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(BUP) Die Anpassung an die Folgen des Klimawandels ist eine zentrale Zukunftsaufgabe auch für die bayerischen Unternehmen. Das unterstrich die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in München. "Bayerns Unternehmen sollen klimafit werden. Der Klimawandel ist Fakt und macht auch vor unseren Toren nicht halt. In vielen Unternehmen spielt das Thema bereits heute eine große Rolle und wirkt sich auf langfristige Geschäftsstrategien aus. Ein Manager für die Anpassung an den Klimawandel kann dabei wichtige Impulse geben und das eigene Unternehmen fit für die Zukunft machen", so Scharf. Um die bayerische Wirtschaft bei diesem Zukunftsthema zu unterstützen, hat das Bayerische Umweltministerium die…
(BUP) SPD-Abgeordneter Herbert Kränzlein moniert mangelnde Kenntnis des Umweltministeriums über Zustand der Wasser- und Abwasserrohre. Die Sanierung der Wasser- und Abwassersysteme in Bayern ist ein lebenswichtiges Thema. Doch die Bayerische Staatsregierung lässt es sträflich schleifen, wie der SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Herbert Kränzlein mit einer parlamentarischen Anfrage herausgefunden hat. So ist dem Umweltministerium nicht bekannt, wie hoch der Anteil der zu sanierenden Wasserrohre überhaupt ist. Kränzlein ist fassungslos: „Das ist ein Offenbarungseid für die Staatsregierung. Es geht hier um eine der wichtigsten Infrastrukturen des Freistaates. Sauberes Trinkwasser und der Schutz des Grundwassers vor Verunreinigungen sind elementare Aufgaben. Ohne Informationen über den aktuellen…
(BUP) Bayerns naturnahe Flussauen sind Hotspots der Biodiversität. Mit ihrem natürlichen Wechsel von Trockenheit und Flut zählen Auen zu den artenreichsten Lebensräumen in ganz Mitteleuropa. Ziel des Auen-Programms Bayern ist deshalb der dauerhafte Schutz aller intakten Auen sowie ihre Entwicklung. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute bei der Eröffnung der 5. Bayerischen Auen-Konferenz in Bad Aibling. Scharf: "Vom Schutz der Auen profitieren Mensch und Natur. Unsere bayerischen Flussauen sind eine moderne Arche Noah: Hier leben Tiere und Pflanzen, die es sonst kaum mehr gibt. Mit unserem bayerischen Auen-Programm schützen wir diese großartigen Landschaften. Auen haben große Bedeutung für…
(BUP) Das alarmierende Insektensterben in Bayern beschäftigt auf Antrag der SPD-Fraktion am Donnerstag den Umweltausschuss des Landtags. Der Umweltpolitiker Florian von Brunn verlangt Sofortmaßnahmen, wie ein Verbot von Pestiziden im privaten Gartenbau und eine erhebliche Reduzierung von Schädlingsbekämpfungsmitteln in der Landwirtschaft: „Eine Studie des Umweltbundesamtes geht davon aus, dass eine Reduzierung um bis zu 50 Prozent ohne gravierende Ertragseinbußen möglich wäre. Wir können nicht viele Jahre darauf warten, bis weitere wissenschaftliche Studien Detailergebnisse zeigen. Wer jetzt zögert, muss damit rechnen, dass es für eine Rettung der heimischen Insekten zu spät sein wird. Wir müssen ihr Aussterben jetzt verhindern.“Im Oktober wurde…
(BUP) Ein nachhaltiger Umgang mit wertvollen Rohstoffen ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute anlässlich der Veröffentlichung einer neuen Broschüre zum Thema Baustoffrecycling. "Ressourcenschonung ist ein zentraler Wettbewerbs- und Standortfaktor im 21. Jahrhundert. Das Wirtschaftswachstum muss langfristig vom Ressourcenverbrauch entkoppelt werden. Ein funktionierender Markt für Recycling-Baustoffe ist ein wichtiger Baustein für die Bauwirtschaft von morgen. Mit der neuen Broschüre geben wir den Beteiligten eine wertvolle Arbeitshilfe an die Hand, wie durch intelligente Verwendung von recyceltem Material Geld und Ressourcen gespart werden können", so Scharf. Mit der neuen Broschüre erhalten Gemeinden, sonstige Bauherren…
(BUP) In der Landeshauptstadt haben heute zahlreiche Bergbauern für einen besseren Schutz vor Wölfen demonstriert – und stoßen damit ins gleiche Horn wie die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, die schon lange den hohen Schutzstatus von Wölfen kritisiert. „Wölfe sind nicht mehr vom Aussterben bedroht, deshalb ist der jetzige strenge Schutzstatus des Wolfs auch nicht mehr zeitgemäß“, betont der Fraktionsvorsitzende Hubert Aiwanger. „Der Schutzstatus des Wolfs muss von Anhang 4 in Anhang 5 der FFH-Richtlinie geändert werden, wodurch seine Bejagung erleichtert wird. Wolf und Bergweide sind unvereinbar – wir müssen uns für eines entscheiden.“ Dr. Leopold Herz, agrarpolitischer Fraktionssprecher, ergänzt: „Immer mehr…
(BUP) Das Imkern liegt in Bayern im Trend: Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München mitteilte, sind in den vergangenen fünf Jahren 4 000 neue Imkerinnen und Imker in die Bienenhaltung eingestiegen. Damit ist die Anzahl der aktiven Imker auf rund 35 000 angewachsen, das sind so viele wie in keinem anderen Bundesland. Aufgrund des guten Wetters in diesem Sommer hat im Schnitt jedes der von ihnen betreuten rund 300 000 Bienenvölker 27 Kilo Honig eingebracht. Die Ober- und Niederbayern lagen mit 21 und 22 Kilo etwas darunter, Spitzenreiter sind in diesem Jahr die Oberpfälzer Imker mit 41 Kilo pro Bienenvolk.…
(BUP) AKW-Betreiber wollen fehlerhafte Brennstäbe nicht austauschen - Bevölkerung wurde wieder einmal nicht informiert. Der SPD-Politiker Herbert Woerlein fordert die sofortige Abschaltung des Atomkraftwerks in Grundremmingen. Anlass sind fehlerhafte Brennelemente, die nicht ausgetauscht werden sollen. "Ich verstehe nicht, wie man so verantwortungslos mit der Sicherheit der Bevölkerung umgehen kann!", kritisiert der Augsburger SPD-Abgeordnete im Bayerischen Landtag. "Es ist zudem mal wieder typisch, dass die Öffentlichkeit nicht informiert wird und der Fall erst durch die Presse publik wurde. Die Betreiber von Grundremmingen haben offensichtlich aus den Skandalen der letzten Jahre nichts gelernt und bleiben ihrem alten Muster treu: Verschweigen und mauern."…
(BUP) „Im Atomkraftwerk Gundremmingen sind fehlerhafte Brennelemente im Einsatz und der Betreiber RWE lässt die Reaktoren einfach weiterlaufen“, sagt der energiepolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Martin Stümpfig, und verweist auf einen Bericht des Schweizer Fernsehens. Offenbar sind beim Hersteller der Brennelemente, einem französischen Werk der Firma AREVA, über Jahre hinweg immer wieder Fehler bei der Qualitätssicherung vorgekommen. Dort hergestellte fehlerhafte Hüllrohre wurden nicht aussortiert, sondern zur Weiterverarbeitung zur Brennelemente-Herstellung nach Lingen geschickt. Solche fehlerhaften Brennelemente wurden dann unter anderem zum Schweizer Siedewasserreaktor Leibstadt und nach Gundremmingen geliefert. „Im AKW Leibstadt wurden die mangelhaften Brennelemente ausgetauscht und frisch angelieferte Brennelemente mit dem…
(BUP) Immer mehr Kommunen und Unternehmen in Bayern machen mobil gegen die Flut von Coffee-to-go-Bechern. Sie setzen auf Mehrweg und befüllen mitgebrachte Tassen und Becher der Kunden oder bieten sogar eigene Mehrwegbecher an. Das ist eine Erkenntnis des 3. Runden Tisches im Bayerischen Umweltministerium zur Reduzierung der Einwegbecher. Mit Blick auf die laufende Europäische Woche der Abfallvermeidung zog die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute eine optimistische Bilanz: "Fast 3 Milliarden Coffee-to-go-Becher verbrauchen die Deutschen pro Jahr. Wir wollen den riesigen Berg von Einwegbechern in Bayerns Städten abbauen. Coffee-to-go im Mehrwegbecher soll selbstverständlich werden. Das steigende Interesse an unserem Runden Tisch…
(BUP) Ungewohnt scharf haben heute die geladenen Verbände im Landtagswirtschaftsausschuss die 10H-Abstandsregel für Windräder kritisiert – und schlagen damit in dieselbe Kerbe wie die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, die schon lange die Abschaffung der praxisuntauglichen Regelung fordert. „10H ist das Aus für die Windkraft in Bayern, daran dürfte jetzt auch bei den Christsozialen kein Zweifel mehr bestehen“, kommentiert Thorsten Glauber, stellvertretender Vorsitzender und Energieexperte der Fraktion. Er erwarte von der Staatsregierung, dass sie die Beiträge und Stellungnahmen der Experten endlich ernst nehme: „Hoffentlich war das heute keine Show-Veranstaltung der Landtags-CSU.“ Glauber fordert die Staatsregierung auf, sich zeitnah mit allen Beteiligten an…
(BUP) Ultrafeinstaub dringt tief in die Lunge ein, kann sich im gesamten Körper verteilen und die Zellen schädigen. Deshalb steht für Benno Zierer, umweltpolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion fest: „Wir brauchen Grenzwerte zum Schutz der Bevölkerung vor Ultrafeinstaub.“ Für ihn ist das die entscheidende Erkenntnis aus der Expertenanhörung „Feinstaub und Ultrafeinstaub – Ursachen und Gesundheitsrisiken“ im Landtag. Für größere Staubpartikel mit 10 und 2,5 Mikrometern Durchmesser existieren EU-weite Grenzwerte, die von den Experten allerdings als zu hoch eingestuft wurden. Voraussetzung für die Festlegung von Grenzwerten sind medizinische Studien zur Langzeitwirkung von ultrafeinen Staubpartikeln. Dazu fehlt derzeit die Datengrundlage. An…
(BUP) Der Freistaat Bayern setzt sich bei der anstehenden Konferenz der Umweltminister in Potsdam dafür ein, die Finanzierungen von Projekten aus den Bereichen Klima, Umwelt und Naturschutz durch die EU deutlich zu verbessern. Dazu betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute im Vorfeld der Beratungen: "Eine hohe Umweltqualität mit intakten Lebensgrundlagen ist Grundlage für eine zentrale Voraussetzung für nachhaltiges Wachstum und Lebensqualität vor Ort. Die Zukunftsthemen Klima und Umwelt brauchen ein ausreichendes finanzielles Fundament durch die EU. Die Weltklimakonferenz in Bonn erinnert die Staatengemeinschaft an ihre gemeinsame Verantwortung. Die anstehenden Großaufgaben in diesen Bereichen müssen solide finanziert sein. Nur so…
(BUP) Mit der Übergabe der ersten Förderung von 225.000 Euro an die Gemeinde Iphofen startet das Umweltministerium ein neues Förderprogramm, um die Bewässerung im Freistaat auf den Klimawandel vorzubereiten. Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf betonte heute bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids: "Wasser ist unser Lebensmittel und Lebensgrundlage Nummer 1. Ein verantwortungsbewusster Umgang mit wertvollen Ressourcen ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Der Klimawandel bringt Risiken für Landwirtschaft, Gartenbau und Weinbau. Vor allem Franken erinnert sich noch gut an den Trockensommer 2015. Wir brauchen neue Wege, um unsere Kulturpflanzen ausreichend bewässern zu können. Hier müssen alle Beteiligten Hand in Hand…
(BUP) Die Energiebilanz 2014 des Bayerischen Wirtschaftsministeriums kommentiert der energiepolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Martin Stümpfig: „Auch die statistischen Veränderungen, die das CSU-Wirtschaftsministerium nun vorgenommen hat, ändern nichts an dem eklatanten Versagen der CSU-Regierung im Bereich der Stromeinsparung. Durch diese Korrekturen verschwinden ganz plötzlich quasi zehn Prozent beim Stromverbrauch. Trotz der neuen Methodik: Der Stromverbrauch nimmt durch die gescheiterte CSU-Energiepolitik seit Jahren zu. 2012 wurde gemeinsam mit dem Bund Naturschutz und dem Landesbund für Vogelschutz ein Aktionsplan beschlossen, um den Stromverbrauch von damals 86,2 TWh bis zum Jahr 2020 auf 70 TWh zu senken. Momentan liegt der Stromverbrauch bei über 84…