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Außenminister Steinmeier zum Internationalen Tag gegen Nuklearversuche

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Außenminister Steinmeier zum Internationalen Tag gegen Nuklearversuche

(BUP) Außenminister Steinmeier erklärte zum Internationalen Tag gegen Nuklearversuche: Auch wenn die Krisendiplomatie derzeit oftmals das Tagesgeschäft bestimmt, dürfen wir unsere langfristigen Bemühungen um Abrüstung nicht aus den Augen verlieren. Deutschland setzt sich weiterhin mit großem Nachdruck für das Inkrafttreten des Atomteststoppvertrags ein, der die Neu- und Weiterentwicklung von Nuklearwaffen stark erschweren würde  - ein enormer Sicherheitsgewinn für die Weltgemeinschaft.

Ich appelliere vor allem an jene Staaten, die bislang bei der Umsetzung des Vertrags noch zögern, mutig und entschlossen mit uns voranzugehen, um die Welt ein Stück sicherer zu machen.

Ergänzende Informationen:
Seit 2009 gibt es den „Internationalen Tag gegen Nuklearversuche“, der von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde.
Gemeinsam mit europäischen Partnern und im Rahmen der „Initiative für Abrüstung und Nichtverbreitung“ (NPDI) wirbt Deutschland für das Inkrafttreten des „Vertrags über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen“ (Comprehensive Test Ban Treaty – CTBT). Zielgruppe sind dabei vor allem jene acht Staaten, deren Ratifizierung (China, Ägypten, Iran, Israel und USA) bzw. Unterzeichnung (Indien, Pakistan und Nordkorea) bislang noch nicht erfolgt ist.
Deutschland ist ferner drittgrößter Geldgeber der Vorläufigen Organisation des Atomteststoppvertrags (CTBTO) und beteiligt sich mit fünf Messstationen an einem internationalen Monitoring-System der CTBTO, das selbst kleinste unterirdische Atomversuche nachweisen kann. Diese Messstationen haben u.a. maßgeblich dazu beigetragen, den letzten nordkoreanischen Nukleartest im Jahr 2013 aufzudecken. Obwohl der Atomteststoppvertrag noch nicht in Kraft getreten ist, funktioniert das Überwachungssystem bereits zuverlässig.
Nukleare Abrüstung und Nichtverbreitung
 
Quelle: auswaertiges-amt.de
Bild: pixabay.com

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