(BUP) Angesichts der globalen Begrenztheit natürlicher Ressourcen muss auch Deutschland seinen Ressourcenverbrauch eindämmen: „Wir stehen vor der Herausforderung, mit weniger Rohstoffeinsatz und weniger Eingriffen in die Natur mehr Wohlstand zu erreichen. Das hilft nicht nur der Umwelt, sondern bringt auch direkte wirtschaftliche Vorteile“, betonte Umweltministerin Barbara Hendricks heute zum Auftakt einer dreitägigen Konferenz des Umweltbundesamtes (UBA) zum Ressourcenschutz. UBA-Präsidentin Maria Krautzberger ergänzte: „Im verarbeitenden Gewerbe entfallen schon heute rund 45 Prozent der Kosten auf Materialkosten, nur zwei Prozent auf Energie und unter 20 Prozent auf Personal. Wenn die Rohstoffpreise weiter in die Höhe schnellen, wird dieser Anteil steigen. Hersteller haben…
(BUP) Ein Laserstrahl schießt vom höchsten Punkt Deutschlands 20 Kilometer in die Wolkendecke. Mit solchen hochmodernen Projekten liefert die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus (UFS) seit 15 Jahren wichtige Erkenntnisse für die Höhen- und Klimaforschung in Bayern. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute auf der Zugspitze. "Die Erforschung des Klimawandels ist ein wesentlicher Eckpfeiler der bayerischen Umweltpolitik. Gute wissenschaftliche Erkenntnisse sind das Fundament für regionale Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel. Mit der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus sind wir vor 15 Jahren in eine neue Dimensionen der Klimaforschung vorgestoßen. Dank modernster Labore und engagierter Wissenschaftler kommen vom Gipfel der Forschung wichtige Impulse für die internationale…
(BUP) Die Zukunft des Biosphärenreservats Rhön ist gesichert, die Erweiterung seit Anfang November rechtsverbindlich. Darauf wies die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in München hin: "Das Biosphärenreservat Rhön ist ein Aushängeschild für den Naturschutz in Bayern. Viele vom Aussterben bedrohte Vogelarten wie Birkhuhn oder Schwarzstorch haben hier ihren Lebensraum. Auch Öko-Tourismus und Bildung für nachhaltige Entwicklung werden im Biosphärenreservat groß geschrieben. Ich freue mich, dass die Erweiterung des Biosphärenreservats jetzt abgeschlossen ist. Ich bin überzeugt, dass die Region dadurch weiter an Attraktivität gewinnt. Die Erweiterung ist eine großartige Gemeinschaftsleistung von Kommunen, Bund und Freistaat sowie den sehr engagierten Menschen vor…
(BUP) Die FREIE WÄHLER Fraktion fordert die CSU im Bayerischen Landtag auf, von einer Verabschiedung der umstrittenen 10H-Abstandsregelung für Windenergieanlagen abzusehen. Thorsten Glauber, stellvertretender Vorsitzender und energiepolitischer Fraktionssprecher, sagte, die Staatsregierung wolle mit ihrem Energiedialog einen Prozess beginnen, dessen Ergebnisse in ihr lange überfälliges Energiekonzept einfließen sollten. „Dieser Energiedialog wird jedoch zur Farce, wenn die CSU im Landtag mit der 10H-Regelung zwischenzeitlich Fakten schafft.“Wirtschaftsministerin Aigner werbe für bezahlbare Energiepreise, deshalb mache es keinen Sinn, ausgerechnet die billigste unter allen Erneuerbaren Energien derart zu beschränken. „Bei der Umsetzung der Energiewende haben andere Bundesländer Bayern längst den Rang abgelaufen: In Schleswig-Holstein beträgt…
(BUP) Die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion sieht sich durch die neuerlichen Änderungen von Endpunkten der geplanten HGÜ-Stromleitungen in ihrer Haltung bestätigt, dass die Trassen keineswegs „alternativlos“ sind. Dazu der stellvertretende Vorsitzende und energiepolitische Sprecher der FREIEN WÄHLER im Bayerischen Landtag, Thorsten Glauber: „Erst hieß es, die Leitungen müssten zwingend im sachsen-anhaltinischen Bad Lauchstädt beginnen, dann war ein Trassenbeginn an der Ostsee im Gespräch. Jetzt ist der Startpunkt plötzlich nördlich von Magdeburg vorgesehen. Das alles zeigt, dass die Pläne völlig unausgegoren sind.“Die FREIEN WÄHLER bezweifeln nach wie vor die Notwendigkeit der umstrittenen HGÜ-Stromleitungen. Diese sollen im Jahr 2022 in Betrieb gehen. Die…
(BUP) „Die Bayerische Staatsregierung hatte seit dem Reaktorunfall in Fukushima und dem von der Bundesregierung verkündeten Atomausstieg drei Jahre Zeit, die Energiewende anzugehen. Drei Jahre lang ist nichts passiert. Und jetzt sollen in einem dreimonatigen Energiedialog maßgebliche Erkenntnisse zu unserer Energiezukunft gewonnen werden – rein theoretisch, von einer Umsetzung ist da überhaupt noch keine Rede. Mit Verlaub, das kommt viel zu spät!“Für Thorsten Glauber, den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden und energiepolitischen Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion hätte die Bayerische Staatsregierung den Bürgerdialog unmittelbar nach dem atomaren Super-GAU von Fuku¬shima im Frühjahr 2011 beginnen müssen. Denn der Landtag hatte in der daraufhin eingesetzten…
(BUP) Energiepolitische Sprecherin Kohnen: Mit Verabschiedung der 10-H-Regel in der nächsten Woche kann beim Dialog nicht von Ergebnisoffenheit gesprochen werden. Die energiepolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Natascha Kohnen kritisiert zu Beginn des Energiedialogs der Wirtschaftsministerin scharf, dass die Windkraft in Bayern kaum eine Woche später durch das umstrittene 10-H-Gesetz großflächig verhindert werden soll. "Das lässt natürlich die Frage zu, ob es sich bei dem groß angekündigten Dialog um nicht mehr als eine Showveranstaltung handelt", so Kohnen. Die SPD-Energieexpertin weist darauf hin, dass Ministerin Aigner ursprünglich von einem "ergebnisoffenen Prozess" gesprochen hatte. "Das ist einfach nicht mehr der Fall, wenn die 10-H-Regel,…
(BUP) Nachfrage boomt, Produktion stagniert – auch in Bayern werden zu wenige Bio-Lebensmittel produziert. Um die Umstellung auf Ökolandbau attraktiver zu machen, wird Agrarminister Helmut Brunner die Förderbedingungen für Bio-Landwirte ab dem kommenden Jahr deutlich verbessern. So soll etwa die jährliche Prämie, die ökologisch wirtschaftende Bauern aus dem Bayerischen Kulturlandschaftsprogramm erhalten, von derzeit 200 auf 273 Euro pro Hektar steigen. Das hat Brunner in München mitgeteilt. Bayern ist damit das einzige Bundesland, das den kürzlich vom Bund erweiterten Förderrahmen vollständig ausschöpft. „Die Anhebung der Prämien soll der Ökoproduktion im Freistaat neuen Schwung verleihen“, sagte der Minister. Schließlich sei man bei…
(BUP) Die Grünen im Bayerischen Landtag begrüßen die beschlossene Erhöhung der Bioprämie, die sie bereits in einem Dringlichkeitsantrag im Juli gefordert hatten. „Die ökologische Landwirtschaft muss optimal gefördert werden, nicht nur, um umstellungswillige Betriebe zu unterstützen, auch weil Ökolandbau den Grundwasserschutz sichert – das hat sich schon beim Münchner Trinkwasser bewährt“, erklärt die agrarpolitische Sprecherin Gisela Sengl. „Die konventionelle Landwirtschaft, die intensiven Ackerbaubetriebe und die Schweine- und Geflügelmastbetriebe verursachen vor allem dieNitratbelastung im Grundwasser.“ Die Landtags-Grünen fordern deshalb eine Verschärfung der Düngeverordnung durch eine verbindliche Hoftorbilanz: „Das heißt, alles was an Stickstoff über den Dünger oder das Futter zugekauft wird,…
(BUP) Der in Kopenhagen vorgelegte neue Weltklimabericht zeigt erneut ganz deutlich: Der Klimawandel ist vom Menschen verursacht. Dazu betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in München: "Klimaschutz geht alle an. Jede Region trägt Verantwortung für die Zukunft unseres Planeten. Wir müssen Schritt für Schritt alle klimaschädlichen Chemikalien reduzieren. Neben CO2 nehmen wir jetzt F-Gase in den Blick: F-Gase sind bis zu 23.000-Mal schädlicher für das Klima als CO2. Ihr Ausstoß hat seit 1990 weltweit ungebremst zugenommen. Wir müssen jetzt aktiv werden und sie so weit wie möglich ersetzen." Im Zentrum eines neuen Forschungsprojekts des Bayerischen Umweltministeriums stehen daher diese…
(BUP) Der Erhalt der Artenvielfalt ist ein bedeutender Schwerpunkt der bayerischen Umweltpolitik. Das unterstrich die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute bei einem Ortstermin in der Gemeinde Eitting. "Bayern ist besonders artenreich. Nur mit vereinten Kräften können wir die biologische Vielfalt im Freistaat erhalten. Einen wichtigen Beitrag leisten die Landwirte im Vertragsnaturschutzprogramm. Das entschlossene Engagement der Landwirte vor Ort ist ein entscheidender Schritt für den Naturschutz und den Erhalt unserer charakteristischen bayerischen Heimat", so Scharf. Ein besonders gelungenes Beispiel für die gute Zusammenarbeit ist das Naturschutzgebiet Viehlaßmoos im Erdinger Moos. Hier werden rund 30 Hektar im Rahmen des Vertragsnaturschutzprogramms gepflegt, das…
(BUP) „Better City, Better Life“ – unter diesem Motto findet erstmals der „World Cities Day“ von UN-Habitat, dem Weltsiedlungs-Programm der Vereinten Nationen, statt. Der 31. Oktober soll damit jährlich auf die Herausforderungen und Chancen der Entwicklung unserer Städte im Zeitalter der Urbanisierung hinweisen. Erster Gastgeber der Kampagne ist dieses Jahr Shanghai, in den kommenden Jahren gefolgt von anderen Städten.Umwelt- und Bauministerin Barbara Hendricks: „Die globale Urbanisierung nachhaltig und sozial ausgewogen zu gestalten – das muss unser Anspruch sein. Deshalb unterstütze ich den Ansatz von UN-Habitat, das Thema oben auf die Agenda zu setzen. Deutschland wird sich mit den Erfahrungen aus…
(BUP) Einzigartige Landschaften, faszinierende Tier- und Pflanzenwelten – das ist Bayern. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf zum Abschluss von Deutschlands größter Umweltbildungsaktion, der BayernTour Natur. "BayernTour Natur bedeutet Naturschätze zum Anfassen. Sie bringt den Menschen im Freistaat ihre einzigartige Umwelt näher. Rund 70.000 Kinder und Erwachsene nutzten von April bis Oktober das Angebot, unter sachkundiger Führung mehr über die Naturvielfalt vor der eigenen Haustüre zu erfahren", so Scharf. Damit ist der Erfolg der BayernTour Natur auch im 14. Jahr ungebrochen. Unter dem Motto 'Natur erleben und verstehen' informierten gut 1.000 Veranstalter über die Vielfalt an Lebensräumen, sowie Pflanzen-…
(BUP) Vier Tage nach ihrer Regierungserklärung zur Energiepolitik in Bayern hat Wirtschaftsministerin Ilse Aigner heute auf der Consumenta in Nürnberg offiziell die Messetour ,Energie für Bayern: sicher, bezahlbar, sauber‘ eröffnet. In Ihrer Auftaktrede vor Messebesuchern und Medienvertretern lud sie alle Mitbürgerinnen und -bürger dazu ein, sich am angekündigten Energiedialog zu beteiligen, den die Staatsregierung am 3. November 2014 offiziell startet. Auf einem Rundgang über den Messestand des Bayerischen Wirtschaftsministeriums wies sie auf die zahlreichen ,Gestalter der Energiewende‘ im Freistaat hin sowie auf Forschungsprojekte rund um zuverlässige Speichertechnologien. Die Ministerin erklärte zudem, wie die Messetour und ihr politisches Programm zusammenhängen: •…
(BUP) Zum bundesweiten Schutz der Menschen vor Hochwasser ist auch das Engagement des Bundes erforderlich. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf nach der Umweltministerkonferenz in Heidelberg: "Der heutige Beschluss ist ein starkes Signal. Die Länder sind sich einig: Bund und Länder müssen den Hochwasserschutz gemeinsam voranbringen. Jeder investierte Euro vermeidet sieben Euro Schäden. Es ist ein großer Erfolg für Bayern, dass die Vorhaben des Nationalen Hochwasserschutzprogramms im Binnenland zukünftig genauso gefördert werden sollen wie der Küstenschutz: mit 70 Prozent pro Maßnahme. Ich begrüße es, dass der Bund dafür in einem ersten Schritt rund 1,2 Milliarden Euro einsetzen wird. Dabei…