(BUP) Das Europäische Parlament hat am Dienstag eine Änderung der Richtlinie über Verpackungen und Verpackungs-Abfällen beschlossen. Ihr Ziel ist, den Verbrauch von Kunststofftüten in der EU zu verringern. Hierzu erklären die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marie-Luise Dött und der zuständige Berichterstatter, Thomas Gebhart:„Europaweit soll der Verbrauch von Einkaufstüten aus Kunststoff begrenzt werden. Wir begrüßen es, dass das Europäische Parlament mit seiner heutigen Entscheidung ein wichtiges abfallpolitisches Thema adressiert. Künftig sollen Kunststofftüten beim Einkauf nicht mehr kostenlos abgegeben werden.Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern ist die Vermüllung durch Plastiktüten in Deutschland ein geringeres Problem. Der weit überwiegende Teil der Plastiktüten wird…
(BUP) Das heute von Bundes-Umwelt-Ministerin Barbara Hendricks vorgestellte Hochwasser-Schutzkonzept ist für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) der erste Schritt einer neuen Flusspolitik. „Effektiver Hochwasserschutz erfordert die Wiederherstellung und Sicherung der ökologischen Funktion von Bächen und Flüssen. Schlüsselaufgaben sind die Ausweisung neuer Überschwemmungsflächen und der Auenschutz. Das Hochwasserschutzkonzept der Bundesregierung war überfällig“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. „Leider floss das Geld zur Hochwasservorsorge bisher vor allem in technische Maßnahmen wie Deichverstärkungen und -erhöhungen, den Bau von Rückhaltebecken und Uferbefestigungen. Dies kann ökologische Hochwasserschutzmaßnahmen wie das Rückverlegen von Deichen nicht ersetzen“, sagte Weiger. An den meisten Flüssen und Bächen…
(BUP) Eine große Mehrheit der Bundesbürger stärkt Kanzlerin Merkel und Wirtschaftsminister Gabriel den Rücken bei ihren Klimaschutzplänen. 70 Prozent sind der Meinung, dass die Bundesregierung zusätzliche Maßnahmen ergreifen sollte, um das deutsche Klimaschutzziel von 40 Prozent Emissionsminderung bis zum Jahr 2020 zu erreichen. Dies geht aus einer repräsentativen TNS Emnid Umfrage unter 1002 Bundesbürgern im Auftrag der Bürgerbewegung Campact und der Umweltschutzorganisation WWF hervor.Fast Drei Viertel (73 Prozent) der Befragten unterstützen das geplante Vorhaben, hierfür zuerst die Stromproduktion in den ältesten und klimaschädlichsten Braunkohle-Kraftwerken zu drosseln. Selbst in den betroffenen Regionen wie beispielsweise dem Rheinland und Brandenburg trägt eine Mehrheit…
(BUP) Baustaatssekretär Gunther Adler hat dem Fraunhofer-Institut für Holzforschung zur Verleihung des GreenTec Awards in der Kategorie "Bauen & Wohnen" gratuliert. Das Institut hat einen natürlichen Hartschaum für Dämmung und Verpackung entwickelt, der zu 100 Prozent auf Holz basiert.Bei der Vorab-Preisverleihung im Bundesbauministerium würdigte Adler die innovative Kraft dieses Baustoffs: „Dadurch wird der Energieverbrauch reduziert, die Energieeffizienz erhöht, der Einsatz erneuerbarer Energien unterstützt und der Blick auf den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes gerichtet.“Die GreenTec Awards werden in Anerkennung ökologischer und ökonomischer Innovationen verliehen. Der Gebäudesektor birgt eines der größten Entwicklungspotentiale für nachhaltiges Wirtschaften und Klimaschutz, weshalb der Kategorie „Bauen und…
(BUP) „Als bedeutender Akteur der Region Lausitz hat Vattenfall viele Jahre von der Kohle profitiert, jetzt sollte der Konzern sich nicht aus der Verantwortung stehlen, sondern die Transformation aktiv mitgestalten. Vattenfall könnte seinen neuen energiepolitischen Kurs wahr machen. Es ist erfreulich, dass die vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung heute vorgelegten Zahlen zeigen, dass die Umgestaltung weg von der Kohle bis 2030 hin zu erneuerbaren Energien rechnerisch sozialverträglich möglich ist. Der Fahrplan zeigt auf, wie eine Transformation der Region Lausitz im besten Sinne gelingen könnte und Jobs im Bereich erneuerbare Energien geschaffen werden könnten,“ erklärt Eva Bulling-Schröter, energie- und klimapolitische Sprecherin…
(BUP) Nach dem schweren Erdbeben in Nepal hat Kanzlerin Merkel dem Land Hilfe zugesichert. Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks sind bereits auf dem Weg nach Kathmandu. Bei dem Beben kamen mehr als 3.000 Menschen ums Leben.Ein Beben der Stärke 7,9 hat am Samstag den Himalaya-Staat erschüttert. Gebäude und Infrastruktur in der Hauptstadt und vielen Teilen des Landes sind zerstört. Mehr als 2.000 Tote und rund 5.000 Verletzte sind zu beklagen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dem Premierminister von Nepal, Sushil Koirala, ihr Mitgefühl übermittelt.Sie sei bestürzt über das Ausmaß der Naturkatastrophe und die hohe Zahl der Opfer. Die Bundesregierung stehe bereit, nach…
(BUP) Mit der ersten von insgesamt fünf Bürger-Werkstätten startet das Bundes-Umwelt-Ministerium den Bürgerdialog zum Deutschen Ressourcen-Effizienzprogramm "ProgRess" in Berlin. Ziel von "ProgRess" ist es, den Abbau und die Nutzung natürlicher Ressourcen nachhaltiger zu gestalten sowie die damit verbundenen Umweltbelastungen so weit wie möglich zu reduzieren.Der breit angelegte Bürgerdialog "GesprächStoff: Ressourcenschonend leben", den das BMUB mit dem Umweltbundesamt konzipiert hat, bietet die Möglichkeit, an einem Programm der Bundesregierung direkt mitzuwirken.Dies ist auf Bundesebene ein Novum. Die Bürger/innen äußern nicht nur ihre Meinung, sondern präsentieren und diskutieren die Ergebnisse anschließend auch mit den Fachleuten. Ihre Vorschläge fließen dann als "Bürgerratschlag" in das…
(BUP) Außenminister Steinmeier erklärte heute (25.04.) in Brandenburg an der Havel zu dem schweren Erdbeben in Nepal: Wir sind bestürzt über die schreckliche Erdbebenkatastrophe in Nepal. Die schweren Erschütterungen waren weit über die Landesgrenzen Nepals hinaus zu spüren.Schon jetzt zeichnet sich ab, dass viele hunderte Menschen ums Leben gekommen sind und mindestens ebenso viele verletzt wurden. Unser tief empfundenes Mitgefühl und unsere Gedanken sind bei den Familien und Angehörigen der Opfer.Noch ist nicht klar, welche Unterstützung die nepalesischen Behörden nun benötigen. Deutschland steht aber bereit, nach Kräften in diesen schweren Stunden zu helfen.Das Auswärtige Amt steht in ständigem Kontakt mit…
(BUP) Die seit dieser Saison vom Bundesligisten Hannover 96 eingesetzten Bioplastikbecher werden entgegen der Behauptungen des Vereins weder kompostiert noch recycelt. Zu diesem Ergebnis kommt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) nach eigenen Recherchen über den Verbleib der vielen hunderttausend Plastik-Einwegbecher, die von Hannover 96 als Alternative zu den früher verwendeten umweltfreundlichen Mehrwegbechern verteilt werden. Auf Nachfrage der DUH bestätigte die mit der Verwertung der Polylactid (PLA)-Becher aus der HDI-Arena beauftragte Abfallwirtschaftsgesellschaft Landkreis Schaumburg mbH die Beendigung der Kompostierung und widerlegt damit Behauptungen von Hannover 96, dass die Becherkompostierung problemlos laufe.Nach Auffassung der DUH ist damit das Argument des Bundesligisten, dass der…
(BUP) Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hat das neue Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA3) vorgestellt. Dazu erklären der forschungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Albert Rupprecht, und die zuständige Berichterstatterin, Sybille Benning:Albert Rupprecht: „Investitionen in die Nachhaltigkeitsforschung zahlen sich aus: Dank neuer Ideen unserer Wissenschaft und innovativer Lösungen unserer Unternehmen werden in Deutschland mittlerweile elf Prozent des Bruttoinlandsprodukts durch ‚grüne Technologien‘ erwirtschaftet. Mit einem Weltmarktanteil von 15 Prozent ist unser Land im Bereich Umwelttechnologien hervorragend aufgestellt. Dies sichert Arbeitsplätze und schafft neue Perspektiven für Wachstum, Wohlstand und unsere Lebensqualität von morgen. Den Beitrag der Forschung zu diesem Erfolg und zur…
(BUP) Deutschland, Großbritannien, Dänemark und die Europäische Kommission stellen weitere Mittel zur Minderung von Treibhausgasemissionen in Entwicklungs- und Schwellenländern zur Verfügung. Das Bundesumweltministerium, das britische Ministerium für Energie und Klimawandel, das dänische Ministerium für Klima, Energie und Bau und die Europäische Kommission rufen dazu auf, neue Projektvorschläge für die Finanzierung von Klimaschutzprojekten in Entwicklungsländern einzureichen. Dafür stehen beim 3. Wettbewerb rund 85 Millionen Euro zur Verfügung. Projektvorschläge können bis zum 15. Juli 2015 eingereicht werden.Um Entwicklungsländer bei der Umsetzung ambitionierter nationaler Minderungsmaßnahmen im Klimaschutz zu unterstützen, haben Deutschland und Großbritannien 2012 die sogenannte NAMA-Fazilität eingerichtet und mit einer Anfangssumme von…
(BUP) Das Bundesumweltministerium fördert mit rund 900.000 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm ein ressourcenschonendes und energiesparendes Verfahren zur Herstellung von Trockennahrung für Haustiere. Die Bewital Holding GmbH & Co. KG im nordrheinwestfälischen Südlohn-Oeding wird mit der Förderung ihre Produktionsanlage zur Futterherstellung für Hunde und Katzen optimieren. Eine artgerechte Trockennahrung für Hunde und Katzen, die biologisch zu den Fleischfressern gehören, besteht zu zwei Dritteln aus pflanzlichen Komponenten und tierischen Fetten. Das restliche Drittel bildet der Fleischanteil, der bisher überwiegend aus vorgetrocknetem Fleischmehl gedeckt wird, da hohe Anteile an Frischfleisch wegen ihres Wasseranteils bislang technisch nicht verarbeitet werden können. Der Trocknungsprozess bei der…
(BUP) Klima- und Entwicklungs-Politik: Das sind wichtige Kernthemen für das Treffen der Kanzlerin mit Nicht-Regierungs-Organisationen am Montag in Berlin. Innerhalb der deutschen G7-Präsidentschaft führt Merkel einen umfassenden Dialog mit der Zivilgesellschaft.Der unmittelbare Austausch mit der Zivilgesellschaft ist Angela Merkel im Rahmen der G7-Präsidentschaft besonders wichtig. Die Kanzlerin kommt dabei mit Repräsentanten der Wissenschaften, der Wirtschaft und mit Jugendlichen sowie Frauen aus den G7-Staaten zusammen. Am Montag steht das G7-Dialogforum mit nationalen und internationalen Vertreterinnen und Vertretern der Nichtregierungsorganisationen an.Organisiert hat die Begegnung das Forum Umwelt und Entwicklung und der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO). Um 15 Uhr wird die…
(BUP) Der Chemiekonzern Bayer verzichtet darauf, gegen den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) weiter gerichtlich vorzugehen. Am 23. Dezember 2014 war das Tochterunternehmen Bayer CropScience gegen den Umweltverband vor Gericht gezogen, weil dieser Produkte des Unternehmens als gefährlich für Bienen bezeichnet hatte. Ein Urteil des Düsseldorfer Landgerichts vom 11. März 2015 erlaubte den Umweltschützern schließlich diese Aussage. Sie habe einen „Tatsachenkern“ und sei durch die Meinungsfreiheit gedeckt, so die Begründung der zuständigen Richterin. Die Berufungsfrist gegen das Urteil endete inzwischen, ohne dass der Konzern Berufung einlegte.Damit darf der BUND die Aussage, dass zwei von Bayer hergestellte Pestizid-Produkte für…
(BUP) Im Vorfeld der Green Climate Conference im November 2015 in Paris und der Strukturierung des Grünen Klimafonds (Green Climate Fund) intensiviert das BMZ die Kooperation mit Wissenschaft und Wirtschaft. Aus diesem Grund hat der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel am Montag an einem gemeinsam mit dem Freiburger Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE organisierten Workshop "Solarenergie für Entwicklungsländer: Strategien und Anwendungsbeispiele" teilgenommen.Hans-Joachim Fuchtel: "Der Energiebedarf wächst drastisch. Gegenwärtig haben allein 1,3 Milliarden Menschen weltweit keinen Zugang zu Strom. Darunter leiden die Lebensqualität und die Entwicklungschancen der Menschen. Denn alle brauchen Energie zum Arbeiten, Lernen, Kochen, Heizen, Kühlen und für Transport. Und…