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CDU-Landtagsabgeordnete Klaus Burger MdL und Karl Rombach MdL: „Wir wollen keinen Zweiklassen-Tierschutz – Landesregierung muss die Probleme auch angehen“

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(BUP) „Schon seit einigen Jahren sind immer wieder Angriffe von Raben auf Lämmer zu verzeichnen, wobei nicht selten die Lämmer diesen zum Opfer fielen und dadurch auch den Schäfern ein erheblicher Schaden zugefügt wurde. Leider ruht sich die Landesregierung in dieser Sache zu sehr auf Regelungen, die außerhalb der Kompetenz des Landes Baden-Württemberg liegen, aus“, sagten die CDU-Landtags-abgeordneten der Landkreise Sigmaringen und Villingen-Schwenningen, Klaus Burger MdL und Karl Rombach MdL, am Montag (28. Juli)  zur Stellungnahme der Landesregierung auf ihre Anfrage 15/5248.

„Wir sind es unseren Schafhaltern aus Tierschutzgründen und auch zur Vermeidung von wirtschaftlichen Nachteilen schuldig, in der Sache tätig zu werden“, so Burger. Der Landesregierung seien zwar die Fälle von Pickverletzungen oder Todesfälle von Lämmern bekannt, unternommen wurde dagegen allerdings noch nichts. Es sei vorgesehen, noch im Jahr 2014 eine Untersuchung zum Verhalten von Kolkraben gegenüber Schafen in Auftrag zu geben. Zudem wolle die Landesregierung Untersuchungen zur Bestandsentwicklung von Raben anstellen und ,Pickmuster‘ begünstigende Haltungsformen herausarbeiten, um dann Handlungsempfehlungen auszusprechen. „Wir begrüßen es ja zunächst, dass diese Untersuchungen nun in Aussicht gestellt werden, allerdings stellt sich die Frage, warum dies nicht schon früher geschehen ist“, gibt Rombach zu bedenken.

Bereits im Jahre 2012 war über zwei Anfragen der CDU-Fraktion auf die Missstände hingewiesen worden. „Passiert ist allerdings nichts“, so Rombach, der wie sein Kollege Burger hofft, dass sich dies nun ändert und die Landesregierung Wort hält. Es müsse das Ziel sein, eine momentan vorherrschende Art von ,Zweiklassen-Tierschutz‘ in einen Tierschutz, der von gleichen Bedingungen geprägt ist, umzuwandeln, um Missständen, wie sie wie hier bei Rabenvögeln und Lämmern zu Grunde liegen, entgegen zu treten. „Wir werden die weiteren Maßnahmen und vor allem die angekündigten Untersuchungen wohlwollend aber kritisch verfolgen und im Sinne der Betroffenen handeln“, so die CDU-Abgeordneten abschließend.

Thomas Oeben
Stellv. Pressesprecher CDU-Landtagsfraktion
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