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Bundeskanzlerin Merkel muss sich für ein ambitioniertes Klima- und Energiepaket einsetzen

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(BUP) Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erwartet von Bundeskanzlerin Angela Merkel, sich auf dem Gipfel des Europäischen Rates am 23. und 24. Oktober in Brüssel gegen die Bremser und für ein ambitioniertes Klima- und Energiepaket einzusetzen. Auf dem Gipfel wird die langfristige Klimapolitik der EU festgeklopft. Konkret geht es um die Festlegung von Zielen zur Emissionsreduktion, Energieeinsparung und für den Ausbau der erneuerbaren Energien.
„Unsere Hoffnungen liegen im Verhandlungsgeschick der Bundeskanzlerin“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. „Sie ist die einzige Staatschefin, der zugetraut wird, dem extrem schwachen Abstimmungsentwurf für das neue Klimapaket ein paar scharfe Kanten zu geben. Ihr kann es noch gelingen, die weichen Ziele zu verbindlichen Zielen zu machen. Sie kann auch dafür sorgen, dass das schwache Emissionsreduktionsziel von 40 Prozent in den nächsten Jahren nachgebessert werden muss“, so Weiger.

Der BUND-Vorsitzende erwartet von der Bundeskanzlerin, sich gegen Großbritannien und Polen durchzusetzen, die schwache und unverbindliche Ziele für den Ausbau der erneuerbaren Energien und die Energieeinsparungen fordern. „Deutschland kann nicht zuhause auf Erneuerbare setzen und gleichzeitig das Feld der europäischen Energie- und Klimapolitik kampflos jenen Staaten überlassen, die neue Kohle- und Atomkraftwerke bauen wollen und sich gegen eine gemeinsame europäische Energiepolitik stemmen. Wir können die Abhängigkeit von importiertem Erdgas nur mit Hilfe von Energieeinsparungen und durch einen großflächigen Ausbau von erneuerbaren Energien reduzieren“, sagte Weiger.
 
Ann-Kathrin Schneider, BUND-Energieexpertin, Tel. 030-27586-468 bzw. Annika Natus, BUND-Pressereferentin, Tel. 030-27586-425/-489, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.bund.net

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