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Staatssekretärinnen Quart und Schilde suchen bei Vor-Ort-Termin das Gespräch mit Vertretern der Volksinitiative gegen Massentierhaltung

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(BUP) Knapp ein Jahr nach dem letzten Austausch haben Verbraucherschutz-Staatssekretärin Anne Quart und Landwirtschafts-Staatssekretärin Dr. Carolin Schilde den Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern der Volksinitiative gegen Massentierhaltung fortgeführt. Beide zeigten sich nach dem Treffen angetan von der konstruktiven Atmosphäre und dem offenen Austausch.

Quart sagte: „Gerade bei diesem kontrovers und emotional diskutierten Themen ist es wichtig das Gespräch zu suchen. Ich bin froh, dass wir deutlich machen konnten, welche Fortschritte wir im Vergleich zum vergangenen Jahr erzielen konnten. So werden ab August 2016 in den Brütereien keine Schnäbel bei Legehennenküken mehr gekürzt und ab 2017 keine schnabelgekürzten Junghennen mehr eingestallt. Diesen Prozess werden wir als Land intensiv begleiten. Zum Beispiel gibt es bereits im Januar Schulungen der Geflügelhalter. Auch beim Kupieren von Schwänzen in der Schweinezucht sind wir einen entscheidenden Schritt weitergekommen und bereiten den schrittweisen Ausstieg mit vor. Hier sehe ich aber auch die Betriebe in der Verantwortung, Lösungen zu suchen und nicht auf das sicher kommende Verbot zu warten. Auch wenn wir nicht alle Fragen abschließend klären konnten, haben wir deutlich gemacht, dass wir alle bereit sind uns zu bewegen und aufeinander zuzugehen. Ich wünsche mir aber auch, dass alle Verbraucherinnen und Verbraucher mit ihren Entscheidungen beim Lebensmittelkauf den nun angestoßenen Prozess aktiv unterstützen.“

Schilde sagte: „Wir wollen und müssen weiter im Dialog bleiben zu den Rahmenbedingungen der Tierhaltung in Brandenburg. Mit der neuen Europäischen Innovationspartnerschaft verfügen wir über ein zusätzliches Instrument, um auch praxisnahe Lösungen für mehr Tierwohl in unsere Betriebe zu bringen. Moderne Tierhaltung heißt nicht nur in Tiergesundheit und Tierwohl zu investieren. Wir müssen auch wettbewerbsfähige Strukturen schaffen, denn diese bringen oder sichern attraktive Arbeitsplätze im ländlichen Raum.“

Quart und Schilde kündigten an, dass zum besseren Verständnis der Öffentlichkeit für Fragen der Tierhaltung, aber auch für die Maßnahmen des Tierschutzes und die Kontroll- und Überwachungsmechanismen der Behörden, einen ausführlichen Frage-Antwort-Katalog, weiter zu ergänzen. Beide sprachen sich dafür aus den Dialog bald fortzusetzen und sich über die noch offenen Fragen auszutauschen.

Quelle: mdj.brandenburg.de

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