiffe ohne Rußfilter…
(BUP) Mit Genugtuung kommentiert der SPD-Umweltexperte Florian von Brunn die Entscheidung von Landrat Kalb und des Bamberger Kreistages, den fränkischen Steigerwald zum Weltkulturerbe anzumelden: „Unser Einsatz hat sich gelohnt. Die massiven Bemühungen der Staatsregierung wider den Naturschutz und den Willen der Bevölkerung sind gescheitert.“ Bereits 2009 hatte die SPD-Landtagsfraktion beantragt, eine Machbarkeitsstudie zu einem Nationalpark durchführen zu lassen.Im April 2014 wies der damalige Landrat Günther Denzler schließlich das Naturschutzgebiet "Der Hohe Buchene Wald", ein einmaliges Waldareal mit teilweise über 300 Jahre alten Buchen, im Nordwesten der Steigerwald-Gemeinde Ebrach aus. Trotz der offenkundigen Vorteile für die Natur und den Tourismus forderte…
(BUP) Der agrarpolitische Specher der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Krüger, begrüßt die Vorgehensweise des Agrarministeriums, nach TV-Berichten über möglicherweise rechtswidrige Ferkeltötungen alle betroffenen Akteure an einen Tisch zu holen, um nach schnellen und problemorientierten Lösungen zu suchen.In der dazu gestern (24.7.2014) stattgefundenen Beratung im Agrarministerium wurde noch einmal klargestellt, dass die Tierhalter für die Einhaltung des Tierschutzgesetzes verantwortlich sind. Sogenannte überzählige Ferkel, welche überlebensfähig sind, dürfen demnach nicht getötet werden. Die Tötung von stark untergewichtigen und missgebildeten Ferkeln muss so erfolgen, dass die Tiere kein unnötiges Leid und unnötige Schmerzen erfahren. Ein Merkblatt und ein Erlass sollen noch einmal konkretisieren, welche Verfahren…
(BUP) Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Umweltminister Marcel Huber waren in den Landkreisen Erding und Freising bei einer Hochwasserschutzübung vor Ort. Oberbayern - Minister besuchen Hochwasserübung by München TV via Videovalis
(BUP) „Derzeit befinden wir uns mittendrin in der Klimakrise – unterschiedliche Faktoren spielen eine Rolle dafür, dass durch die globale Erwärmung immer weniger natürlicher Lebensraum erhalten bleibt und zudem auch durch Umweltkatastrophen zerstört wird. Schuld daran sind unter anderem auch die durch Braunkohleabbau verursachten CO2-Emissionen, deren größte europäische Quelle direkt vor unserer Haustür im rheinischen Braunkohlerevier zu finden ist.“ Ursprünglich sollte das Klimacamp in Borschemich direkt am Tagebau Garzweiler stattfinden – eines der Dörfer, das für die von RWE geplante Ausweitung des rheinischen Braunkohlereviers weichen soll. Zahlreiche Dörfer sind bereits umgesiedelt worden, andere – wie auch Borschemich – befinden sich…
(BUP) Deutschland verfügt über verschiedenartige Kulturlandschaften, die entsprechend der gesellschaftlichen und nutzungsbedingten Rahmenbedingungen schon immer Veränderungen unterlagen. Die Energiewende, der Klimawandel und die demografische Entwicklung sind momentan wesentliche Treiber, die dafür verantwortlich sind, dass sich Landschaften immer stärker und schneller verändern. Eine vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gemeinsam herausgegebene Broschüre zeigt auf, wie sich Kulturlandschaften in der Vergangenheit gewandelt haben, welche Trends sich abzeichnen und welche Möglichkeiten Raum- und Landschaftsplaner haben, die Veränderungen naturverträglich und vorausschauend zu steuern.Die BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel sieht im Landschaftswandel eine große Herausforderung: „Unsere Kulturlandschaften sind…
(BUP) Der FDP-Fraktionsvize Stefan Birkner kritisiert die rot-grüne Ablehnung von Transparenz bezüglich der künftigen Offenhaltung Gorlebens. „SPD und Grüne genügen einmal mehr nicht den eigenen Ansprüchen", sagte Birkner nach der heutigen Abstimmung zu einem FDP-Antrag im Landtag. Der Antrag fordert eine größtmögliche Transparenz in Bezug auf die vom Bund untersuchten verschiedenen Varianten für den künftigen Offenhaltungsbetrieb. "Wer die neue Standortauswahl ergebnisoffen und glaubwürdig gestalten will, muss auch im Hinblick auf die künftige Offenhaltung des Erkundungsbergwerks in Gorleben maximale Transparenz sicherstellen. Rot-Grün verweigert sich dem und nährt damit das Misstrauen, dass es eben nicht um eine verantwortungsvolle Standortsuche geht, sondern nur…
(BUP) Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Frank Oesterhelweg, hat die Hochwasserschutz-Politik der rot-grünen Landesregierung kritisiert. „Die Landesregierung hat aus dem dramatischen Hochwasser des vergangenen Jahres offenbar wenig gelernt. Ein landesweites Schutzkonzept, das alle Kommunen einbindet, sucht man bei Rot-Grün vergebens", sagte Oesterhelweg mit Blick auf eine entsprechende Große Anfrage der CDU-Fraktion, die heute im Landtag diskutiert worden ist.So spreche sich die Landesregierung zwar für einen flussgebietsbezogenen Hochwasserschutz, von der Quelle bis zu Mündung, aus - für die notwendige Rechtsgrundlage sorge sie aber nicht. Dasselbe gelte für den fairen Interessenausgleich zwischen Gewässer-Anliegern an Mittel- und Unterlauf. „Den Kommunen lediglich zuzurufen, die…
(BUP) Schneller und einfacher können die Bosener Obst- und Gartenbauer in dieser Saison ihren Apfelsaft produzieren. Eine neue leistungsstärkere Einbandpresse löst die alte Packpresse ab. Die Äpfel werden künftig direkt aus dem Silo über ein Förderband in die Waschanlage und die Presse befördert. Gefördert wird die Investition vom Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.„Die Obst- und Gartenbauvereine sind für die Pflege unserer Kulturlandschaft ein unverzichtbarer Partner. Zur Landschaftspflege, der sie sich verschrieben haben, gehört auch die Verwertung von Obst, das auf unseren Wiesen wächst, und die Weiterverarbeitung zu hochwertigen Produkten. Denn damit lenken die Vereine den Blick auch auf die Streuobstwiesen,…
(BUP) Der FDP-Umweltpolitiker Gero Hocker kritisiert die Kürzungen der rot-grünen Landesregierung beim Hochwasserschutz. Während unter FDP-Umweltminister Stefan Birkner 2012 noch insgesamt 23 Millionen Euro in den Hochwasserschutz in Niedersachsen veranschlagt wurden, seien es in diesem Jahr unter Umweltminister Stefan Wenzel nur noch 16,38 Millionen Euro. „Das ist fast ein Drittel weniger – und das, obwohl sie davon ausgehen, dass es mehr Hochwasserereignisse geben wird. Das ist verantwortungslos gegenüber den Menschen hinter den Deichen“, sagte Hocker.Der FDP-Abgeordnete machte deutlich, dass das Geld für den Hochwasserschutz durchaus vorhanden sei. Allerdings werde dieses Geld stattdessen etwa in die sogenannte Klimaschutzagentur gesteckt. „Die erklärt…
(BUP) Rico Gebhardt, Fraktions- und Landesvorsitzender der sächsischen LINKEN, hat heute Greenpeace auf einen Brief geantwortet, in dem die Umweltschutzorganisation die Mitglieder des Landesverbandes DIE LINKE Sachsen zur Teilnahme an der „Anti-Kohle-Kette“ auffordert. „Es sind bereits zahlreiche Mitglieder auch der sächsischen LINKEN entschlossen, sich an dieser von zehn gesellschaftlichen Organisationen getragenen Aktion zu beteiligen“, schreibt Gebhardt und verweist zudem auf jüngste parlamentarische Aktivitäten seiner Fraktion in Richtung Zukunft ohne Braunkohle: „Die Linksfraktion im Sächsischen Landtag hat mit ihrem letzten Antrag dieser Legislaturperiode, ,Forschungsprogramm für einen Strukturwandel in der Lausitz‘ in der letzten Sitzung vor der Sommerpause (Parlaments-Drucksache 5/14651) klar gemacht,…
(BUP) Der FDP-Umweltpolitiker Gero Hocker fordert eine angemessene Entschädigung für Haus- und Grundstückseigentümer sowie Landwirte für die Lasten der Energiewende. „Trassen ohne Kompensation für die Grundstückseigentümer ist Beschlagnahme und Zwangskonfiszierung – mit anderen Worten: Raub. Unser Rechtsstaat darf das nicht hinnehmen“, sagte Hocker am Donnerstag im Landtag. Mittlerweile bedrohe die Energiewende die Existenz vieler Menschen, da ihr Wohneigentum als Altersvorsorge bedroht ist. Für Landwirte bedeute darüber hinaus der Trassenverlauf eine Minderung der regelmäßigen Nutzung des Produktionsfaktors Boden. Deshalb sei es auch nicht mit einer einmaligen Ausgleichszahlung getan, betonte Hocker. „Die Quadratmeter, auf denen die Trasse verlaufen soll, fehlen ja nicht…
(BUP) Der naturschutzpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Friedrich Bullinger, hat die Naturschutzstrategie der grün-roten Landesregierung als „verspätet und unausgegoren“ bewertet. Bullinger schloss sich damit der Kritik des Naturschutzbundes Deutschlands (NABU) an, wonach Grün-Rot nicht weniger als eine halbe Legislaturperiode gebraucht habe, um die bereits im Koalitionsvertrag angekündigte Naturschutzstrategie vorzulegen. „Dieses Schneckentempo zieht sich bei Ihnen quer durch das ganze Thema: Die seit langem angekündigte Streuobstkonzeption liegt noch immer nicht vor und die Moorschutzkonzeption soll nach letzten Auskünften noch bis 2015 warten.“ Bullinger erklärte, die Landesregierung habe sich beim Naturschutz mit teuren Prestigeprojekten verzettelt: „Sie stecken 89 zum Teil hoch besoldete…
(BUP) Der neue Dienstwagen von Wirtschaftsministerin Eveline Lemke, ein Opel Insignia 2.0 CDTI ecoFLEX, hat einen Emissionswert von nur 98 Gramm je Kilometer (g/km) und liegt damit in der CO2-Effizienzklasse „A+“. Dies ist die bestmögliche Kategorie, die ein Fahrzeug erreichen kann. Die ecoFLEX-Spritsparmotoren sorgen außerdem für einen sehr geringen Dieselverbrauch von durchschnittlich nur 3,7 Liter pro 100 Kilometer (l/km). Die Start-Stopp-Automatik schont das Klima und sorgt für einen geringeren Lärmpegel im Straßenverkehr.„Der neue Dienstwagen ist ein weiterer Schritt, um die Fahrzeugflotte des Ministeriums noch klimafreundlicher zu machen. Wir möchten verstärkt klima- und umweltschonende Technologien im Alltag nutzen. Generelles Ziel des…