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(BUP) Der Weltklimarat (IPCC) hat heute in Kopenhagen seinen Synthesebericht aus den drei Klimaberichten seit September 2013 und zwei Sonderberichten zu Extremwetter veröffentlicht. Er gilt als Schlüsselbericht der weltbesten Klimawissenschaftler für politische Entscheider und ist wegweisend für ein globales Klimaabkommen in Paris 2015. Eindringlicher als zuvor warnen die Wissenschaftler vor der Klimakrise und mahnen zum Handeln. Der Bericht belegt, dass sich das Klima wandelt; hauptverantwortlich dafür ist die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. Der BUND sieht in dem Bericht daher auch einen klaren Handlungsauftrag an die Bundesregierung. „Schriller können die Alarmsignale nicht sein. Es gibt keine Entschuldigung mehr für das Zögern…
(BUP) Zum ersten Mal hat die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) den Einsatz von Getränkebechern in Bundesligastadien aus ökologischer Sicht bewertet. Das Ergebnis: Nur sieben Vereine erhalten die „Grüne Karte“ für den Getränkeausschank in umweltfreundlichen Mehrwegbechern. Zehn Clubs sehen dagegen für den Einsatz unökologischer Einweg-Kunststoffbecher „Rot“. Ein Bundesligist erhält die „Gelbe Karte“, weil er für den Getränkeausschank teilweise Mehrweg benutzt. Hannover 96 ist abgeschlagen letzter in der Umwelttabelle, weil der Verein unökologische Einwegbecher aus Bioplastik verwendet und Falschaussagen zu deren angeblicher Kompostierung verbreitete.Der Fußballverein Hannover 96 hat in der vergangenen Woche erklärt, die Kompostierung der in der HDI-Arena eingesetzten „Bioplastikbecher“ zum…
(BUP) Anlässlich der Sitzung der Kommission „Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe“ am kommenden Montag hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Atomkraftwerksbetreiber e.on und RWE aufgefordert, ihre Klagen gegen das Standortauswahlgesetz zurückzunehmen. RWE und e.on haben in mehreren Bundesländern vor den Verwaltungsgerichten Feststellungsklagen gegen die Übernahme der Kosten eingereicht, die durch den Verzicht auf weitere Castor-Transporte nach Gorleben entstehen könnten. „Durch diese Klagen wird das Verursacherprinzip bei der Lagerung des Atommülls in Frage gestellt“, sagte der stellvertretende BUND-Vorsitzende Klaus Brunsmeier, der den BUND in der Kommission vertritt. „RWE und e.on greifen mit den Klagen einen wichtigen Punkt der…
(BUP) Nordrhein-Westfalen kontrolliert seine Umweltzonen ungenügend und gestattet damit tausenden Fahrzeugen mit falscher Plakette die Einfahrt. Zu diesem Ergebnis kommt die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) nach Untersuchungen in sechzehn Städten. Von September bis Oktober 2014 wurden 16.360 Fahrzeuge in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland überprüft und fast 1.200 Verstöße gegen die Umweltzonenregelungen festgestellt. Sieben Prozent der einfahrenden Autos hatten keine grüne Plakette, obwohl diese seit Juli 2014 in insgesamt 24 NRW-Städten Pflicht ist.Von den zuständigen Kommunen sowie der Landesregierung in Nordrhein-Westfalen fordert die DUH, die Einhaltung der Umweltzonenvorschriften besser zu überwachen. Die Begründung vieler Verantwortlicher, die ihre Untätigkeit auf die gescheiterte Förderung…
(BUP) Die Strom-Versorgung muss bei wachsenden Anteilen von Wind- und Sonnenstrom zuverlässig und kosten-effizient bleiben. Für diesen Wandel soll der Strommarkt fit gemacht werden. Damit befasst sich das heute durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) vorgelegte Grünbuch "Ein Strommarkt für die Energiewende".Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, hierzu: "Das Grünbuch ist ein wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg zu einem langfristig tragfähigen Strommarktdesign. Hiermit präsentieren wir Optionen für eine sichere, kosteneffiziente und umweltverträgliche Energieversorgung. Zugleich ermöglichen wir mit der nun folgenden öffentlichen Konsultation eine breite, transparente und lösungsorientierte Diskussion über die Ausgestaltung des künftigen Strommarktdesigns." Das heute…
(BUP) Um den Widerstand von CDU-Ländern zu überwinden, will Verkehrsminister Alexander Dobrindt die „Ausländer-Maut“ nur noch auf Autobahnen erheben. Damit sind die durch die Einführung der Maut erwarteten Einnahmen deutlich geringer als zunächst angekündigt. „Die faktischen Bürokratiekosten liegen weit höher als veranschlagt, was den Maut-Vorschlag in dieser Form ad absurdum führt“, sagte der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger. Inländische Autofahrer müssten nach dem Vorschlag Dobrindts künftig in jedem Fall zahlen, auch wenn sie keine Autobahnen nutzen. Sie sollen jedoch über die Kfz-Steuer verwaltungsaufwändig in der Höhe ihrer Maut-Kosten entlastet werden. Dies steht nach Einschätzung…
(BUP) Der Bau eines Erweiterungsgebäudes auf dem Gelände der Deutschen Bun-desstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück geht zügig voran. Nur vier Monate nach der Grundsteinlegung fand heute im Beisein der Parlamentarischen Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter das Richtfest statt. In dem nach neuesten ökologischen Maßstäben entworfenen Neubau soll die gemeinnützige „Naturerbe gGmbH“ einziehen, eine hundertprozentige Tochter der DBU. Schwarzelühr-Sutter, die zugleich Kuratoriumsvorsitzende der DBU ist, informierte sich im Rahmen ihres Besuches über die aktuelle Arbeit der Stiftung und suchte das Gespräch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.„Ich wünsche mir, dass der Schwung, mit dem dieses Gebäude errichtet wird, und mit dem der neue Generalsekretär…
(BUP) Zu den Schlussfolgerungen des Europäischen Rats zum Klima- und Energierahmen 2030 erklärt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Die Beschlüsse sind ein gutes und wichtiges Signal für den internationalen Klimaschutz. Wir in Europa sind damit die ersten, die einen Beitrag zum geplanten Klimaabkommen von Paris 2015 vorlegen können. Mit einer CO2-Minderung von 40 Prozent bis 2030 gegenüber 1990 setzt sich die EU ein weltweiten Vergleich äußerst ehrgeiziges Klimaschutzziel.Jetzt müssen die anderen großen Staaten nachlegen. Wenn das gelingt und die Konferenz in Paris ein Erfolg wird, dann ist Europa darauf vorbereitet, noch mehr zu tun. Der Beschluss zum 40-Prozent-Ziel enthält das Wort „mindestens“.…
(BUP) Der Europäische Rat hat die gemeinsame Energie- und Klimapolitik der Europäischen Union bis 2030 festgelegt. „Die EU hat das Ziel aufgegeben, den Klimawandel einzudämmen“, kommentierte Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), den in der Nacht zu Freitag gefassten Beschluss, die Emissionen in Europa bis 2030 um nur mindestens 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu verringern. „Mit dieser Politik werden wir keinen angemessenen Beitrag zum globalen Klimaschutz leisten“, sagte Weiger. Die nächsten 15 Jahre seien genau die Zeit, in der die globalen Emissionen drastisch sinken müssten, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels einzudämmen. Europa…
(BUP) Drei Viertel des Trinkwassers in Deutschland werden aus Grundwasser gewonnen. Doch dessen Qualität sinkt wegen steigender Nitratbelastung aus der intensiven Agrarwirtschaft rapide. Umweltverbände in Deutschland dringen daher in einem Eckpunktepapier auf eine Trendumkehr im Wasserschutz. Mit zehn Forderungen zur aktuellen Novelle der Düngeverordnung appellieren der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Greenpeace, Grüne Liga, Naturschutzbund Deutschland (NABU), WWF Deutschland und der Deutsche Naturschutzring (DNR) an die Bundesregierung, die Nitrat- und Phosphatbelastung zu minimieren. Die Verbände fordern von Bund und Ländern, Agrarbetrieben mit zu viel Gülle und zu wenig Fläche deutlich zu machen, dass sie gegen EU-Recht verstoßen. Trinkwasser…
(BUP) Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erwartet von Bundeskanzlerin Angela Merkel, sich auf dem Gipfel des Europäischen Rates am 23. und 24. Oktober in Brüssel gegen die Bremser und für ein ambitioniertes Klima- und Energiepaket einzusetzen. Auf dem Gipfel wird die langfristige Klimapolitik der EU festgeklopft. Konkret geht es um die Festlegung von Zielen zur Emissionsreduktion, Energieeinsparung und für den Ausbau der erneuerbaren Energien.„Unsere Hoffnungen liegen im Verhandlungsgeschick der Bundeskanzlerin“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. „Sie ist die einzige Staatschefin, der zugetraut wird, dem extrem schwachen Abstimmungsentwurf für das neue Klimapaket ein paar scharfe Kanten zu geben.…
(BUP) Herbstzeit ist Gartenzeit – Aber halten die in Baumärkten wieder verstärkt angebotenen Motorsägen und Motorsensen auch die gesetzlichen Vorschriften bezüglich der giftigen Abgasemissionen ein? Aktuelle Marktkontrollen der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) zeigen, dass gesundheitsgefährdende benzingetriebene Motorsägen in OBI und toom Baumärkten weiterhin verkauft werden – und dies obwohl die DUH bereits im Frühjahr alle betroffenen Baumarktketten über die zum Teil erheblichen Überschreitungen der gesetzlichen Grenzwerte informiert hat. Die Baumärkte wurden damals aufgefordert, den Verkauf der auffälligen Geräte zum Schutz von Umwelt und Verbraucher zu stoppen. Acht Monate später verkaufen die Baumärkte toom und OBI weiterhin Motorsägen mit zu hohen…
(BUP) Mit 180.000 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm fördert Bundesministerin Barbara Hendricks ein Pilotprojekt des Unternehmens Peiner Umformtechnik GmbH zur Abwärmenutzung. Dabei kommt ein neuartiges Verfahren zum Einsatz, mit dem die CO2-Emissionen des Unternehmens künftig um 1.500 Tonnen pro Jahr verringert werden können.Bei der Produktion von Schrauben und Muttern müssen große Energiemengen aufgewendet werden. Die bei der Wärmebehandlung (Härten, Vergüten, Ölbäder) anfallende Abwärme wird bisher ungenutzt an die Umgebung abgegeben. Künftig wird die Abwärme verschiedener Quellen in Abhängigkeit vom jeweiligen Temperaturniveau in zwei unterschiedlichen Wärmespeichern gelagert und passenden Verwendungszwecken zugeführt. Hierdurch können bis zu 60 Prozent der Abwärme zurückgewonnen werden. Der…
(BUP) Der stv. Landesvorsitzende der Berliner FDP. Henner Schmidt äußert sich zum Stopp des Verfahrens zur Stromnetzvergabe wie folgt: Der Stopp der Stromnetzvergabe durch Senator Nussbaum war überfällig. Der Senat sollte nun seine sinnlosen Rekommunalisierungsvorhaben am besten ganz aufgeben. Die Anfechtungen der Gasnetzvergabe haben bereits gezeigt, dass der Senat große Probleme hat, ein geordnetes Vergabeverfahren sicherzustellen. Dies liegt vor allem daran, dass der vorgegebene politische Wille zur Rekommunalisierung der Energieversorgung Berlins eine faire Vergabe unmöglich macht. Statt sich nun viele Jahre mit Klagen gegen die Vergabeverfahren herumzuschlagen und Milliarden für den Kauf von Netzen aufzuwenden, mit denen nur wenig für…
(BUP) Anlässlich der Übergabe von sechs Forsteinrichtungswerken an die Marktgemeinde Burghaslach betonte Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, die Bedeutung des Waldes für Mensch und Umwelt."Unsere Wälder spielen eine sehr wichtige Rolle für den Schutz des Klimas und der Natur sowie der Erhaltung der Biodiversität. Aber auch für uns Menschen haben sie eine Schutzfunktion. In den Wäldern können wir uns erholen und unsere Freizeit gestalten. Der Wald hat aber noch einen weiteren unschätzbaren Vorzug: Er liefert uns den einzigartigen, nachwachsenden Rohstoff Holz." Damit dieser Rohstoff auch weiterhin zu Verfügung stehe, müssten Schutz und Nutzung des Waldes in Einklang stehen,…