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Für eine unbelastete Isar – gegen weitere radioaktive Einleitungen der TU München / Markus Büchler fordert Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme am Einwendungsverfahren gegen Einleitungsgenehmigung für Garching auf

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Für eine unbelastete Isar – gegen weitere radioaktive Einleitungen der TU München / Markus Büchler fordert Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme am Einwendungsverfahren gegen Einleitungsgenehmigung für Garching auf Rosi Steinberger - rosi-steinberger.de
(BUP) „Schluss mit der Einleitung radioaktiver Abwässer in die Isar!“ So lautet auf den Punkt gebracht die Forderung der Landtags-Grünen um Umweltausschuss-Vorsitzende Rosi Steinberger und den Oberschleißheimer MdL Dr. Markus Büchler. Die beiden Abgeordneten rufen die betroffenen Bürgerinnen und Bürger dazu auf, bis zum 25. Januar beim Landratsamt München Einwendungen gegen das aktuell laufende Genehmigungsverfahren für zwei Atomforschungseinrichtungen der TU München in Garching zu erheben.

„Ich will eine unbelastete Isar! Wo Menschen in unseren Naherholungsgebieten spazieren, baden gehen oder angeln, hat künstliche Radioaktivität nichts verloren", unterstreicht Markus Büchler. Die bisherige Einleitungsgenehmigung der Garchinger Atomforschungseinrichtungen läuft 2019 aus und soll jetzt für 30 Jahre verlängert werden. Dabei ist die für den Forschungsreaktor beantragte Abgabe von radioaktivem Tritium etwa so hoch, wie die realen Tritiumeinleitungen eines großen Atomkraftwerks. Zudem wird die Zusammensetzung des tatsächlich in die Isar eingeleiteten Nuklidgemisches nicht untersucht und bekanntgegeben.

„Wir wissen nicht, wie stark die Isar durch radioaktive Einleitungen der Münchner Kliniken bereits vorbelastet ist und was in Garching noch hinzukommt“, warnt Rosi Steinberger. "Ich verlange deshalb auch unabhängige Messungen. Wenn die TU München ihre Einleitungen selbst kontrollieren soll, wird der Bock zum Gärtner gemacht!“ Die Grünen-Abgeordnete verweist auf alternative Lösungen wie die Filterung oder Konditionierung der radioaktiven Abwässer, um Umweltbelastungen zu vermeiden. „Die Minimierung von radioaktivem Abfall ist eine Herausforderung für die Forschung und sollte in Garching nicht zu Lasten der Isar hinten runterfallen“, fordert Rosi Steinberger.

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag

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