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Aufgefischt: Fischer hoffen auf viele verkaufte Festtagskarpfen

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Aufgefischt: Fischer hoffen auf viele verkaufte Festtagskarpfen

(BUP) Rund ein Drittel des deutschen Binnenfischs aus Seen und Flüssen kommt aus Brandenburg. Bei der Karpfen-Teichwirtschaft stehen die märkischen Fischer nach Bayern und Sachsen-Anhalt auf Platz drei.

Der Verkauf von Festtagskarpfen läuft auf vollen Touren. Etwa 1.000 Tonnen Karpfen haben Brandenburgs Teichwirtschaften nach Schätzungen des Landesfischereiverbands in diesem Jahr aus den Teichen gefischt und freuen sich über die weiterhin große Nachfrage.

Über mindestens drei Jahre wachsen die Karpfen in Teichen heran und ernähren sich in der Zeit von Wasserflöhen, Insektenlarven und nur zu einem geringen Teil vom Getreide, welches die Teichwirte den Fischen als zusätzliches Futter anbieten.

Von den insgesamt 100.000 Hektar Wasserfläche des Landes Brandenburg entfallen nur 4.300 Hektar auf Karpfenteiche. Drei Jahre brauchen die Fische, um zu etwa dreipfündigen Speisekarpfen heranzuwachsen. Die Zeit bis zu den Festtagen werden die Speisefische in frischem Wasser gehältert, um die hervorragende Fleischqualität und den vorzüglichen Geschmack zu sichern.

Die sehr naturnahe und damit naturverträgliche Teichwirtschaft sorgt nicht nur für delikaten Festtagsschmaus. Die idyllischen Teichlandschaften sind zugleich Lebensraum und Rückzugsgebiet für eine Vielzahl geschützter Tier- und Pflanzenarten. Fast 80 Prozent der Teichflächen in Brandenburg sind Teil des europäischen Schutzgebietssystems Natura 2000.

Neben der Tradition des Weihnachts- beziehungsweise Silvesterkarpfens kommt der Trend zu bewussterer Ernährung der Karpfenteichwirtschaft zugute und sorgt für eine wachsende Nachfrage.

Ob eine Schuppe des Festtagskarpfens im Geldbeutel tatsächlich dafür sorgt, dass in diesem immer Münzen klingeln, ist wissenschaftlich nicht belegt. Aber einen Versuch ist es ganz sicher wert.

Bild: pixabay.com
Quelle: mlul.brandenburg.de

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