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(BUP) Als Ausgleich für den Bau von Schneekanonen am oberbayerischen Sudelfeld fordert der SPD-Umweltpolitiker Florian von Brunn die Einrichtung eines Naturschutzgebiets um die Rotwand:„Der Landkreis Miesbach ist der einzige Alpen-Landkreis in dem es noch keinen Quadratmeter Naturschutzgebiet gibt. Damit ließen sich zwar die Umweltsünden am Sudelfeld, für die staatliche Subventionen bereits beantragt wurden, nicht ungeschehen machen, aber es wäre zumindest ein Versuch, die Folgen insgesamt abzumildern. Die Staatsregierung versagt leider komplett bei der Förderung von Konzepten für naturnahen, sanften Tourismus. Seit Jahren gibt es hier keine Fortschritte.“Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) hatte eine Beschwerde des Deutschen Alpenvereins und des Bundes Naturschutz…
(BUP) „Wer es mit dem Schutz der bayerischen Moore ernst meint, der muss auch das Thema Torfabbau endlich in Angriff nehmen.“ Diese Forderung erhebt Rosi Steinberger, Grünes Mitglied des Umweltausschusses im Bayerischen Landtag. Sie begrüßt grundsätzlich das Vorhaben des Umweltministers Huber, Moore zu renaturieren. Allerdings sei es widersprüchlich, wenn man einerseits ausgebeutete Moore aufwändig wiederherstellt, andererseits durch eigene Torfnutzung die Ausbeutung intakter Moore befördert. „Sowohl bei der Schlösser- und Seenverwaltung, als auch bei den Landesgartenschauen wird immer noch eifrig mit Torf gegärtnert“, moniert Rosi Steinberger. Ihr Credo: „Gärtnern ohne Torf ist der erste Schritt zur Erhaltung intakter Moore.“Holger LaschkaPressesprecherTel. 089/4126-2734,…
(BUP) Der Freistaat wird bayernweit verschiedene Pilotprojekte zum Moorschutz starten. Das betonte der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber heute bei einem Besuch im Strausbergmoos bei Sonthofen: "Moore sind wertvolle Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen und haben große Bedeutung für den Klimaschutz. Die geplanten Projekte verfolgen zwei Ziele: Wir wollen Maßnahmen umsetzen, mit denen die Treibhausgase reduziert werden können und zugleich die Artenvielfalt in den bayerischen Mooren erhalten wird. Es ist eine gute Nachricht, dass die EU die Projekte mit 12 Millionen Euro unterstützen will." Die Mittel der EU sollen bis 2020 aus dem Fonds zur Förderung der regionalen Entwicklung…
(BUP) Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml warnt vor dem leichtfertigen Verzehr von selbst gesammelten Pilzen. Huml betonte am Freitag anlässlich des frühen Beginns der Schwammerlsaison in Bayern: "Pilzesammler sollten nur die Schwammerl essen, die sie genau kennen. Denn der Verzehr von giftigen Pilzen kann im schlimmsten Fall sogar tödlich enden. Deshalb ist es wichtig, beim Verdacht auf eine Vergiftung und ersten Anzeichen von Unwohlsein sofort einen Notruf abzusetzen oder ins nächste Krankenhaus zu fahren."Die Zahl der Patienten, die wegen einer Pilzvergiftung in bayerischen Krankenhäusern behandelt wurden, lag im vergangenen Jahr bei 96. Im Jahr 2012 waren insgesamt 146 Menschen wegen einer…
(BUP) Klaus Breil wurde in das Internationale Steuerungs-Komitee des Energy Efficiency Global Forum (EE Global) berufen. EE Global ist die weltweit größte jährlich stattfindende Konferenz im Bereich der Energieeffizienz. Breil, Bernrieder Kreisrat und ehemaliger Bundestagsabgeordneter, erklärt: "Energieeffizienz ist der schnellste und effektivste Weg, die weltweiten Klimaziele zu erreichen. Deshalb muss das dringend vorangetrieben werden, um den Wettlauf gegen steigende Umweltbelastungen und Ressourcenverbrauch nicht zu verlieren und damit die Lebensbedingungen künftiger Generationen nicht in unzumutbarer Weise zu belasten." Bayerns FDP-Generalsekretär Daniel Föst gratulierte Breil zu seiner Berufung in das Komitee : "In der FDP und im Bundestag hat sich Klaus Breil…
(BUP) Das Artensterben in Bayern schreitet weiter voran. Das bestätigt die Staatsregierung selbst in ihrem aktuell beschlossenen Biodiversitätsprogramm. Der SPD-Umweltexperte Florian von Brunn kritisiert in diesem Zusammenhang die Informationspolitik des Umweltministeriums: „Die Staatsregierung veröffentlicht nur unzureichende und veraltete Daten für das Artensterben. Das gilt auch für das neue Biodiversitätsprogramm. Damit verschleiert sie das wahre Ausmaß.“ Der SPD-Umweltexperte fordert deshalb ein schnelles Update der Roten Listen Bayern, in denen erfasst wird, welche Tiere und Pflanzen vom Aussterben bedroht oder gefährdet sind. Die letzte Erhebung stammt von 2003. Auch die Biotopkartierung in Bayern kommt seiner Meinung nach nicht ausreichend schnell voran.Beispiele für…
(BUP) Die Landtagsfraktion der FREIEN WÄHLER hat sich im oberbayerischen Feldkirchen ein Bild von der momentanen Situation des Befalls durch den Asiatischen Laubholzbockkäfer gemacht. Vorsitzender Hubert Aiwanger, stellvertretende Vorsitzende und MdEP Ulrike Müller sowie die Abgeordneten aus der Region Nikolaus Kraus und Benno Zierer waren vor Ort.Der Käfer, der meist durch Verpackungsholz aus Asien eingeschleppt wird, wurde in Feldkirchen erstmals im Oktober 2012 entdeckt. Es wurde eine Quarantänezone festgelegt und jeder Besitzer von Laubbäumen ist verpflichtet, seine Bäume regelmäßig auf Befallsymptome zu prüfen. Wird ein Befall festgestellt oder besteht der Verdacht, müssen alle Wirtsbäume in einem Radius von 100 Meter…
(BUP) Vorbildlich konstruierte, umweltfreundliche und kostengünstige Bauten aus Holz werden heuer wieder beim Wettbewerb um den „Holzbaupreis Bayern 2014“ ausgezeichnet. Wie Forstminister Helmut Brunner in München mitteilte, können dazu Architekten, Bauingenieure und Bauherren noch bis zum 30. September außergewöhnliche Holzbauprojekte einreichen, die seit 2010 im Freistaat fertiggestellt worden sind. „Solche beispielhaften Projekte geben dem Holzbau in Bayern wichtige Impulse, weil sie Bauherren und Architekten als wertvolle Anschauungsobjekte dienen“, sagte der Minister. Für ihn liegen die Vorteile der Verwendung von Holz auf der Hand: Es ist ein lebendiger Baustoff mit hervorragenden baubiologischen und technischen Eigenschaften, leicht zu bearbeiten und als nachwachsender…
(BUP) Tierschutzpolitische Sprecher Herbert Woerlein und Susann Biedefeld: Einrichtungen erhalten bisher keine Zuschüsse - Investitionsbedarf bei durchschnittlich 145.000 Euro - Probleme wegen alter und kranker Tiere, Urlaubswaisen und illegaler Welpentransporte Die tierschutzpolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Herbert Woerlein und Susann Biedefeldsetzen sich für einen staatlichen Beitrag zur Finanzierung bayerischer Tierheime ein. Ab 2015 sollen sie eine jährliche Förderung von einer Million Euro erhalten. „Andere Bundesländer gehen mit gutem Beispiel voran, nur in Bayern gibt es keine staatlichen Zuschüsse. Die Dimension des Problems wird unterschätzt. Das System funktioniert nur, weil Tierschutzvereine als Betreiber der Tierheime und Ehrenamtliche an der Grenze zur Selbstausbeutung…
(BUP) Umweltminister Hubers Vorstoß, Fracking in Bayern durch das Verbot wasserrechtlicher Genehmigungen zu unterbinden, kommentiert der Fraktionsvorsitzende der Landtags-Grünen, Ludwig Hartmann:„Ein Frackingverbot in Wasserschutzgebieten wird nicht helfen, Fracking in Bayern zu verbieten. Bayern hat bisher nur 4,6 Prozent der Fläche als Wasserschutzgebiet ausgewiesen, dazu liegen die größten Wasserschutzgebiete in der Schotterebene, wo Fracking ohnehin nicht aktuell ist. Hubers Vorstoß ist reiner Sommeraktionismus und eine Beruhigungspille für zu Recht aufgebrachte Bürgerinnen und Bürger. Noch im Januar hat man Erkundungslizenzen an internationale Frackingunternehmen vergeben lassen, jetzt wird man auf einmal nervös. Wenn der Umweltminister es ernst meint, muss er auf Bundesebene für…
(BUP) Als „Augenwischerei" bezeichnet der FREIE WÄHLER-Vorsitzende Hubert Aiwanger den Vorstoß von Bayerns Umweltminister Marcel Huber, das umstrittene Fracking in Bayern dadurch unterbinden zu wollen, dass er Bezirksregierugen und Wasserwirtschaftsämter anweist, keine wasserrechtlichen Genehmigungen zu erteilen.Aiwanger: "Fracking ist laut Bundesgesetz ausdrücklich erlaubt. Ein wasserrechtliches Fracking-Verbot wird außerhalb Wasserschutzgebieten ins Leere laufen. Deshalb muss dringend auf Bundesebene Fracking durch eine Änderung des Bergrechts unterbunden werden, was die schwarz-rote Bundesregierung allerdings ablehnt. Gleichzeitig laufen Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen, in dem Investoren für entgangenen Nutzen Schadenersatz verlangen können. Wenn vor diesem Hintergrund die im Fracking-Geschäft tätige britische Firma Rose Petroleum seit 31.1.2014 eine…
(BUP) Der SPD-Umweltexperte Florian von Brunn kritisiert die Ankündigung von Umweltminister Marcel Huber, Fracking in Bayern per Weisung an die Wasserwirtschaftsämter verbieten zu wollen: „Das ist eine reine Sommerloch-PR-Aktion!“ Erst im Juli hatte das Bayerische Umweltministerium Fracking aufgrund der geologischen Verhältnisse in Bayern für ausgeschlossen erklärt. Und zwar in der Antwort einer Anfrage von Brunns. Wörtlich heisst es darin: „In Bayern existieren nur solche konventionellen Lagerstätten, bei den Fracking nicht notwendig ist. Bei den über 1000 Öl- und Gasbohrungen, die in Bayern seit 1888 niedergebracht wurden, ist Fracking somit nicht zur Anwendung gekommen und aufgrund der vorhandenen Lagerstättentypen auch für…
(BUP) Im Frankenwald wurden Bayerns älteste Fossilien entdeckt. Das teilte der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber nach Abschluss der Untersuchungen heute in München mit: "Es ist ein sensationeller Fund. Bayerns ältestes Fossil lebte vor 520 Millionen Jahren in einem flachen Meer vor Ur-Afrika. Es ist ein ausgesprochener Glücksfall, dass uralten Meerestiere in einem oberfränkischen Geotop konserviert wurden. Es ist in Deutschland äußerst selten, Lebensspuren aus dieser Zeit zu entdecken." Die jetzt gefundenen Fossilien sind schwammähnliche Wassertiere, sogenannte Archaeocyathen, die im Zeitalter des Unteren Kambriums lebten und anschließend ausstarben. Diese Lebewesen bildeten rund zehn Zentimeter hohe Kelche, die am Meeresboden festwurzelten.…
(BUP) Der SPD-Umweltexperte Florian von Brunn wirbt für ein Umdenken bei der Bewirtschaftung von Erholungswäldern im Staatsbesitz. „Nach dem Bayerischen Waldgesetz müssen die Erholungsfunktion des Waldes und der Naturschutz berücksichtigt werden“, erklärte der Münchner Abgeordnete heute (6. August) bei einer Pressekonferenz im Perlacher Forst in München. Das bedeute, dass betriebswirtschaftliche Vorgaben der Staatsregierung für die Erholungswälder heruntergesetzt werden sollten. Erforderlich seien auch verbindliche Bewirtschaftungsauflagen, die die Erholungsfunktion und den Naturschutz ausreichend berücksichtigen.Wie eine Schriftliche Anfrage an die Staatsregierung ergeben hat, sind fast 21 Prozent der bayerischen Wälder als Erholungswald ausgewiesen, in Oberbayern immerhin 15 Prozent. Überproportional häufig handelt es sich…
(BUP) Kinder und Erwachsene können das Naturland Bayern während der Sommerferien mit zahlreichen Umweltbildungsaktionen entdecken. Der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber betonte: "Das Naturland Bayern beginnt direkt vor Ihrer Haustür. Lassen Sie sich begeistern vom Naturreichtum in Bayern und genießen Sie bei Ausflügen mit der Familie den Naturschatz Bayerns." Spannende Entdeckungsreisen durch bayerische Landschaften, Streifzüge durch faszinierende Tier- und Pflanzenwelten oder zu den zahlreichen Naturdenkmälern – all das bietet etwa Deutschlands größte Umweltbildungsaktion "BayernTour Natur". Allein in den kommenden Ferienwochen finden bayernweit mehr als 2.500 Veranstaltungen im Rahmen der BayernTour Natur statt: abenteuerliche Moorwanderungen, Steinadler-Erlebnisexkursionen, Wiesensafaris bis hin zu Bootstouren.…